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	<title>Rainer&#039;sche Post &#187; Fußball</title>
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		<title>Fu&#223;ball muss brennen!</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Apr 2009 10:57:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rainer Bartel</dc:creator>
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		<description><![CDATA[K&#252;rzlich sah ich mir auf Premiere irgendein Heimspiel der TS Hoffenheim an. Es war ein Flutlichtspiel, und das neue Stadion in Sinsheim war gut besucht. Mitte der ersten Halbzeit traute ich meinen Ohren nicht: Von den Zuschauerr&#228;ngen kam kaum ein Ton, es war so gut wie totenstill. Da ging meine Erinnerung ganz weit zur&#252;ck in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.rainersche-post.de/wp-content/uploads/2009/04/galatasaray_ultras_gross.jpg" rel="Lightbox" title="Wenn die das machen, ist es s&#252;dl&#228;ndisches Temperament. Wenn wir das machen, nennt man es Ausschreitungen"><img src="http://www.rainersche-post.de/wp-content/uploads/2009/04/galatasaray_ultras.jpg" alt="galatasaray_ultras" /></a>K&#252;rzlich sah ich mir auf Premiere irgendein Heimspiel der TS Hoffenheim an. Es war ein Flutlichtspiel, und das neue Stadion in Sinsheim war gut besucht. Mitte der ersten Halbzeit traute ich meinen Ohren nicht: Von den Zuschauerr&#228;ngen kam kaum ein Ton, es war so gut wie totenstill. Da ging meine Erinnerung ganz weit zur&#252;ck in die sechziger Jahre. Pl&#246;tzlich sah ich mich vor dem Schwarzwei&#223;-Fernseher bei Onkel Harald sitzen und ein L&#228;nderspiel ansehen. Die Ger&#228;uschkulisse hatte ich wieder in den Ohren: Ein durchg&#228;ngiges Gemurmel gemischt mit kr&#228;chzenden Tr&#246;ten. Und dann im Vergleich der Jubel der mitgereisten D&#252;sseldorfer bei den vier Toren der Fortuna im vergangenen Mai in Erfurt. Schreie, Ges&#228;nge, Trommeln. Dreimal Zuschauerkulisse, dreimal anders. Und ich fragte mich, was eigentlich den emotionalen Reiz von Fu&#223;ballspielen ausmacht.<span id="more-2717"></span></p>
<p>Bis vor ein paar Jahren geh&#246;rte ich auch zu den Trib&#252;nenhocker, die w&#228;hrend einer Partie mit dem Sitznachbarn fachsimpeln und h&#246;chstens bei einem Tor der eigenen Mannschaft aufspringen und applaudieren. Seit 2004 aber bin ich Teil der Kurve. So nennen die aktiven Fans die Gemeinschaft derjenigen, die ihr Team durchgehend und lautstark anfeuern. Ja, ich singe und schreie mit. Und das macht jedes Spiel zu einem authentischen Erlebnis. Nein, ich bin kein Arenakunde, ich bin Fan. Und das ist ein Unterschied, der sehr genau die Grenzlinie zwischen dem beschreibt, was die Fu&#223;ballfreunde wollen und dem, was DFB und DFL im Verein mit den Medien (und der werbetreibenden Wirtschaft) haben wollen. F&#252;r Letztere ist der Fu&#223;ball nicht mehr als die Folie f&#252;r Reklame, Entertainment und Business. Das kann der Fu&#223;ball aber nur sein, wenn das Umfeld domestiziert wird, wenn Emotionen nicht nur kanalisiert, sondern k&#252;nstlich erzeugt werden. In dem so angestrebten modernen Fu&#223;ball wird der Zuschauer vor Ort, aber auch der am heimischen TV, als Konsument betrachtet, der sein Geld gibt, um eine Ware zu bekommen. Diese Ware ist Beteiligung ohne Engagement. Ganz &#228;hnlich wie in der Werbung, die beim Kauf eines Produkts Jugend und Sch&#246;nheit verspricht, soll der Fu&#223;ball Eomotion ohne Anstrengung versprechen. Das geht nur, wenn sich der Inhalt einer Arena an die Regeln h&#228;lt, also tut, was er soll.</p>
<p>Nach hiesigem Verst&#228;ndnis geh&#246;rt wilder Support nicht dazu. Wenn die Fans von Galatasaray Istanbul im Spiel gegen den HSV Dutzende bengalischer Fackeln abbrennen lassen, dann wird das als s&#252;dl&#228;ndisches Temperament bezeichnet. Der Reporter sagte dazu: &#8220;Sch&#246;n anzusehen, aber nicht ganz ungef&#228;hrlich.&#8221; Lassen es aber die Fans von Werder Bremen in St-Etienne rauchen und fackeln, dann nennt ein anderer Fernsehmann sie Idioten und bezeichnet das Ganze als Ausscheitungen. Jede Form von Pyrotechnik, die in deutschen Stadien leider vollst&#228;ndig verboten ist, wird flugs zur Gewalt erkl&#228;rt. &#220;brigens: Von nennenswerten Verletzung unbeteiligter Zuschauer durch Bengalos, B&#246;ller oder Rauchpulver ist nichts bekannt &#8211; lediglich das Werfen solcher Dinger auf gegnerische Fans, Spieler und Schiedsrichter ist nicht nur gef&#228;hrlich, sondern hat bereits &#246;fter zu mehr oder weniger schweren Verletzungen gef&#252;hrt. Der ehemalige Fortuna-Torh&#252;ter Georg Koch musste k&#252;rzlich seine Karriere aufgeben, weil ein in seiner N&#228;he explodierender Kracher Ohr und Gleichgewichtsorgan verletzt hatte.<br />
Das Verbot von Pyrotechnik zielt auf eine bestimmte Klientel: Eltern mit Kindern. Die sind in mancher Hinsicht eine optimale Kundengruppe, da sie im Umfeld der Arenen f&#252;r reichlich Zusatzumsatz sorgen. Wo aber Familien zwischen Fantasie-Land oder Fu&#223;ballstadion entscheiden, da muss beim Fu&#223;ball f&#252;r familiengerechte Atmosph&#228;re gesorgt werden. Pyro geh&#246;rt ebenso wenig dazu wie Schl&#228;gereien unter den Fans. Da muss die Unterhaltung (Cheerleader, Maskottchen etc.) in den Vordergrund gestellt werden. Da geh&#246;rt was Lustiges dazu (&#8220;Schalke eins, Hoffenheim null. Danke &#8211; Bitte&#8221;), aber da muss Support kindgerecht sein. St&#252;mmung geh&#246;rt zwar dazu, aber gez&#252;gelte. Und wenn die authentische St&#252;mmung ausbleibt, dann gibt es immer noch den Entertainer in der Stadionsprecherkabine, der f&#252;r Animation sorgt. So geh&#246;rt beim Spiel von Bayer Lerverkusen gegen den VfB Stuttgart, als die Fans der zur&#252;ckliegenden Werkself in dumpfes Schweigen verfallen waren und vom Stadionsprecher miuntenlang zum Anfeuern aufgefordert werden mussten.</p>
<p>Der wilde und kreative Support durch Ultra-Gruppierungen z&#228;hlt definitiv nicht zu dem, was sich die Funktion&#228;re und die Unternehmen w&#252;nschen. Diesen ausdauernden und lauten Fans sollen enge Grenzen gesetzt werden. Die bauen DFB und DFL durch eine immer wiederkehrende Kriminalisierung auf. Wenn an einer Autobahnrastst&#228;tte gegnerische Fans &#252;bereinander herfallen, dann hagelt es Stadionverbote gegen Ultras &#8211; ganz gleich, ob die als organisierte Gruppe beteiligt waren oder nicht. Neuester Trend in dieser Richtung ist es, den Begriff &#8220;<a href="http://www.faz.net/s/RubBC20E7BC6C204B29BADA5A79368B1E93/Doc~E633C17A106BE46BC8982DB603221277F~ATpl~Ecommon~Sspezial.html">Hooltras</a>&#8221; einzuf&#252;hren. Ziel der Verwendung dieses Kunstwortes ist es, erneut die Angst vor Hooligans zu entfachen, also vor jenen Leuten, die vor rund zehn Jahren immer wieder f&#252;r Gewaltausbr&#252;che im Umfeld der Stadien gesorgt haben. Unter Leitung des selbsternannten &#8220;Fan-Forschers&#8221; <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gunter_A._Pilz">Gunter Pilz</a>, der von dem, was Ultras so treiben, mangels Zugang soviel Ahnung hat wie die Kuh vom Klettern, sollten alle Ultra-Gruppierungen pauschal zu Gewaltt&#228;tern erkl&#228;rt und letztlich aus den Stadien ferngehalten werden.</p>
<p>Nat&#252;rlich wissen die Verantwortlichen, dass sie ohne Anfeurung durch Fans das Enotions-Versprechen gegen&#252;ber den Arenakunden nicht einl&#246;sen k&#246;nnen. Deshalb experimentieren sie seit Jahren mit organisertem und offiziellem Support herum. D&#252;mmstes Beispiel ist der DFB-Fanclub. Da hat man ein paar H&#228;nde voll Deppen gefunden, die f&#252;r kleine Mark Trommeln schlagen und Schwarzrotgold schwenken, auch wenn &#8211; wie beim <a href="http://www.rainersche-post.de/spocht/fussballerei/laenderspiel-ungepflegte-langeweile.php">L&#228;nderspiel gegen Norwegen</a> in D&#252;sseldorf erlebt &#8211; die Zuschauer keinen Grund sehen, die Nationalelf anzufeuern. Nach &#228;hnlichem Muster unterst&#252;tzt die Hopp&#8217;sche TSG &#252;brigens Fanclubs, die sich offiziell registrieren lassen. Wie &#252;berhaupt der SAP-Milliard&#228;r Hopp einer der flei&#223;igsten Protagonisten des modernen Fu&#223;balls ist und seine Geldmacht in diesem Sinne lobbym&#228;&#223;ig einsetzt.</p>
<p>Und was hat das mit dem Thema &#8220;Stehpl&#228;tze&#8221; zu tun? Der regulierte, gez&#228;hmte Fan braucht keine Stehpl&#228;tze. Er sitzt da, l&#228;sst sich unterhalten und zeigt Emotion nur dann, wenn er sich selbst feiert. Gern mit ironischer Distanz oder als Mittel zum Zweck der After-Game-Party (siehe WM 2006). Das l&#228;sst sich im Sitzen gut bewerkstelligen. Wer den Fu&#223;ball aber als Teil seines Lebens begreift, als ein St&#252;ck Heimat, das sich f&#252;r kein Geld kaufen l&#228;sst, wer seine Mannschaft anfeuern will, wer authentische Emotionen sucht und braucht, der muss bei der Aus&#252;bung seiner Leidenschaft stehen. Da m&#252;ssen K&#246;rper aneinander sto&#223;en, da muss man beim Tor auch mal ein paar Reihen hinab schwappen, da muss man sich bewegen k&#246;nnen. Das geht nur auf echten Stehplatztrib&#252;nen.<br />
Ob es daran liegt, dass der Sch&#246;pfer der D&#252;sseldorfer Mehrzweckarena, der verstorbene OB Erwin, ein Vertreter des modernen Fu&#223;balls war, ist ungewi&#223;. Fest steht, dass die Noch-LTU-Arena in der NRW-Landeshauptstadt das einzige neuere Stadion ohne Stehpl&#228;tze ist. Die Bauten auf Schalke, in M&#246;nchengladbach und in K&#246;ln &#8211; selbst die Kommerzarena in Sinsheim! &#8211; haben ganz selbstverst&#228;ndlich Stehpl&#228;tze. Diese werden &#252;brigens bei internationalen Begegnungen, die qua UEFA- oder FIFA-Gesetzgebung stehplatzfrei sein m&#252;ssen, mit mobilen Sitzen umger&#252;stet. Nicht so in D&#252;sseldorf. Zwar hat Joachim Erwin Fanvertretern seinerzeit &#246;ffentlich versprochen, es werde Stehpl&#228;tze geben, sobald die Fortuna regelm&#228;&#223;ig in der Arena spiele, aber dieses Versprechen hat er gebrochen. Pl&#246;tzlich hie&#223; es, die Statik der S&#252;dtrib&#252;ne sei darauf nicht ausgerichtet, und der Umbau w&#252;rde Millionen kosten. Damit geben sich die F95-Fans aber nicht zufrieden und haben die Initiative &#8220;<a href="http://www.stehplaetze-fuer-duesseldorf.de/startseite.htm">Stonn op!</a>&#8221; gegr&#252;ndet, die viel Zulauf auch von Sitzplatzbesuchern hat und von vielen befreundeten Fans (zum Beispiel denen von Wismut Aue) unterst&#252;tzt wird. Die Argumentation pro Stehpl&#228;tze l&#228;sst sich kaum besser zusammenfassen als in folgendem Beitrag von Peter Rueben in der Aktuellen Stunde des WDR3 vom 17.03.2009:</p>
<p><object width="425" height="344"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/qUo5KVeNl1E&#038;hl=de&#038;fs=1"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/qUo5KVeNl1E&#038;hl=de&#038;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="344"></embed></object></p>
<hr /><small>Copyright &copy; by <a href="http://www.rainersche-post.de/">Rainer Bartel</a>, alle Rechte vorbehalten (ID:  078929bb8d1d7ef97a979528e34c61ff (38.107.179.209) ). Danke dass Sie meinen Feed abonniert haben! &raquo; <a href="http://www.rainersche-post.de/fortuna/fussball-muss-brennen.php">Ganzen Artikel lesen</a></small>]]></content:encoded>
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		<title>Kahn kann&#8217;s nicht</title>
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		<pubDate>Thu, 11 Sep 2008 08:08:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rainer Bartel</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Na, was da ein dolles Spiel gestern abend? Entfesselte Finnen, alle zwei bis drei K&#246;pfe gr&#246;&#223;er als die L&#246;w-Bubis, alle mit dem, was man in Suomi &#8220;Sisu&#8221; nennt &#8211; dem unbedingten Willen durchzuhalten. Au&#223;erdem waren die Herren in Wei&#223;blau alle mindestens zehn Jahre &#228;lter als ihre bundesdeutschen Pendants. Der hundertk&#246;pfige deutsche Trainerstab, der sich auf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.rainersche-post.de/wp-content/uploads/2008/09/kahn_online_gross.jpg" rel="Lightbox" title="Der Titan im Internet - zwischen Biss und Reklame"><img src='http://www.rainersche-post.de/wp-content/uploads/2008/09/kahn_online.jpg' alt='kahn_online.jpg' /></a>Na, was da ein dolles Spiel gestern abend? Entfesselte Finnen, alle zwei bis drei K&#246;pfe gr&#246;&#223;er als die L&#246;w-Bubis, alle mit dem, was man in Suomi &#8220;Sisu&#8221; nennt &#8211; dem unbedingten Willen durchzuhalten. Au&#223;erdem waren die Herren in Wei&#223;blau alle mindestens zehn Jahre &#228;lter als ihre bundesdeutschen Pendants. Der hundertk&#246;pfige deutsche Trainerstab, der sich auf der harten historischen Trainerbank am Rande des helsinkischen Olympiaackers dr&#228;ngelte, war verdutzt. Hatte man doch Betonmischer erwartet, die ab Meter 30 vor dem eigenen Tor alles ums&#228;beln, was Nike-Schuhe tr&#228;gt. So, meinte Sprachgesch&#252;tz Bela Rethy, h&#228;tte L&#246;w die Finnen wohl nie auf Video gesehen. Der Verwirrteste war anscheinend Heiko &#8220;Toppschnitt&#8221; Westermann, der die Fehler seines Lebens zelebrierte, w&#228;hrend sich der/die/das Tasci einfach versteckte. Das tat auch ein gewisser Lukas Podolski, der offenbar bem&#252;ht war, den Kameras von Suomi-TV und ZDF zu entwischen. So kam es zum Unentschieden zwischen Finnland und Klose.</p>
<p>Der willige Zuschauer konnte vor dem Spiel das Match zwischen Johannes &#8220;Putenwurst&#8221; Kerner und Oliver &#8220;&#220;berbiss&#8221; Kahn anschauen und musste sich dem Duo des Kommentatorgrauens in der Pause unterziehen.<span id="more-866"></span></p>
<p>Dass das bundesweite <a href="http://www.bild.de/BILD/sport/fussball/nationalmannschaft/2008/09/11/oliver-kahn/1-auftritt-als-tv-experte.html">Verbl&#246;dungsblatt</a> den ehemaligen Torwarttitanen f&#252;r sein Tun im Glaskasten &#252;ber den gr&#252;nen Rasen lobte und gleich den Netzer als Trauzeigen zitierte, nimmt nicht weiter wunder, hat doch die Spochredaktion mit dem gewissen Insider-Blick immer schon ihr schmieriges H&#228;ndchen &#252;ber dem Gewalt-Goalie ausgebreitet. Aber auch der <a href="http://www.stern.de/unterhaltung/tv/:Der-Moderatorencheck-Vom-Torwart-Titan-Tele-Talker/638741.html">Stern</a> l&#228;sst seinen Rhetorikfachmann ein positives Urteil sprechen. SpON und Focus online wissen noch nicht so recht.</p>
<p>Tats&#228;chlich servierte der Herr Kahn eine dumpf riechende Melange aus allen bekannten Spochtrepochterp&#252;schologismen a la &#8220;Wenn du gewinnen willst, musst du Eier haben.&#8221; Das &#252;brigens seine bevorzugte rhetorische Figur: Immer wenn eigentlich &#8220;man&#8221; angesagt w&#228;re, einfach &#8220;du&#8221; sagen. Das lernt man ja so bei Billigtrainern. Und wirkt authentisch. Wenn Kahn so authentisch ist, dann sollte er sich aber rasch aus der &#214;ffentlichkeit zur&#252;ckziehen. Und gleich gar vom Fu&#223;ballkommentar. Denn vom Fu&#223;ball hat er soviel Ahnung wie ein Torh&#252;ter vom Fallr&#252;ckzieher.<br />
Die kahn-freudigen Journalisten haben dem Kloppo den Spa&#223;faktor zugeordnet, obwohl der mit h&#246;gdscher Sachkunde das Spiel bis in den letzten Winkel zu analysieren wusste und der geneigte Fu&#223;ballfreund dabei richtig was lernen konnte. Damit hat er den Kerner ja bisweilen in die Doofer-Junge-Ecke gestellt, was dem wohl nicht immer gefiel. Nein, Johannes B. will ja eigentlich immer lieber nur auf platten Niveau psychologisieren. Da kommt der Kahn grad recht, der einen psychisch-flosofischen Leitfaden verzapft hat, der eigentlich nur die olle Tschaka-Methode variiert: Wenn du richtig dolle willst, dann schaffst du es.</p>
<p>Sprachlich ist der Ex-Titan soweit ganz fit. Er kennt den Relativsatz und kann deutsche Verben ordentlich beugen. Sein Wortschatz ist beschr&#228;nkt. Handgestoppte f&#252;nfzehn Mal bellte er das Wort &#8220;druckvoll&#8221; an Kerner vorbei. Ansonsten ging es vorwiegend ums Emotionalisieren. Im Kahn&#8217;schen Verst&#228;ndnis kommen Emotionen (etwas anderes als Gef&#252;hle, &#252;brigens) nicht von selbst, nein, da musst du dich reinsteigern und selbst motivieren. Insofern ist Olli auf der H&#246;he der Werbezeit, denn auch die Reklame bezweckt ja, beim Konsumenten falsche Emotionen auszul&#246;sen, die letztlich in ein Will-ich-haben m&#252;nden.<br />
Der hochspannende Kulturtheoretiker <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Klaus_Theweleit">Klaus Theweleit</a> beschrieb in seinem grandiosen Werk &#8220;M&#228;nnerphantasien&#8221; seinerzeit den gepanzerten Mann als geistig behindertes Angstwesen, der sich vor allem f&#252;rchtet, was weich und weiblich ist. Kahn ist ein wunderbares Beispiel f&#252;r diesen Typus. Der Panzermann kennt Gef&#252;hl nur in der Aggression. Der ist einsam, der kann keinem in die Augen schauen. Das kann auch der Olli nicht. Und auch deshalb hat der ehemalige Handschuhtr&#228;ger null Humor.</p>
<p>Das sollen wir armen Schweine, die wir dazu verurteilt sind, DFB-L&#228;nderspiele teilweise im ZDF &#8211; dem ein&#228;ugigen Geb&#252;hrenversender &#8211; anzuschauen, also f&#252;r die n&#228;chsten zwei Jahre ertragen. Da w&#252;nscht man sich dann doch eine Satellitensch&#252;ssel, die einem alternative TV-Sender ins Haus bringt &#8211; also zum Beispiel den Landessender des jeweiligen Gegners. Obwohl: Fu&#223;ball ohne Ton ist auch ganz sch&#246;n. </p>
<hr /><small>Copyright &copy; by <a href="http://www.rainersche-post.de/">Rainer Bartel</a>, alle Rechte vorbehalten (ID:  078929bb8d1d7ef97a979528e34c61ff (38.107.179.209) ). Danke dass Sie meinen Feed abonniert haben! &raquo; <a href="http://www.rainersche-post.de/kultuur_popp/kahn-kanns-nicht.php">Ganzen Artikel lesen</a></small>]]></content:encoded>
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		<title>Ultras retten den Fu&#223;ball</title>
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		<pubDate>Fri, 28 Mar 2008 19:56:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rainer Bartel</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich bekenne: W&#228;r ich so Anfang bis Ende zwanzig, ich w&#228;r ein Ultra. Ich st&#252;nde nicht nur bei jedem Heimspiel meiner geliebten Fortuna in der S&#252;dkurve, sondern f&#252;hre zu jedem noch so &#246;den Ausw&#228;rtsspiel in jede noch so &#246;de Walachei. Ich w&#252;rde Hirnschmalz aufwenden, um dolle Spr&#252;che f&#252;r dolle Spruchb&#228;ndern zu kreieren. Ich s&#228;nge neunzig [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src='http://www.rainersche-post.de/wp-content/uploads/2008/04/f95_kurve_130408.thumbnail.jpg' alt='f95_kurve_130408.jpg' />Ich bekenne: W&#228;r ich so Anfang bis Ende zwanzig, ich w&#228;r ein <a href="http://1895ers.de/">Ultra</a>. Ich st&#252;nde nicht nur bei jedem Heimspiel meiner geliebten Fortuna in der S&#252;dkurve, sondern f&#252;hre zu jedem noch so &#246;den Ausw&#228;rtsspiel in jede noch so &#246;de Walachei. Ich w&#252;rde Hirnschmalz aufwenden, um dolle Spr&#252;che f&#252;r dolle Spruchb&#228;ndern zu kreieren. Ich s&#228;nge neunzig Minuten lang die anfeuernden Ges&#228;nge und br&#252;llte mir bei Bedarf die Seele aus dem Leib. Ich w&#228;r Teil einer Gemeinschaft von Typen und -innen, den der Fu&#223;ball und die Fortuna mehr ist, als blo&#223; flockiges Entertainment am Wochenende. W&#228;r ich frech und mutig, w&#252;rde ich auch mal versuchen, Rauchpulver oder eine Seenotrettungsfackel ins Stadion zu schmuggeln. Und &#252;berhaupt w&#252;rde ich im Rahmen meiner F&#228;higkeiten alles daran setzen, die Umwandlung des Fu&#223;balls in ertragreiches Family-Entertainment aufzuhalten. Ich f&#252;rchte, ich w&#252;rde das alles viel ernster nehmen, als mir und der Welt gut t&#228;te. Aber ich k&#246;nnte nicht anders&#8230;</p>
<p><span id="more-4"></span>Fu&#223;ball ist mehr als Unterhaltung. Fu&#223;ball ist sogar mehr als Sport und auf jeden Fall nicht blo&#223; Business. Es h&#228;ngt zuviel Heimat dran. Heimatliebe ist etwas durch und durch Irrationales, eine reine Emotion, kein bisschen vern&#252;nftig und &#8211; falls nicht missbraucht oder umgelenkt &#8211; etwas Harmloses, das einem Menschen Halt geben kann in dieser haltlosen Welt. Der Verein ist ein St&#252;ck Heimat, ein extrem pr&#228;gendes dazu, denn die historischen Siege, Niederlagen, Auf- und Abstiege dringen viel tiefer in die Pers&#246;nlichkeit ein als irgendwelche Wahlergebnisse oder Grundsteinlegungen oder Gro&#223;veranstaltungen. Fu&#223;ball ist der friedliche Ersatz f&#252;r die Kriegsz&#252;ge der St&#228;dte gegeneinander. Ja, Fan(anatismus)tum hat nicht nur mit Liebe zu tun, sondern auch mit Hass. Wer seinen Verein liebt, der hasst die anderen. Fan-Kultur ist nicht mehr als die Sublimierung dieses Hasses in die starke, kreative und andauernde Unterst&#252;tzung der eigenen Mannschaft.</p>
<p>Nat&#252;rlich ist das kein ungef&#228;hrliches Spiel. Immer wenn das Liebe-Hass-System mit Bedeutung au&#223;erhalb des Fu&#223;balls aufgeladen wird, wenn pervertierte Begriffe wie &#8220;Ehre&#8221; oder &#8220;Treue&#8221; ins Zentrum r&#252;cken, ger&#228;t die Sache au&#223;er Kontrolle. Dann verhauen Fans andere Fans, weil die einen die Fahne der anderen entehrt haben. Nun sind ja Schl&#228;gereien unter Testosterontr&#228;gern anunpfirsich nix Schlimmes, jedenfalls so lange wie keine Waffen eingesetzt werden und auf am Boden Liegende nicht mehr geschlagen oder getreten wird. Eine Platzwunde &#252;ber der Augenbrauen hat noch niemandem langfristig geschadet. Es gibt einen gesunden Schutzmechanismus gegen das Umschlagen des Fan-Seins ins K&#228;mpfertum: die Selbstironie. Wenn es Ultras gelingt, ab und zu von au&#223;en auf sich selbst zu schauen und dabei auch ein Grinsen hinkriegen, dann werden sie im Rahmen des Spiels bleiben.</p>
<p>Dass es solche intensiven Fans gibt, ist f&#252;r die Apologeten des Fu&#223;ball-Businesses eine schwere Bedrohung. Wie den Manager der Entertainment-Industrie echte Emotionen immer gef&#228;hrlich sind, denn diese sind im Gegensatz zu den von ihnen mit ihren Marketing-Mitteln erzeugten weder zu kontrollieren, noch in Umsatz umzum&#252;nzen. Der Ultra ist im Zuge des Umbaus unerw&#252;nscht. Und doch gibt es da ein Dilemma f&#252;r die Profitgeier. Kein Event-Tourist kommt in die Arena, wenn dort keine St&#252;mmung herrscht. Denn sein Klischee vom Fu&#223;ballspiel ist das eines emotionalen Ereignisses, das von St&#252;mmung erzeugenden Fans auf den billigen Pl&#228;tzen befeuert wird. Andererseits gilt der Fu&#223;ballmafia ja der Familienvater, der mit den Kindern in die Arena einr&#252;ckt, f&#252;r trockene, nicht allzu kalte Sitzpl&#228;tze einiges ausgibt und zudem weitere Euros f&#252;r Cola, Wurst, Popcorn und vor allem Merchandising-Artikel raustut, als der ideale Kunde. Gerade deutsche V&#228;ter haben den merkw&#252;rdigen Zwang, ihre Kinder vor den verschiedenen Auspr&#228;gung von Emotion &#8211; namentlich der Gewalt &#8211; abzuschirmen.<br />
Ich gestehe, dass mich ein Ereignis in meiner Eigenschaft als die Tochter mit ins Stadion nehmender Vater erheblich traumatisiert hat. Im August 1996 (die Tochter war gerade 11) besuchten wir das Heimspiel der <a href="http://www.fussballdaten.de/bundesliga/1997/1/duesseldorf-fckoeln/">Fortuna gegen &#196;ff-Zeh K***</a> im guten, alten Rheinstadion. Kategorie-C-Fans aus dem ber&#252;hmten Block 36 gelang es Anfang der zweiten H&#228;lfte, eine Zaunfahne der K***er zu stehlen. Daraus entwickelte sich ein Scharm&#252;tzel, das im Eindringen von D&#252;sseldorfer Anh&#228;nger in den G&#228;steblock und blutige Schl&#228;gereien m&#252;ndete. Wir sa&#223;en im Familienblock am s&#252;dlichen Ende der Haupttrib&#252;ne, kaum drei&#223;ig Meter entfernt vom Ort der Schlacht. Wie immer beim Anblick von Gewalt stieg mir das Adrenalin, und ich war hin- und hergerissen zwischen dem Fluchtreflex und dem Wunsch, selbst ein paar K***ern aufs Maul zu geben. Die Tochter war dagegen schockiert. Erst recht als V&#228;ter mit ihren weinenden Kindern, die als Fans des &#196;ff-Zeh im angegriffenen Block untergebracht waren, bei uns Asyl suchten. Ganz ehrlich: Ich fand nicht die Tatsache schei&#223;e, dass sich da irgendwelche Picos gegenseitig verkloppten, sondern nur dass man Familien in den G&#228;steblock geschickt hatte.</p>
<p>Wie gesagt: Die Diskriminierung der extremen Fans ist Teil der Kampagne, bei der die Vergesch&#228;ftlichung des Fu&#223;balls den Endpunkt bilden soll. Nat&#252;rlich spielen die vorwiegend dumm-faulen Spochtrepochter dabei eine wichtige Rolle. K&#252;rzlich kam es beim Spiel der Fortuna beim verhassten RWE zur Z&#252;ndung von Rauchpulver und Bengalos im Block der Tuna-Freunde. Das sah toll aus. Leider fanden es aber ein paar Dumpfnasen besonders lustig, die Fackeln auf das Spielfeld zu werfen bzw. Leuchtkugeln quer &#252;ber den Platz abzufeuern. Wie aber bezeichnete die <a href="http://www.rp-online.de/public/article/aktuelles/sport/fussball/regionalliga/509257">Journaille</a> das? &#8220;Es kam zu Ausschreitungen&#8221;. Ja, denn das Entz&#252;nden von Feuerwerksk&#246;rpern ist bekanntlich nackte Gewalt. Wie bigott dieser Berufsstand ist, der sich im wesentlichen aus Leuten zusammensetzt, die nichts Richtiges gelernt haben, zeigt sich, wenn vergleichbare Bilder &#8211; z.B. aus dem Stadion von Dynamo Zagreb -, auf denen die ganze Kurve brennt, mit ann&#228;hernder Begeisterung als &#8220;st&#252;mmungsvoll&#8221; kommentiert werden.<br />
Noch deutlicher zeigt sich dies an der wunderbaren Dokumentation der Br&#252;der Lars und Axel Pape, die unter dem Titel &#8220;<a href="http://www.warumhalbvier.de/">Warum halb vier?</a>&#8221; das Fansein aus ganz verschiedenen Blickwinkeln zeigen. Die St&#252;mmungsbilder wurden &#252;brigens unter aktiver Beteilung verschiedener Fortuna-Fangruppen im altehrw&#252;rdigen Paul-Janes-Stadion am Flinger Broich inszeniert und gedreht. Highlight dieser Szenen ist die gro&#223;e Pyro-Aktion (siehe Bild), die fast allen, die den Film gesehen haben, G&#228;nseh&#228;ute beschert haben.</p>
<p>Fu&#223;ball muss brennen, und Begalos in den H&#228;nden halbwegs n&#252;chterner, besonnener und sachkundiger Fans sind nicht nur ein sichtbares Zeichen der Begeisterung, sondern auch ein notwendiges Signal gegen den modernen Kommerzfu&#223;ball. Deshalb sind Rauch und Feuer vom DFB (der ja nicht mehr ist als der Hund, mit dem Schwanz DFL kraft seiner TV-Rechteinnahmen wedelt) auch bei Strafe verboten. Vereine, bei deren Spielen gez&#252;ndelt werden, m&#252;ssen mit hohen Geldstrafen, schlimmstenfalls aber auch mit Platzsperren und Geisterspielen rechnen. Auch Vereine, deren Fans bei Ausw&#228;rtsspielen Pyro-Aktionen gefahren haben, werden ebenfalls bestraft. Das Perfide an diesem Strafsystem ist, dass so ein Graben zwischen den Ultras und den anderen Fans aufgerissen wird. Die Diskussion zur halbherzigen Platzsperre gegen die Fortuna nach den Essener Vorf&#228;llen im <a href="http://95erforum.de/wbb/index.php?page=Thread&#038;threadID=2635">Fan-Forum</a> zeigt dies deutlich.<br />
Die Argumentation gegen jede Form von Befeuerung ist nachvollziehbar: Pyro zieht Strafen nach sich, Strafen kosten Geld, das Geld fehlt dem Verein, es schw&#228;cht ihn, weil es qua Strafgeld bei der Beschaffung von Personal an Kohle mangelt. Daraus leitet sich die Einsicht ab: Pyro schadet dem Verein. Pl&#246;tzlich sind die Ultras Vereinssch&#228;dlinge &#8211; der Zorn richtet sich gegen sie und nicht den kommerzh&#246;rigen DFB. Dabei gehen dessen Einschr&#228;nkungen des Supports noch weiter und nehmen teilweise groteske Z&#252;ge an. Wer Fahnen und Transparente mit ins Stadion nehmen will, muss Bedingungen erf&#252;llen, die &#228;hnlich detailliert sind wie EU-Bestimmungen &#252;ber die Kr&#252;mmung von Bananen. Zudem m&#252;ssen sich Personen, die derartiges planen, beim Verein melden und einen Fahnenpass beantragen. Die L&#228;nge von Fahnenstangen ist genauso vorgeschrieben wie deren Dicke und das verwendete Material. Geregelt ist zudem, wo im Stadion welche Fahnen und Transparente auf welche Weise befestigt werden d&#252;rfen. Spontane Aktionen sind dadurch grunds&#228;tzlich gef&#228;hrdet, und nicht selten werden Transparente mit dem Hinweis auf die Bestimmungen untersagt, obwohl es eigentlich darum geht, bestimmte Meinungs&#228;u&#223;erungen &#8211; z.B. zu Vereinsfunktion&#228;ren und/oder Sponsoren &#8211; zu verbieten.</p>
<p>Wie reagieren die harten Fans darauf? Ultras scheren sich wenig an Verboten und nehmen pers&#246;nliche Strafen und Stadionverbote (die sich nur schwer durchsetzen lassen) in Kauf. Viele aber bleiben weg. So kommt es bei den wahren Fans der Traditionsvereine gerade zu einer eigenartigen Bewegung. Anstatt das jeweilige Profiteam anzufeuern, gehen sie zu den Spielen der zweiten Mannschaft, da wo Fu&#223;ball noch nach Rasen riecht, wo man mit Bier und Wurst gem&#252;tlich und unter Freunden auf den W&#228;llen steht, die auf den Provinzfu&#223;ballpl&#228;tzen als Stehr&#228;nge dienen. Sie haben Fahnen dabei, sie tragen Triktos und sie feuern ihre Mannschaft an, friedlich und fantasievoll. Dies ist ein Trend, aber auch Indiz f&#252;r die Resignation. Liebe ist nicht &#252;bertragbar, auch nicht auf eine zweite Mannschaft. Liebe zeigen zu d&#252;rfen, muss man sich aber auch manchmal erk&#228;mpfen. Wenn&#8217;s sein muss mit Rauch und Feuer.</p>
<hr /><small>Copyright &copy; by <a href="http://www.rainersche-post.de/">Rainer Bartel</a>, alle Rechte vorbehalten (ID:  078929bb8d1d7ef97a979528e34c61ff (38.107.179.209) ). Danke dass Sie meinen Feed abonniert haben! &raquo; <a href="http://www.rainersche-post.de/sport/und-nochmal.php">Ganzen Artikel lesen</a></small>]]></content:encoded>
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