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	<title>Rainer&#039;sche Post &#187; Jovanovic</title>
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	<description>Düsseldorf - RestDerWelt - Kultuur - Spocht</description>
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		<title>F95 vs D&#252;m&#228;nno 1:0</title>
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		<pubDate>Sun, 03 May 2009 11:14:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rainer Bartel</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Sagma, sagte neulich ein Leser, warum schreibst du so wenig &#252;ber den Fu&#223;ball und so viel &#252;ber den Verein? Ganz einfach, antwortete ich: Von Fu&#223;ball verstehe ich wenig, von den Machtspielchen, den Intrigen und dem Mobbing innerhalb von Organisationen verstehe ich dagegen dank rund 20 Jahren Berufserfahrung in der Kommunikationsberatung ne Menge. Und da ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.rainersche-post.de/wp-content/uploads/2009/05/f95_demo_gross.jpg" rel="Lightbox" title="F&#252;r eine freie Fankultur - die SCD-Demo gegen Polizeiwillk&#252;r; fast schon zu brav..."><img src="http://www.rainersche-post.de/wp-content/uploads/2009/05/f95_demo.jpg" alt="f95_demo" /></a>Sagma, sagte neulich ein Leser, warum schreibst du so wenig &#252;ber den Fu&#223;ball und so viel &#252;ber den Verein? Ganz einfach, antwortete ich: Von Fu&#223;ball verstehe ich wenig, von den Machtspielchen, den Intrigen und dem Mobbing innerhalb von Organisationen verstehe ich dagegen dank rund 20 Jahren Berufserfahrung in der Kommunikationsberatung ne Menge. Und da ich Fortuna-Fan bin und nichts dagegen machen kann, befasse ich mich eben so intensiv dies auf der ehrenamtlichen Seite meines Berufs m&#246;glich ist, mit der TSV Fortuna D&#252;sseldorf von 1895. Dazu sp&#228;ter mehr. Der wunderbar sonnige Tag gestern begann mit einem besonderen Ereignis. Der <a href="http://www.scd2003.de/index.php?option=com_frontpage&#038;Itemid=1">Supporters Club D&#252;sseldorf</a> (SCD) hatte nach den Ereignissen vom <a href="http://www.rainersche-post.de/duesseldorf/fortuna/rechtsfreier-raum.php">19.04.</a> zu einer Demonstration gegen Polizeiwillk&#252;r und f&#252;r eine freie Fankultur aufgerufen. Rund 400 bis 500 Fans trafen sich dazu auf dem Vorplatz des Aquazoos.<span id="more-3041"></span></p>
<p>Die Stimmung war locker, wenn auch einige Teilnehmer ein gewisses unwohles Bauchgef&#252;hl nicht ganz abstellen konnten. Perfekt organisiert war die Veranstaltung, auch von Seiten der Polizei. Vor Ort waren ausschlie&#223;lich D&#252;sseldorfer Beamte, einige outeten sich im Gespr&#228;ch als Fortuna-Fans. So zogen die engagierten Fans unter der hei&#223;en Sonne Richtung Kastanie, um dann in die Stockumer Kirchstra&#223;e einbiegen zu m&#252;ssen. Damit war die Demo eigentlich schon zu Ende, denn auf der restlichen Strecke rund um das s&#252;dwestliche Ende des Messegel&#228;ndes war keine &#214;ffentlichkeit mehr da, die von dem Zug h&#228;tte Notiz nehmen k&#246;nnen. So war die Ankunft der Demo an der Arena das letzte sichtbare Zeichen des Widerstands gegen den modernen Fu&#223;ball. Treppenwitz am Rande: Genau in dem Augenblick als die Fans ankamen, traten die F95-Spieler vor die T&#252;r und sahen die Demo mit Interesse, aber auch ein bisschen Verwunderung. Ende gut, alles gut. Schlie&#223;lich waren dank mangelnder Kesselung die Ultras wieder vollz&#228;hlig im Block 42, was wieder f&#252;r St&#252;mmung sorgte &#8211; ein Element, dass dank der Inkompetenz des Einsatzleiters Norbert Topka von vor zwei Wochen fehlte und so aus dem m&#246;glichen Fu&#223;ballfest vor fast 28.000 Zuschauern eine eher deprimierende Veranstaltung machte.<br />
Als Signal war diese Demo auch in der friedlichen, geregelten Form absolut notwendig. Zumal sich &#252;berall in Fu&#223;balldeutschland unter den Fans der anderen Vereinen <a href="http://95erforum.de/wbb/index.php?page=Thread&#038;postID=367016#post367016">deutliche Solidarit&#228;t</a> mit den Eingekesselten zeigte. Aber einem alterfahrenen Teilnehmer der Demonstrationen der siebziger und achtziger Jahre fehlte ein Hauch Wut. So sah der Zug der 500 ein bisschen aus wie der Marsch durch die Institutionen. Was ja zum <a href="http://www.rainersche-post.de/duesseldorf/fortuna/der-obama-effekt.php">drastisch wachsenden Engagement</a> der eher jungen Fans aus dem SCD- und UD-Umfeld bei der JMV passt &#8211; eine Entwicklung, die absolut begr&#252;&#223;enswert ist und den Verein in den n&#228;chsten Jahren deutlich ver&#228;ndern wird.</p>
<p>So kam es also zum St&#252;mmungsduell mit den Schwarzgelben aus der Elbestadt, die rund 3.000 Leute stark angereist waren und gerade vor dem Spiel und in den Anfangsminuten alles gaben, um die L&#228;rmhoheit zu &#252;bernehmen. Zwischendurch gab&#8217;s ein bisschen Fahnenklau und der d&#252;mmliche Versuch einiger Denkallergiker aus Doppel-D ausgerechnet den Fortuna-Familienblock zu erobern. Die F&#246;rster waren wohl so auf Deeskalation getrimmt, dass die Kl&#252;h-Ordner mit ihrem wahrhaft beherzten Einsatz die Invasion verhindern mussten.</p>
<p>Wie gesagt: Ich verstehe wenig vom Fu&#223;ballspiel und z&#228;hle mich ganz sicher nicht zu den gef&#252;hlten 10.000 Trainer in der Arena. Mir kam die D&#252;namo-Mannschaft ziemlich schwach vor. Ich sag erhebliche Probleme bei der Ballannahme, konfuses Stellungsspiel und eine allgemeine Schlampigkeit. Dass sich diese Untergangstruppe trotzdem zwei glasklare Chancen (und zwei oder drei weitere Halbgelegenheiten) erspielte, f&#228;llt negativ auf die D&#252;sseldorfer Defensive zur&#252;ck. In der muss aber erneut das wirkungsvolle Tun des jungen Kai Schwertfeger herausgehoben werden, der kompromisslos weghaute, was wegzuhauen war. Der Herr Herrgesell war dagegen ein st&#228;ndiger Quell von Unsicherheit und Neben-der-Spur-Laufen.<br />
Jedenfalls waren die Fortunesen den Dresdner weit &#252;berlegen, agierten aber viel zu komplizier. Im Strafraum wurde noch hin und her gepasst, als w&#228;re da genug Platz. Trotzdem gab es einige M&#246;glichkeiten, die H&#252;tte zu machen. Das tat dann Lumpi in der 40. Minuten aus dem Gew&#252;hl heraus. Dieses magere 1:0 schleppte die Tuna dann durch Halbzeit Zwo, sehr zum Unwillen der anwesenden Nervenkost&#252;me, denn wieder kamen die DDler gegen jede Wahrscheinlichkeit zu Chancen. W&#228;hrend auf der anderen Seite die Herren Lawaree und Jovanovic jeweils eine hundertprozentige Chance vergeigten.<br />
Ansonsten war Vieles wie es immer war. Lumpi gab das nimmerm&#252;de Kampfschwein; seine typische Technik, mit der den Gegner um den Ball bringt, hat er inzwischen in h&#246;chstem Ma&#223;e perfektioniert und kann froh sein, dass ihm die Kontrahenten nicht permanent auf die Knochen hauen. Nat&#252;rlich war Langenecke wieder eine Bank. Christ hatte gute Momente, wirkt aber immer mal wieder v&#246;llig abwesend. Viel versprechend trat Deniz Kadah auf, der vielleicht schon in der n&#228;chsten Saison ein wichtiger Stammspieler werden k&#246;nnte. Apropos &#8220;n&#228;chste Saison&#8221;: Dass bei einem Verbleib in Liga 3 am Spielbetriebsetat gespart werden muss, ist seit der JMV klar, dass aber auch in der zweiten Liga mit einem eher kleinen Etat von rund 5,5 Mio Euro hantiert werden muss, l&#228;sst nichts Gutes hoffen. So wie es aussieht, werden sieben Spieler bleiben und bis zu sieben Spieler aus der jetzigen Zwoten in den Kader der ersten Mannschaft geraten. Das riecht ebenso nach Neuanfang wie die Ereignisse der JMV es versprechen.</p>
<p>In diese Situation platzt das <a href="http://www.bild.de/BILD/sport/fussball/dritte-liga/2009/05/03/fortuna-duesseldorf/kommt-lothar-matthaeus-als-trainer.html">sonnt&#228;gliche Klopapier</a> mit einem Artikel des notorischen Dirk Kr&#252;mpelmann. Der l&#228;sst verlauten, der Frankfurter Gesch&#228;ftemacher Daniel Jammer sei daran interessiert, in die Fortuna zu investieren. Jammer hat selbiges in Israel bei Maccabi Netanya getan. Gegen&#252;ber der <a href="http://www.juedische-allgemeine.de/epaper/pdf.php?pdf=../imperia/md/content/ausgabe/2008/ausgabe44/11.pdf">J&#252;dischen Allgemeinen</a> lie&#223; Jammer verlauten: &#8216;Mit dem vielen Geld, sagt der 42-J&#228;hrige ganz offen, &#8216;spiele ich mein pers&#246;nliches Managerspiel.&#8217;&#8221; Nun war ein gewisser Lothar Matth&#228;us Trainer dieses Vorortvereins und hat seinen Vertrag gerade in gegenseitigem Einvernehmen aufgel&#246;st. Grund: Maccabi Netanya hat nicht mehr genug Geld, denn Jammer hat sein Engagement zur&#252;ckgefahren. Dass der Frankfurter, der nicht nur selbst Gesch&#228;fte macht, sondern auch noch in eine russische Oligarchenfamilie eingeheiratet hat, schon seit L&#228;ngerem &#252;ber eine Traditionsmannschaft in den deutschen Fu&#223;ball einsteigen will, ist kein Geheimnis. Der BILD-Schreibfink dichtet aus diesem Zusammenhang, Jammer k&#246;nnte Matth&#228;us als Trainer zur Fortuna lotsen.<br />
Dass das Krieg geben w&#252;rde, gegen den der Fanaufstand der N&#252;rnberger gegen Laber-Loddar ein L&#252;ftchen war, d&#252;rften sich Kenner der hieisgen Fanszene leicht ausmalen. Deshalb soll Kr&#252;mpelmanns kranke Fantasie zun&#228;chst als Ente betrachtet werden. Die m&#246;gliche Aktivit&#228;t des Daniel Jammer liegt da schon n&#228;her. Schlie&#223;lich soll es eine gesch&#228;ftliche Beziehung zur D&#252;sseldorfer Familie des verstorbenen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Paul_Spiegel">Paul Spiegel</a> geben. Dem ehemaligen Pr&#228;sident des Zentralrats der Juden in Deutschland hatte man zu Lebzeiten ein gewisses Interesse an der Fortuna nachgesagt, das sich aber nie in ein sichtbares Engagement verwandelt hatte. Aber auch diese Kombination muss momentan noch als Ergebnis reiner Spekulation gesehen werden.</p>
<hr /><small>Copyright &copy; by <a href="http://www.rainersche-post.de/">Rainer Bartel</a>, alle Rechte vorbehalten (ID:  078929bb8d1d7ef97a979528e34c61ff (38.107.179.210) ). Danke dass Sie meinen Feed abonniert haben! &raquo; <a href="http://www.rainersche-post.de/fortuna/f95-vs-duemaenno-10.php">Ganzen Artikel lesen</a></small>]]></content:encoded>
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		<title>F95 vs Union 27.375 : 0</title>
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		<pubDate>Sun, 19 Apr 2009 15:14:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rainer Bartel</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.rainersche-post.de/wp-content/uploads/2009/04/f95_union_gross.jpg" rel="Lightbox" title="Block 42 mausetot nach Polizeiwillk&#252;r"><img src="http://www.rainersche-post.de/wp-content/uploads/2009/04/f95_union.jpg" alt="f95_union" /></a>Es h&#228;tte ein so sch&#246;ner Sonntagnachmittag im St.Erwin-Tempel werden k&#246;nnen. Die H&#252;tte war voll, die Sonne schien und mit 3 Punkten h&#228;tte sich die Fortuna wieder den dritten Platz erobern k&#246;nnen. Aber es war nicht unsere Mannschaft, die das Fest verhinderte, sondern die Polizei, die <a href="http://www.rp-online.de/app/video/suche/2009-04-19/rpo_frymuth-zum-vorgehen-der-polizei.flv">willk&#252;rlich und ohne Grund</a> unsere Ultras einkesselte. So blieb der Block 42 zun&#228;chst halbleer. Als die Nachricht vom <a href="http://www.reviersport.de/80767---duesseldorf-fortuna-ultras-fan-kneipe-festgehalten.html">Bullenkessel</a> sich verbreitet, zog der Rest aus dem Stadion aus. Die Stimmung war angeheizt, allerdings nicht in Sachen Fu&#223;ball. <del datetime="2009-04-21T11:25:20+00:00">Offensichtlich versuchten sowohl Tuna-Anh&#228;nger als auch Union-Asis gleich im Stadion ein Match zu veranstalten, was nur durch ein massives Polizeiaufgebot verhindert werden konnte.</del> <strong>Korrektur:</strong> Der Auszug von D&#252;sseldorfer Ultras und Union-Fans stand in keinem Zusammenhang. Die Berliner kamen Kollegen zur Hilfe, die am Nordost-Eingang von der Polizei eingekesselt worden waren. So schuf sich die v&#246;llig unf&#228;hige Polizeif&#252;hrung ihr Problem selbst. F95-Gesch&#228;ftsf&#252;hrer Paul J&#228;ger mischte sich in die Verhandlungen ein, sodass <del datetime="2009-04-21T11:27:37+00:00">die polizeiliche Willk&#252;rma&#223;nahme </del><del datetime="2009-04-21T11:25:20+00:00">mehr als eine Viertelstunde nach dem Anpfif beendet wurde</del> zumindest ein Teil der Festgehaltenen aus dem Kessel kam. Da f&#228;llt einem nur ein: A.C.A.B. &#8211; siehe <a href="http://www.rainersche-post.de/spocht/fussballerei/youll-never-walk-alone.php">Hillsborough</a>.<span id="more-2888"></span></p>
<p>Nach dem Spiel wurde unser Fanbeauftragter Pejo, immerhin Angestellter des Vereins, gewaltsam verhaftet und erst zur Pressekonferenz wieder freigelassen. Die Polizei verbreitet in ihrer <a href="http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/13248/1389542/polizei_duesseldorf">Pressemitteilung</a> einen unertr&#228;glichen Brei aus Vermutungen, Behauptungen und L&#252;gen. Immer wieder missachten die so genannten &#8220;Ordnungsh&#252;ter&#8221; die Rechte engagierter Fu&#223;ballfans und versuchen, diese zu kriminalisieren. Dies sicher auch als Teil der Strategie, die den modernen Kommerzfu&#223;ball weitr&#228;umig umsetzen soll. Tats&#228;chlich reagierte Otto Normal-F95-Fan auf die Nachricht vom Kessel mit Emp&#246;rung; Anekdoten aus alten Zeiten, in denen Herren, die jetzt Mitte Fuffzich sind, selbst unter Polizeiwillk&#252;r zu leiden hatten, machten die Runde. Da blieb das Spiel zun&#228;chst Nebensache.</p>
<p>Und das obwohl unse Jungs anfangs m&#228;chtig Gas gaben und dr&#252;ckend &#252;berlegen waren. In Halbzeit Eins gab&#8217;s um die sechs gute Chancen, aber die Berliner H&#252;tte blieb sauber. Tats&#228;chlich machte der sichere Zweitliga-Aufsteiger auch nicht viel und kam zu keinem gef&#228;hrlichen Torschuss. Auff&#228;llig war leider wieder die dauernde Schlamperei der Fortunesen, ablesbar an v&#246;llig bescheurten Fehlp&#228;ssen und schweren Fehlern bei der Ballannahme. Bis zum Sechzehner stimmte aber sowohl die k&#228;mperische, als auch die spielerische Linie. Warum sich die Herren mit den rot-wei&#223;en Kringeln aber dauernd bem&#252;hten, den Ball ins Tor zu spielen statt zu schie&#223;en, blieb deren Geheimnis.<br />
Das &#228;nderte sich auch nach Wiederanpfif nicht. Im Gegenteil: Nun ging mehr &#252;ber die Fl&#252;gel, aber in der Mitte waren Jovanovic und Kastrati zu selten in guter Position. Denn in den zweiten 45 Minuten hatte Fortuna mindestens sieben oder acht erhebliche Chancen, endlich einzunetzen. Wie sagen die dummfaulen Spochtrepochter an dieser Stelle? Richtig: Es kam wie es kommen musste. Ein durchschlagender Angriff der Unioner endete mit einer Flanke und einem leichten Tor in der 75. Minute. Aber auch da lie&#223;en unse Jungs nicht nach, wurden noch nicht einmal hektisch. Da half auch die Einwechslung von Axel Lawaree, der wirbelte wie wild. Nutzte alles nichts, denn auch nach gef&#252;hlten zehn Nachspielminuten blieb es beim Ergebnis.</p>
<p>Das Sch&#246;nste am ganzen Spieltag war der &#252;berragende Erfolg der Aktion 25.000+, einer Initiative von Teilnehmer am Fortuna-Fan-Forum, bei der Dutzende Helfer Tausende Flugzettel und Plakate verteilten. Tats&#228;chlich wurden es sage-und-schreibe 27.375 Zuschauer, eine absolut erstligareife Kulisse. Und weil auch Leute mit anfeuerten, von denen man das nicht erwarten musste, war die St&#252;mmung trotz der widerrechtlichen Einkesselung der Ultras einigerma&#223;en gut.</p>
<p>Eisern Union d&#252;rfte damit durch sein. Fortuna bleibt zwei Punkten R&#252;ckstand auf Unterhaching Vierter und muss um den direkten oder indirekten Aufstieg bangen.</p>
<hr /><small>Copyright &copy; by <a href="http://www.rainersche-post.de/">Rainer Bartel</a>, alle Rechte vorbehalten (ID:  078929bb8d1d7ef97a979528e34c61ff (38.107.179.210) ). Danke dass Sie meinen Feed abonniert haben! &raquo; <a href="http://www.rainersche-post.de/fortuna/f85-vs-union-27375-0.php">Ganzen Artikel lesen</a></small>]]></content:encoded>
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		<title>F95 vs Aalen oder so 1:1</title>
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		<pubDate>Sun, 07 Dec 2008 12:14:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rainer Bartel</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Vereine wie den VfR Aalen muss es nicht geben. Auch Orte wie das ost-baden-w&#252;rttembergische Aalen muss es nicht geben. Und wenn eine Mannschaft aus einem solch sinnlosen St&#228;dtchen kommt, dann ist es zwangsweise unscheinbar. Ja, der VfR Aalen ist die graue Maus, ach was: die tarnfarbige Maus der dritten Liga. Da helfen auch keine gl&#252;hend-orangenen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.rainersche-post.de/wp-content/uploads/2008/12/f95_aalen_gross.jpg" rel="Lightbox" title="Schlappe Fahnen - das muss an Aalen liegen"><img src='http://www.rainersche-post.de/wp-content/uploads/2008/12/f95_aalen.jpg' alt='f95_aalen.jpg' /></a>Vereine wie den VfR Aalen muss es nicht geben. Auch Orte wie das ost-baden-w&#252;rttembergische <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Aalen">Aalen</a> muss es nicht geben. Und wenn eine Mannschaft aus einem solch sinnlosen St&#228;dtchen kommt, dann ist es zwangsweise unscheinbar. Ja, der VfR Aalen ist die graue Maus, ach was: die tarnfarbige Maus der dritten Liga. Da helfen auch keine gl&#252;hend-orangenen Trikots, mit denen die Truppe der Namenlose in der usseligen Arena auflief. Passend zum Immitsch wird das Team von P&#228;trick Sander trainiert, dem &#252;bersch&#228;tzten Ossi, der einst daf&#252;r sorgte, dass der FC Energie Kotzbus in gl&#252;hend-orangenen Trikots auflief. Und der kam zu seinem Amt nur, weil der (neben Jens Nowottny) &#252;bersch&#228;tzteste Nationalspieler der letzten zwanzig Jahre, ein gewisser J&#252;rgen Kohler, aus Angst vor dem Herzkasper den Trainerstuhl r&#228;umte. Das ist der Stoff, aus dem man in Aalen Legenden baut. Immerhin zog die unsichtbare Mannschaft &#252;ber 9.000 Zuschauer in die Turnhalle &#8211; und die sahen die allergrottigstes Halbzeit, die unsere Jungs in dieser Saison je ablieferte.l<span id="more-1618"></span></p>
<p>Der junge Walbaum auf der rechten Au&#223;enverteidigerposition machte das Spiel seines Lebens, denn schlechter wird der Mann, der sich dem Vernehmen nach zu fein f&#252;r die Zwote ist, in seiner Restkarriere nicht mehr kicken. Er verlor buchst&#228;blich jeden Zweikampf, selbst wenn er gar nicht vom Gegner angegangen wurde, und fehlpasste nach Belieben. Man h&#228;tte ihn zu seinem eigenen Schutz nach 15 Minuten auswechseln m&#252;ssen. Geradezu tragisch-komisch der Auftritt des Herrn Lumpi, der irgendwie immer versuchte, in Balln&#228;he zu kommen, dann seine &#252;bliche Halbgr&#228;tsche ansetzte, daneben lag und am Spiel nicht teilnahm. Es steht zu vermuten, dass Andreas Lambertz am Rande seiner fu&#223;ballerischen M&#246;glichkeiten angekommen ist. Und da alle so schei&#223;e drauf waren, machten die Herrn Langeneke und Cakir &#8211; normalerweise sicher wie Tresort&#252;ren &#8211; auch mal den einen oder anderen Fehler. Lediglich der neongelbe Herr Melka im Tor tat ungef&#228;hr, was er immer tut: sicher halten. Wie sagen Spochtrepochter so gerne? &#8220;Es kam wie es kommen musste&#8221;. In der 46. oder 47. Minute verfiel die Abwehr der Tunen in einen Sekundenschlaf und lie&#223; drei Aale nach einem Einwurf ausw&#252;rfeln, wer das Ding machen durfte. Die Zuschauermassen verabschiedeten Rot-Wei&#223; mit berechtigten Pfiffen.</p>
<p>Nat&#252;rlich kamen die Unsrigen nach der Pause ganz anders aus der Kabine, vor allem ohne den Herrn Walbaum, der jetzt vielleicht mal ein bisschen &#252;ber sich nachdenken sollte. Der Monsieur nahm dessen Platz ein, ebenso der fr&#246;hliche Cebe, der Marco Christ abl&#246;ste. Da kam Stimmung aufs Feld, denn die Fortunen wollten jetzt Ausgleich und Sieg. Die Chancen h&#228;uften sich, wobei der unbekannte Aalener Torh&#252;ter diverse gl&#228;nzende Paraden vollf&#252;hrte. Mehr Ideen waren nicht, aber mehr Durchsetzungswollen. Der Monsieur Caillas spielte nach wie vor seinen immergleichen Trick (rechts ant&#228;uschen, links vorbei), die Flanken kamen irgendwie, und unser Rani hielt R&#252;be und Knochen hin, was das Zeug hielt. Eine Viertelstund vor Schluss kam dann der ewig ungl&#252;ckliche Bekim, dem doch alles Fu&#223;ballgl&#252;ck der Erde w&#252;nscht und gab den Zwilling von Rani &#8211; ja, die beiden &#228;hneln sich k&#246;rperlich doch verbl&#252;ffend. So sahen dann doch einige Zuschauer Herrn Kastrati als Torsch&#252;tzen, obwohl es der besagte Jovanovic war, der versenkte. Danach gaben unsere Jungs Gas, sogar bis in die vierte oder f&#252;nfte Nachspielminute, aber es wurde nichts mit dem Siegtreffer.</p>
<p>Schade, denn die anderen drei potenziellen Aufsteiger (Paderwas?, Kackers Ebend und Drecksunion) patzten auch, und die glorreiche Fortuna h&#228;tte mit einem Dreier ordentlich Boden gutmachen k&#246;nnen. Best&#228;tigt hat sich trotzdem, dass wohl keine andere Mannschaft noch ernsthaft in den Aufstiegskampf eingreifen wird &#8211; es sei denn, irgendwer (Braunschwein? Erfurz? Offebach?) baut in der R&#252;ckrunde ne ordentliche Serie&#8230;</p>
<hr /><small>Copyright &copy; by <a href="http://www.rainersche-post.de/">Rainer Bartel</a>, alle Rechte vorbehalten (ID:  078929bb8d1d7ef97a979528e34c61ff (38.107.179.210) ). Danke dass Sie meinen Feed abonniert haben! &raquo; <a href="http://www.rainersche-post.de/fortuna/f95-vs-aalen-oder-so-11.php">Ganzen Artikel lesen</a></small>]]></content:encoded>
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		<title>F95 vs Braunschweinchen 2:1</title>
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		<pubDate>Sat, 22 Nov 2008 16:50:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rainer Bartel</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der glorreiche TSV Fortuna D&#252;sseldorf von 1895 war nach dem Sieg gegen die kleinen, blau-gelben Braunschweinchen f&#252;r fast 19 Stunden Spitzenreiter der dritten Bundesliga. Dann hatten der in den Hoyzer-Skandal verwickelte Scheinverein SC Paderborn durch seine Mannschaft per 4:0 die Tabellenposition Eins zur&#252;ckerobert. Das Spiel der Tunesen war wohl nicht so dolle, aber man sagt, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.rainersche-post.de/wp-content/uploads/2008/11/f95_braunschwein_gross.jpg" rel="Lightbox" title="Nico, der Capo von UD in seinem ureigensten Element"><img src='http://www.rainersche-post.de/wp-content/uploads/2008/11/f95_braunschwein.jpg' alt='f95_braunschwein.jpg' /></a>Der glorreiche TSV Fortuna D&#252;sseldorf von 1895 war nach dem Sieg gegen die kleinen, blau-gelben Braunschweinchen f&#252;r fast 19 Stunden Spitzenreiter der dritten Bundesliga. Dann hatten der in den Hoyzer-Skandal verwickelte Scheinverein SC Paderborn durch seine Mannschaft per 4:0 die Tabellenposition Eins zur&#252;ckerobert. Das Spiel der Tunesen war wohl nicht so dolle, aber man sagt, die beiden Tore durch Rani &#8220;Storchenbein&#8221; Jovanovic und Axel &#8220;Lavamat&#8221; Lawaree seien wunderbar herausgespielt worden. Es gab vier Spielabsagen, nat&#252;rlich auch auf dem Emder R&#252;benacker, auf dem das Fu&#223;ballspielen ohnehin verboten werden sollte. Die Kackers aus der Nannen-Stadt k&#246;nnten per Sieg im Nachholspiel ebenfalls an der Tuna vorbeiziehen. Trotzdem bleibt die Situation in Liga 3 ziemlich deutlich: Die derzeitigen vier Mannschaften an der Spitze setzen sich zunehmend ab &#8211; wenn es bliebe, w&#252;rde genau ein Team am Ende die Arschkarte ziehen; ich tippe auf Emden.<span id="more-1533"></span></p>
<p>Ansonsten war das Fu&#223;ballwochende bis jetzt angesichts der Ergebnisse aus der ersten Liga ziemlich deprimierend. Die Vizekusener lassen sich von der Arminia einpacken, die Schei&#223;bayern klatschen Kotzbus, und die neureiche TSG macht dem &#196;ff-Zeh den Garaus. Dem wahren Freund des getretenen Rundballs bleibt kaum noch etwas anderes &#252;brig, als der ehemaligen Werkself des Trainers Laberrhabarber die D&#228;umchen zu dr&#252;cken, damit sich am Ende weder der dreimal verfluchte FCB, noch die Subventionstruppe aus dem Kreischgrau die Schale holen. Apropos D&#228;umchen: Der machte heute erneut das Rupelstilzchen in der Coaching-Lounge, weil er ja annimmt, ja, aus zuverl&#228;ssiger Quelle wei&#223;, dass die Schiedsrichter angehalten sind, seinen &#196;ff-Zeh nach Strich und Faden zu benachteiligen. So etwas liebt der K***er: Verschw&#246;rungstheorien gegen datt h&#228;ssliche Kapellenst&#228;dtchen, seine Insassen und vor allem seinen Fu&#223;ballclub.</p>
<p>Apropos Verschw&#246;rungstheorien: Weitere Depressionen erzeugt der st&#228;ndige Erfolg von Mannschaften, die entweder mit DFB-Pr&#228;si Fuffziger verwandt und/oder verschw&#228;gert sind oder im Schleim der BILD-Zeitung (&#8220;Ein Herz f&#252;r K/R/Inder&#8221;) durch die Liga rutschen. Wer will denn ernsthaft die Billionentruppe aus VWburg in einem europ&#228;ischen Wettbewerb sehen? So sch&#246;n k&#246;nnen die gar nicht spielen, dass man sich w&#252;nscht, die Autolobby d&#252;rfe PR in den Sendern der angrenzenden L&#228;ndern machen. M&#246;glicherweise ist das aber auch bald vorbei. Wenn die Autokrise so richtig reinhaut, dann erwischt es in der Folge wohl auch den VfL Wolfsburg und in der zweiten Liga die Empork&#246;mmlinge des Audi-Konzerns aus Ingolstadt. Wie &#252;berhaupt die Zukunft der meisten deutschen Mannschaften in den Ligen Eins, Zwei und Drei von der kommenden Rezession gepr&#228;gt sein wird &#8211; wer von Gro&#223;sponsoren abh&#228;ngt, die auf die Fresse kriegen, der wird den Bach mit runtergehen. Wer aber seit Jahren und in weiser Voraussicht auf eine breite Basis aus Klein- und Mittelsponsoren gesetzt hat, k&#246;nnte weniger geschoren davonkommen. Sp&#228;testens im Vorfeld der kommenden Saison wird sich die Sponsorenspreu vom Weizen trennen.</p>
<hr /><small>Copyright &copy; by <a href="http://www.rainersche-post.de/">Rainer Bartel</a>, alle Rechte vorbehalten (ID:  078929bb8d1d7ef97a979528e34c61ff (38.107.179.210) ). Danke dass Sie meinen Feed abonniert haben! &raquo; <a href="http://www.rainersche-post.de/fortuna/f95-vs-braunschweinchen-21.php">Ganzen Artikel lesen</a></small>]]></content:encoded>
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		<title>F95 vs Kickers Offfenbach 1;0</title>
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		<pubDate>Thu, 30 Oct 2008 12:44:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rainer Bartel</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Vor mehr als 42 Jahren, am 27.06.1966, gelang es der Fortuna mit dem Wunderst&#252;rmer Pitter Meyer, die vier Jahre zuvor von der Fu&#223;ball-Mafia DFB nicht als Gr&#252;ndungsmitglied der Ersten Bundesliga zugelassen wurde (im Gegensatz zum Gurkenverein aus M&#252;nster, der bis dahin sportlich wenig vorzuweisen hatte und auch gleich wieder abstieg), die Offenbacher Kickers auf deren [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.rainersche-post.de/wp-content/uploads/2008/10/lumpi_humba_gross.jpg" rel="Lightbox" title="K&#228;p'tn Lumpi sagt die Humba an - und das Volk schallt"><img src="http://www.rainersche-post.de/wp-content/uploads/2008/10/lumpi_humba.jpg" alt="lumpi_humba.jpg" /></a>Vor mehr als 42 Jahren, am 27.06.1966, gelang es der Fortuna mit dem Wunderst&#252;rmer <a href="http://www.wdr.de/tv/sport_zeigler/extras/peter_meyer/peter_meyer.jsp">Pitter Meyer</a>, die vier Jahre zuvor von der Fu&#223;ball-Mafia DFB nicht als Gr&#252;ndungsmitglied der Ersten Bundesliga zugelassen wurde (im Gegensatz zum Gurkenverein aus M&#252;nster, der bis dahin sportlich wenig vorzuweisen hatte und auch gleich wieder abstieg), die Offenbacher Kickers auf deren eigenem Bieberer Berg mit 5:1 zu schlagen und so dank des besseren Torverh&#228;ltnisses anstelle des FK Pirmasens (FK was?) die Gruppe 1 der <a href="http://www.fussballdaten.de/regionalliga/aufstiegsrunde/1966/">Aufstiegsrunde</a> als Erster abzuschlie&#223;en und so ins Oberhaus aufr&#252;cken zu d&#252;rfen. Ich war nicht dabei, denn mit dreizehn war ich per Elternvotum zu Ausw&#228;rtsfahrten nicht zugelassen; aber sowohl das Hinspiel (ein 2:0 am 04.06), als auch die Partie gegen die Hertha (ein 4:1 am 18.06.) habe ich im guten, alten Rheinstadion erleben d&#252;rfen. Seitdem sind mir die Offenbacher Kickers irgendwie diffus sympathisch, und ich lache heute noch gerne &#252;ber das heisere Bekenntnis des Ur-Offenbacher Gem&#252;seh&#228;ndlers <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Horst-Gregorio_Canellas">Horst-Gregorio Canellas</a> w&#228;hrend der Gartenparty zu seinem 50. Geburtstag am 06.06.1971.</p>
<p><span id="more-1348"></span>Gestern ging&#8217;s in der Turnhalle der D&#252;sseldorfer Messe wieder gegen den OFC, und wieder schwebte das Zauberwort &#8220;Aufstieg&#8221; &#252;ber der Begegnung. Dieses Mal geht es zwar nur um die Aufnahme in die Zwote Bundesliga, aber in dieser Saison ist das Gef&#252;hl st&#228;rker als in all den Jahren zuvor, dass es die Mannschaft von Trainer Norbi Koppnuss wirklich packen k&#246;nnte. Das anscheinend weniger wegen der bisherigen Ergebnisse als vielmehr wegen teilweise begeisternder Spielweisen der Jungs um K&#228;p&#8217;tn Lumpi.</p>
<p>Schon beim ungl&#252;cklich remisierten (Sacht man so?) 1:1 gegen die Bayern-Bubis vollf&#252;hrte die Tuna auf der Basis einer soliden Defensive (Langeneke, Abwehrgott!) nach vorne einen zauberhaften Angriffsfu&#223;ball mit entz&#252;ckenden Doppelp&#228;ssen und begl&#252;ckenden Flankenl&#228;ufen. Allein, das Verpassen der M&#246;glichkeiten verhinderte einen Kantersieg. Den bekam vor wenigen Tagen dann die Nachwuchstruppe der Sturgarter eingeschenkt. Und gestern Abend anl&#228;sslich eines g&#228;nseh&#228;utigen Flutlichtspiels machten die Ballartisten in rot-wei&#223; da weiter, wo sie aufgeh&#246;rt hatten.</p>
<p>Zum Gl&#252;ck fiel das 1:0 fr&#252;h, denn sonst h&#228;tte es noch wackliger werden k&#246;nnen als es dann wurde. Denn was die Herren Spieler, allen voran der begabte, wenn auch sture Herr Cebe, da versemmelten, h&#228;tte auch f&#252;r eine Packung gereicht. Aber wir haben nun ja den Rani, der mit seinen Storchenbeinen immer ein wenig an Peter Crouch erinnert, aber ein Meister der Ballbehauptung und des Knipsens ist. Apropos Ballbehauptung: Wenn ich es richtig verstehe, dann sind die Themen &#8220;Balleroberung&#8221; und &#8220;Ballbehauptung&#8221; die zentralen Stichworte des modernen Kickens. Klar, wer den Ball nicht hat, kann keine Tore schie&#223;en. Ein Erfolgsgeheimnis des derzeitgen fortunistischen Fu&#223;balls ist sicherlich die st&#228;ndige Bereitschaft zur Balleroberung. Die repr&#228;sentiert ganz besonders der wieselflei&#223;ige Lumpi Lamberzt: Wo immer es auch nur den Hauch einer Chance gibt, die Pille zu kriegen, geht er dazwishen. Und Kollegen wie Glatze Sieger, Axel Lavamat und Heidi Heidinger &#8211; allesamt Offensivspieler &#8211; tun es ihm nach. Gleichzeitig ist die Quote der behaupteten B&#228;lle sichtbar gestiegen. Woran es hapert, l&#228;sst sich auch benennen: Passgenauigkeit und Ballannahme. Das sind zwei b&#246;se Geschwister, die immer wieder zu unn&#246;tigen Ballverlusten f&#252;hren. Und wie gesagt: Kein Ball, kein Tor.</p>
<p>Genug theoretisiert: Leider fanden keine 11.000 Zuschauer den Weg in die eiskalte Arena. Der OFC war mit immerhin rund 600 Anh&#228;ngern vertreten; unter denen ein paar wagemutige Testosteronb&#246;mbchen, die es auf k&#246;rperliche Auseinandersetzungen angelegt hatten. Einer dieser Dumpfhessen meinte sogar, pers&#246;nlich bei den Ultras vorbeischauen und ein Match anregen zu m&#252;ssen. Unter den Augen des souver&#228;nen Fanbetreuers Pejo gab es eine kurze Schubs- und Boxerei, die aber ohne Eingreifen der F&#246;rster bereinigt werden konnte.</p>
<p>Allerlei Aufregung gab es aber auch um das Treiben des Schiedsrichters Siebert. Und diejenigen unter den D&#252;sseldorfer Fans, die sich fortw&#228;hrend &#252;ber ihn erregten, lagen falsch. Das Spiel laufen zu lassen und nicht jeden Rempler abzupfeifen, ist eine prima Sache, die die Partie fl&#252;ssiger und damit ansehnlicher werden l&#228;sst. Der Mann im gelben Hemdchen tat das und wurde gescholten, obwohl er de Mannschaften in dieser Hinsicht gerecht behandelte. Grund zur Beschwerde h&#228;tten die Kickers gehabt, denn bei einer Szene im Fortuna-Strafraum in Halbzeit Eins w&#228;re ein Elfmeterpfiff denkbar gewesen. Dass der ausgesprochen unsicherer Assi auf der Westseite das wunderbare Tor von Ahmed Cebe per Abseitsentscheidung anullieren lie&#223;, brachte die Gem&#252;ter dagegen mit einer gewissen Nachvollziehbarkeit zum Wallen. Erst die offizielle Begr&#252;ndung, Lawaree habe beim Schuss im Abseits gestanden und gleichzeitig dem Torwart die Sicht versperrt, kann hinkommen. Bl&#246;d war&#8217;s trotzdem, denn ein Treffer zu diesem Zeitpunkt (es war um die 75. Minute herum) h&#228;tte die Partei sicher entschieden. So mussten die Damen und Herren auf den R&#228;ngen bis zum s&#252;&#223;en Ende bibbern, denn die Offenbacher spielten doch noch die eine oder andere Ausgleichschance heraus.</p>
<p>So aber endete der Abend in ausdauernden Anfeuerungsges&#228;ngen, die auch den Abpfiff &#252;berlebten und an denen sogar weite Teile des VIP-Blocks im Stehen teilnahmen. Da w&#228;chst was. Auch der Dauerjubel zeigte, dass das Vertrauen in den m&#246;glichen Aufstieg gerade heftig bl&#252;ht in D&#252;sseldorf. Einen w&#252;rdigen Abschluss bildete die von K&#228;p&#8217;tn Lumpi zelebrierte Humba, bei der sich die einzelnen Buchstaben wunderbar auf der Gegenseite brachen und als m&#228;chtiges Echo zur S&#252;dtrib&#252;ne zur&#252;ckschallten.</p>
<hr /><small>Copyright &copy; by <a href="http://www.rainersche-post.de/">Rainer Bartel</a>, alle Rechte vorbehalten (ID:  078929bb8d1d7ef97a979528e34c61ff (38.107.179.210) ). Danke dass Sie meinen Feed abonniert haben! &raquo; <a href="http://www.rainersche-post.de/fortuna/f95-vs-kickers-offfenbach-10.php">Ganzen Artikel lesen</a></small>]]></content:encoded>
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