Suchergebnisse zum Schlagwort "Erwin"

Worringer Platz umbenennen - jetzt!

Initiative “Ein Platz für Erwin”

worringer_platz.jpgObwohl der große Oberbürgermeister dieser Stadt, der nimmermüde Joachim Erwin, in seinem Testament ausdrücklich verfügt hat, die Stadt solle sich keine Gedanken darüber machen, eine Straße, einen Platz oder eine Hausnummer (hä?) nach ihm zu benennen, hat die ebenso nimmermüde Erwinista kurz nach dessen Dahinscheiden alle Hebel in Bewegung gesetzt, den großen Sohn Stadtrhodas durch die Benennung eines markanten Teils Düsseldorfs zu ehren. In schier unglaublicher Verwirrung fiel die Wahl von Hofschranzen und Klüngel auf die Brücke im Norden, die als Anfang einer Autobahnschneise durch Naturschutzgebiet und die Fleckgemeinde Meerbusch dient. Dabei muss der Mann, der Düsseldorf eigenhändig entschuldet hat, doch unbedingt im Herzen der Stadt geehrt werden. Was läge da näher, als den Worringer Platz, den Joachim Erwin persönlich hat wohnlich machen lassen, nach ihm zu benennen? [weiterlesen...]

» Satire von Rainer Bartel am 25.02.09
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OB-Wahl Düsseldorf: Empfehlung

elber_mitleid.jpgAm morgigen Sonntag wird sich die Mehrheit der wenigen Düsseldorfer, die zur Wahl des neuen Oberbürgermeisters schreiten, für den CDU-Kandidaten Dirk Elbers entscheiden. Daran besteht kein Zweifel. Besonders angesichts der Tatsache, dass die SPD-Kandidatin Karin Kortmann einen Anteil von 29 Prozent bei den Umfragen schon als Erfolg feiert.

Wobei gesagt werden muss, dass es sich um eine Umfrage interessierter Kreise handelt: Die äußerst CDU-nahe Rheinische Post hat sie in Kooperation mit den inzwischen auch linientreuen Lokalradio- und -fernsehvereinen Antenne Düsseldorf und center.tv in Auftrag gegeben. Da wusste man schon vorher, was rauskommt. [weiterlesen...]

» Bericht von Rainer Bartel am 30.08.08
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Das Volk gibt seine Stimme ab

direkte_demokratie.jpgDas Volk gibt bisweilen seine Stimme ab und hat dann nichts mehr zu sagen. Das ist der wahre Zustand der Demokratie in der westlichen Welt und auch in Deutschland. Nicht erst seitdem die Italiener den Herrn Berlusconi wieder zum Machthaber gewählt haben, sprechen Politologen deshalb von Postdemokratie. Sie markiert das Ende der Demokratie wie wir sie kennen. Die notorisch dumm-faulen Medienmacher verwenden gern das bescheuerte Etikett “Politikverdrossenheit”, wenn sie die Wahlmüdigkeit der Wähler und deren Unwillen, ihren Willen auszudrücken, beschreiben wollen. Gern wird dann die grassierende Korruption und die Menschenferne “der Politiker” als Begründung herangezogen. Wenn man aber die Leute befragt, die in Staaten leben, in denen Wahlen und Abstimmungen als Mittel der Politik existieren, warum sie nicht mehr wählen gehen, dann hört man meistens die Antwort: “Ändert eh nix.” Diesen Umstand drückt bereits das Kurt Tucholsky zugeschriebene Diktum “Wenn Wahlen etwas ändern würden, wären sie längst verboten” aus. Aber die Gründe für die Wahlverweigerung liegen möglicherweise noch woanders.

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» Essay von Rainer Bartel am 28.04.08
» in Rubrik(en): Inland » 654x gelesen

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