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	<title>Rainer&#039;sche Post &#187; Kastrati</title>
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	<description>Düsseldorf - RestDerWelt - Kultuur - Spocht</description>
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		<title>F95 vs Union 27.375 : 0</title>
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		<pubDate>Sun, 19 Apr 2009 15:14:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rainer Bartel</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es h&#228;tte ein so sch&#246;ner Sonntagnachmittag im St.Erwin-Tempel werden k&#246;nnen. Die H&#252;tte war voll, die Sonne schien und mit 3 Punkten h&#228;tte sich die Fortuna wieder den dritten Platz erobern k&#246;nnen. Aber es war nicht unsere Mannschaft, die das Fest verhinderte, sondern die Polizei, die willk&#252;rlich und ohne Grund unsere Ultras einkesselte. So blieb der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.rainersche-post.de/wp-content/uploads/2009/04/f95_union_gross.jpg" rel="Lightbox" title="Block 42 mausetot nach Polizeiwillk&#252;r"><img src="http://www.rainersche-post.de/wp-content/uploads/2009/04/f95_union.jpg" alt="f95_union" /></a>Es h&#228;tte ein so sch&#246;ner Sonntagnachmittag im St.Erwin-Tempel werden k&#246;nnen. Die H&#252;tte war voll, die Sonne schien und mit 3 Punkten h&#228;tte sich die Fortuna wieder den dritten Platz erobern k&#246;nnen. Aber es war nicht unsere Mannschaft, die das Fest verhinderte, sondern die Polizei, die <a href="http://www.rp-online.de/app/video/suche/2009-04-19/rpo_frymuth-zum-vorgehen-der-polizei.flv">willk&#252;rlich und ohne Grund</a> unsere Ultras einkesselte. So blieb der Block 42 zun&#228;chst halbleer. Als die Nachricht vom <a href="http://www.reviersport.de/80767---duesseldorf-fortuna-ultras-fan-kneipe-festgehalten.html">Bullenkessel</a> sich verbreitet, zog der Rest aus dem Stadion aus. Die Stimmung war angeheizt, allerdings nicht in Sachen Fu&#223;ball. <del datetime="2009-04-21T11:25:20+00:00">Offensichtlich versuchten sowohl Tuna-Anh&#228;nger als auch Union-Asis gleich im Stadion ein Match zu veranstalten, was nur durch ein massives Polizeiaufgebot verhindert werden konnte.</del> <strong>Korrektur:</strong> Der Auszug von D&#252;sseldorfer Ultras und Union-Fans stand in keinem Zusammenhang. Die Berliner kamen Kollegen zur Hilfe, die am Nordost-Eingang von der Polizei eingekesselt worden waren. So schuf sich die v&#246;llig unf&#228;hige Polizeif&#252;hrung ihr Problem selbst. F95-Gesch&#228;ftsf&#252;hrer Paul J&#228;ger mischte sich in die Verhandlungen ein, sodass <del datetime="2009-04-21T11:27:37+00:00">die polizeiliche Willk&#252;rma&#223;nahme </del><del datetime="2009-04-21T11:25:20+00:00">mehr als eine Viertelstunde nach dem Anpfif beendet wurde</del> zumindest ein Teil der Festgehaltenen aus dem Kessel kam. Da f&#228;llt einem nur ein: A.C.A.B. &#8211; siehe <a href="http://www.rainersche-post.de/spocht/fussballerei/youll-never-walk-alone.php">Hillsborough</a>.<span id="more-2888"></span></p>
<p>Nach dem Spiel wurde unser Fanbeauftragter Pejo, immerhin Angestellter des Vereins, gewaltsam verhaftet und erst zur Pressekonferenz wieder freigelassen. Die Polizei verbreitet in ihrer <a href="http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/13248/1389542/polizei_duesseldorf">Pressemitteilung</a> einen unertr&#228;glichen Brei aus Vermutungen, Behauptungen und L&#252;gen. Immer wieder missachten die so genannten &#8220;Ordnungsh&#252;ter&#8221; die Rechte engagierter Fu&#223;ballfans und versuchen, diese zu kriminalisieren. Dies sicher auch als Teil der Strategie, die den modernen Kommerzfu&#223;ball weitr&#228;umig umsetzen soll. Tats&#228;chlich reagierte Otto Normal-F95-Fan auf die Nachricht vom Kessel mit Emp&#246;rung; Anekdoten aus alten Zeiten, in denen Herren, die jetzt Mitte Fuffzich sind, selbst unter Polizeiwillk&#252;r zu leiden hatten, machten die Runde. Da blieb das Spiel zun&#228;chst Nebensache.</p>
<p>Und das obwohl unse Jungs anfangs m&#228;chtig Gas gaben und dr&#252;ckend &#252;berlegen waren. In Halbzeit Eins gab&#8217;s um die sechs gute Chancen, aber die Berliner H&#252;tte blieb sauber. Tats&#228;chlich machte der sichere Zweitliga-Aufsteiger auch nicht viel und kam zu keinem gef&#228;hrlichen Torschuss. Auff&#228;llig war leider wieder die dauernde Schlamperei der Fortunesen, ablesbar an v&#246;llig bescheurten Fehlp&#228;ssen und schweren Fehlern bei der Ballannahme. Bis zum Sechzehner stimmte aber sowohl die k&#228;mperische, als auch die spielerische Linie. Warum sich die Herren mit den rot-wei&#223;en Kringeln aber dauernd bem&#252;hten, den Ball ins Tor zu spielen statt zu schie&#223;en, blieb deren Geheimnis.<br />
Das &#228;nderte sich auch nach Wiederanpfif nicht. Im Gegenteil: Nun ging mehr &#252;ber die Fl&#252;gel, aber in der Mitte waren Jovanovic und Kastrati zu selten in guter Position. Denn in den zweiten 45 Minuten hatte Fortuna mindestens sieben oder acht erhebliche Chancen, endlich einzunetzen. Wie sagen die dummfaulen Spochtrepochter an dieser Stelle? Richtig: Es kam wie es kommen musste. Ein durchschlagender Angriff der Unioner endete mit einer Flanke und einem leichten Tor in der 75. Minute. Aber auch da lie&#223;en unse Jungs nicht nach, wurden noch nicht einmal hektisch. Da half auch die Einwechslung von Axel Lawaree, der wirbelte wie wild. Nutzte alles nichts, denn auch nach gef&#252;hlten zehn Nachspielminuten blieb es beim Ergebnis.</p>
<p>Das Sch&#246;nste am ganzen Spieltag war der &#252;berragende Erfolg der Aktion 25.000+, einer Initiative von Teilnehmer am Fortuna-Fan-Forum, bei der Dutzende Helfer Tausende Flugzettel und Plakate verteilten. Tats&#228;chlich wurden es sage-und-schreibe 27.375 Zuschauer, eine absolut erstligareife Kulisse. Und weil auch Leute mit anfeuerten, von denen man das nicht erwarten musste, war die St&#252;mmung trotz der widerrechtlichen Einkesselung der Ultras einigerma&#223;en gut.</p>
<p>Eisern Union d&#252;rfte damit durch sein. Fortuna bleibt zwei Punkten R&#252;ckstand auf Unterhaching Vierter und muss um den direkten oder indirekten Aufstieg bangen.</p>
<hr /><small>Copyright &copy; by <a href="http://www.rainersche-post.de/">Rainer Bartel</a>, alle Rechte vorbehalten (ID:  078929bb8d1d7ef97a979528e34c61ff (38.107.179.208) ). Danke dass Sie meinen Feed abonniert haben! &raquo; <a href="http://www.rainersche-post.de/fortuna/f85-vs-union-27375-0.php">Ganzen Artikel lesen</a></small>]]></content:encoded>
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		<title>F95 vs Stuttingrad II 1:1</title>
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		<pubDate>Sat, 04 Apr 2009 18:14:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rainer Bartel</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Fu&#223;ball ist ja ansich schon ein Schei&#223;spiel. Aber noch lange nicht so schei&#223;e wie eine gewisse, weit verbreitete Spezies Fu&#223;ballfan. Von diesem Herpes, der beinahe jedem Verein am Maul klebt, ist leider auch meine geliebte Fortuna nicht ganz frei. In freier Wildbahn meinte dieses Geschw&#252;r, die eigenen Spieler u.a. als &#8220;Wichser&#8221; beschimpfen und mit Feuerzeugen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.rainersche-post.de/wp-content/uploads/2009/04/f95_vfb2_gross.jpg" rel="Lightbox" title="Geschwenkt und nicht gesch&#252;ttelt - das Fortuna-F&#228;hnchen der beiden Jungs"><img src="http://www.rainersche-post.de/wp-content/uploads/2009/04/f95_vfb2.jpg" alt="f95_vfb2" /></a>Fu&#223;ball ist ja ansich schon ein Schei&#223;spiel. Aber noch lange nicht so schei&#223;e wie eine gewisse, weit verbreitete Spezies Fu&#223;ballfan. Von diesem Herpes, der beinahe jedem Verein am Maul klebt, ist leider auch meine geliebte Fortuna nicht ganz frei. In freier Wildbahn meinte dieses Geschw&#252;r, die eigenen Spieler u.a. als &#8220;Wichser&#8221; beschimpfen und mit Feuerzeugen und Bierbechern bewerfen zu m&#252;ssen. Dass sich dann der gute Bekim Kastrati vor den ARD-Kameras dar&#252;ber erregte, veranlasste einige besonders eklige Pocken, ihn im <a href="http://95erforum.de/wbb/index.php?page=Thread&#038;threadID=7555&#038;action=firstNew&#038;s=1afd0632b580d06eb0be1317d237714c6dd618e8">Fanforum</a> als &#8220;St&#252;ck Schei&#223;e&#8221; zu bezeichnen. Wohlgemerkt: Den Bekim Kastratri, diesen Pechvogel mit den st&#228;ndigen und verr&#252;cktesten Verletzungen, der spielte wie aufgedreht und das F&#252;hrungstor schoss.<span id="more-2728"></span></p>
<p>Auch wenn die schimpfenden und schmei&#223;enden Arschl&#246;cher am andere Ende der S&#252;dtrib&#252;ne ihr armseliges Dasein fristeten: Ich hatte nach dem Spiel das klare Gef&#252;hl, dass ich keiner Kurve angeh&#246;ren m&#246;chte, die sich von solchen Hirnallergikern nicht reinigen kann. Wobei die T&#228;ter ja nur die Spitze des stinkenden Schei&#223;haufens bildet, der aus erfolglos Pubertierenden besteht, die besonders im Schutze der Internatanonymit&#228;t ihre rassistischen Gewaltfantasien freien Lauf lassen. Die soll der Blitz beim Onanieren treffen! &#220;berhaupt kommen sie nach einer 1:1-Niederlage aus ihren L&#246;chern, die W&#252;rstchen, die im realen Leben kaum was auf die Reihe kriegen, sich aber f&#252;r Fu&#223;ballexperten halten. Da sie selbst Schwierigkeiten mit dem heterosexuellen Verhalten haben, nennen sie die Spieler der eigenen Mannschaft &#8220;P&#252;ppchen&#8221; und &#8220;Uschis&#8221; und verteilen das Etikett &#8220;schwul&#8221; als w&#228;r&#8217;s eine Beleidigung. Nicht die Jungs auf dem Platz, die es immer wieder verkacken, sind die Pest, sondern diese Vollpfosten und -horste, die glauben, 7 Euro zu Unrecht erschlichener Erm&#228;&#223;igungseintritt (wom&#246;glich mit Studentenausweis&#8230;) g&#228;ben ihnen das Recht, jede Form des seit Emmanuel Kant eingef&#252;hrten Ma&#223;stabs f&#252;r zwischenmenschlichen Respekt zu missachten.</p>
<p>Zur&#252;ck zum Spiel. Ich habe mich gefreut wie doll, dass ausgerechnet der Bekim mit dem lustigen Nachnamen das Tor geschossen hat. Der Mann hat in den letzten zwei Jahren derma&#223;en viel Pech gehabt. Irgendwas war immer an B&#228;ndern und Muskeln. Und wenn er grad wieder fit war, kam die n&#228;chste Verletzung. Gekr&#246;nt wurde das Ganze durch den Hodenriss, den er sich bei seinem tollen Spiel gegen die Bayern im Januar des Vorjahrs zugezogen hat. Jetzt ist er durchkuriert, wird vom Trainer &#8211; Dank an Norby Meier &#8211; von Beginn an aufgestellt und rei&#223;t sich das Ges&#228;&#223; auf wie kaum ein anderer. Er hat gescored und h&#228;tte zudem noch einen wirklich eisklaren Elfer kriegen m&#252;ssen. &#220;brigens: Bekim Kastrati ist Albaner, auch das wurde ihm von den Daueronanisten vorgeworfen.<br />
Ansonsten war die Begegnung schwach. Die Zweite des VfB verf&#252;gt &#252;ber wenig Mittel und h&#228;tte eigentlich verlieren m&#252;ssen. Aber auch die Tunesen hatten ihre F&#228;higkeiten irgendwo hingelegt und dort vergessen. Ackern allein reicht halt nicht. Und dann war es wieder einer dieser Tage, an denen praktisch jeder Spieler seine negativsten Seiten zeigte. Nein, ihr Bl&#246;dk&#246;ppe, das tun die nicht absichtlich, das ist manchmal so. Sogar &#252;ber eine Strecke von Wochen. Geh&#246;rt dazu. Ist &#228;rgerlich, aber normal. Wobei man sich bei manchem Mann im rot-wei&#223; gestreiften Leibchen schon fragt, ob es einfach ein Mangel an Intelligenz, der sie dazu verf&#252;hrt, sich aus dem Spiel herauszuhalten. Nein, den Namen Sieger habe ich nicht genannt.</p>
<p>Ett iss wie ett iss. Und wir k&#246;nnen bei der Fortuna nichts daran &#228;ndern. Kein Trainerwechsel w&#252;rde was bringen, und neue Spieler k&#246;nnen wir uns nicht leisten und werden sie uns auch nicht in der kommenden Saison leisten k&#246;nnen &#8211; egal ob in Liga 2 oder 3. Daf&#252;r k&#246;nnen wir uns beim Achenbach bedanken und bei der Erwinista, die die fortunistische Seele f&#252;r eine &#252;berdimensionierte Arena verkauft haben. Apropos Erwinista: Da diese nun im Verein weitgehend entmachtet ist, hat es sich eine neue Mafia zur Aufgabe gemacht, die Geschicke zu &#252;bernehmen. Da diese Truppe offensichtlich zu den Anh&#228;ngern des modernen Fu&#223;balls z&#228;hlt, wundert es nicht, dass deren erstes Ziel ist, die autonomen Fangruppen kaltzustellen. Dazu demn&#228;chst mehr. Sp&#228;testens zur Jahresmitgliederversammlung Ende April.</p>
<hr /><small>Copyright &copy; by <a href="http://www.rainersche-post.de/">Rainer Bartel</a>, alle Rechte vorbehalten (ID:  078929bb8d1d7ef97a979528e34c61ff (38.107.179.208) ). Danke dass Sie meinen Feed abonniert haben! &raquo; <a href="http://www.rainersche-post.de/fortuna/f95-vs-stuttingrad-ii-11.php">Ganzen Artikel lesen</a></small>]]></content:encoded>
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		<title>F95 vs Aalen oder so 1:1</title>
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		<pubDate>Sun, 07 Dec 2008 12:14:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rainer Bartel</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Vereine wie den VfR Aalen muss es nicht geben. Auch Orte wie das ost-baden-w&#252;rttembergische Aalen muss es nicht geben. Und wenn eine Mannschaft aus einem solch sinnlosen St&#228;dtchen kommt, dann ist es zwangsweise unscheinbar. Ja, der VfR Aalen ist die graue Maus, ach was: die tarnfarbige Maus der dritten Liga. Da helfen auch keine gl&#252;hend-orangenen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.rainersche-post.de/wp-content/uploads/2008/12/f95_aalen_gross.jpg" rel="Lightbox" title="Schlappe Fahnen - das muss an Aalen liegen"><img src='http://www.rainersche-post.de/wp-content/uploads/2008/12/f95_aalen.jpg' alt='f95_aalen.jpg' /></a>Vereine wie den VfR Aalen muss es nicht geben. Auch Orte wie das ost-baden-w&#252;rttembergische <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Aalen">Aalen</a> muss es nicht geben. Und wenn eine Mannschaft aus einem solch sinnlosen St&#228;dtchen kommt, dann ist es zwangsweise unscheinbar. Ja, der VfR Aalen ist die graue Maus, ach was: die tarnfarbige Maus der dritten Liga. Da helfen auch keine gl&#252;hend-orangenen Trikots, mit denen die Truppe der Namenlose in der usseligen Arena auflief. Passend zum Immitsch wird das Team von P&#228;trick Sander trainiert, dem &#252;bersch&#228;tzten Ossi, der einst daf&#252;r sorgte, dass der FC Energie Kotzbus in gl&#252;hend-orangenen Trikots auflief. Und der kam zu seinem Amt nur, weil der (neben Jens Nowottny) &#252;bersch&#228;tzteste Nationalspieler der letzten zwanzig Jahre, ein gewisser J&#252;rgen Kohler, aus Angst vor dem Herzkasper den Trainerstuhl r&#228;umte. Das ist der Stoff, aus dem man in Aalen Legenden baut. Immerhin zog die unsichtbare Mannschaft &#252;ber 9.000 Zuschauer in die Turnhalle &#8211; und die sahen die allergrottigstes Halbzeit, die unsere Jungs in dieser Saison je ablieferte.l<span id="more-1618"></span></p>
<p>Der junge Walbaum auf der rechten Au&#223;enverteidigerposition machte das Spiel seines Lebens, denn schlechter wird der Mann, der sich dem Vernehmen nach zu fein f&#252;r die Zwote ist, in seiner Restkarriere nicht mehr kicken. Er verlor buchst&#228;blich jeden Zweikampf, selbst wenn er gar nicht vom Gegner angegangen wurde, und fehlpasste nach Belieben. Man h&#228;tte ihn zu seinem eigenen Schutz nach 15 Minuten auswechseln m&#252;ssen. Geradezu tragisch-komisch der Auftritt des Herrn Lumpi, der irgendwie immer versuchte, in Balln&#228;he zu kommen, dann seine &#252;bliche Halbgr&#228;tsche ansetzte, daneben lag und am Spiel nicht teilnahm. Es steht zu vermuten, dass Andreas Lambertz am Rande seiner fu&#223;ballerischen M&#246;glichkeiten angekommen ist. Und da alle so schei&#223;e drauf waren, machten die Herrn Langeneke und Cakir &#8211; normalerweise sicher wie Tresort&#252;ren &#8211; auch mal den einen oder anderen Fehler. Lediglich der neongelbe Herr Melka im Tor tat ungef&#228;hr, was er immer tut: sicher halten. Wie sagen Spochtrepochter so gerne? &#8220;Es kam wie es kommen musste&#8221;. In der 46. oder 47. Minute verfiel die Abwehr der Tunen in einen Sekundenschlaf und lie&#223; drei Aale nach einem Einwurf ausw&#252;rfeln, wer das Ding machen durfte. Die Zuschauermassen verabschiedeten Rot-Wei&#223; mit berechtigten Pfiffen.</p>
<p>Nat&#252;rlich kamen die Unsrigen nach der Pause ganz anders aus der Kabine, vor allem ohne den Herrn Walbaum, der jetzt vielleicht mal ein bisschen &#252;ber sich nachdenken sollte. Der Monsieur nahm dessen Platz ein, ebenso der fr&#246;hliche Cebe, der Marco Christ abl&#246;ste. Da kam Stimmung aufs Feld, denn die Fortunen wollten jetzt Ausgleich und Sieg. Die Chancen h&#228;uften sich, wobei der unbekannte Aalener Torh&#252;ter diverse gl&#228;nzende Paraden vollf&#252;hrte. Mehr Ideen waren nicht, aber mehr Durchsetzungswollen. Der Monsieur Caillas spielte nach wie vor seinen immergleichen Trick (rechts ant&#228;uschen, links vorbei), die Flanken kamen irgendwie, und unser Rani hielt R&#252;be und Knochen hin, was das Zeug hielt. Eine Viertelstund vor Schluss kam dann der ewig ungl&#252;ckliche Bekim, dem doch alles Fu&#223;ballgl&#252;ck der Erde w&#252;nscht und gab den Zwilling von Rani &#8211; ja, die beiden &#228;hneln sich k&#246;rperlich doch verbl&#252;ffend. So sahen dann doch einige Zuschauer Herrn Kastrati als Torsch&#252;tzen, obwohl es der besagte Jovanovic war, der versenkte. Danach gaben unsere Jungs Gas, sogar bis in die vierte oder f&#252;nfte Nachspielminute, aber es wurde nichts mit dem Siegtreffer.</p>
<p>Schade, denn die anderen drei potenziellen Aufsteiger (Paderwas?, Kackers Ebend und Drecksunion) patzten auch, und die glorreiche Fortuna h&#228;tte mit einem Dreier ordentlich Boden gutmachen k&#246;nnen. Best&#228;tigt hat sich trotzdem, dass wohl keine andere Mannschaft noch ernsthaft in den Aufstiegskampf eingreifen wird &#8211; es sei denn, irgendwer (Braunschwein? Erfurz? Offebach?) baut in der R&#252;ckrunde ne ordentliche Serie&#8230;</p>
<hr /><small>Copyright &copy; by <a href="http://www.rainersche-post.de/">Rainer Bartel</a>, alle Rechte vorbehalten (ID:  078929bb8d1d7ef97a979528e34c61ff (38.107.179.208) ). Danke dass Sie meinen Feed abonniert haben! &raquo; <a href="http://www.rainersche-post.de/fortuna/f95-vs-aalen-oder-so-11.php">Ganzen Artikel lesen</a></small>]]></content:encoded>
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		<title>F95 vs Doofmund Zwo 4:0</title>
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		<pubDate>Sat, 03 May 2008 11:24:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rainer Bartel</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Fortuna hat gew&#228;hlt. Und das gleich zweimal in der vergangenen Woche. Gestern hat die Mannschaft f&#252;r sich entschieden, zu gewinnen. Das taten die Akteure durch st&#228;ndigen Kampf um den Ball und durch das &#8211; wie sagen die Statistikvorleser, die sich &#8220;Spochtrepochter&#8221; nennen? &#8211; Abrufen ihres spielerischen Potenzials. Nat&#252;rlich hat sich Lumpi wieder durchgehend den Arsch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src='http://www.rainersche-post.de/wp-content/uploads/2008/05/f95_ultras_0508.thumbnail.jpg' alt='f95_ultras_0508.jpg' />Fortuna hat gew&#228;hlt. Und das gleich zweimal in der vergangenen Woche. Gestern hat die Mannschaft f&#252;r sich entschieden, zu gewinnen. Das taten die Akteure durch st&#228;ndigen Kampf um den Ball und durch das &#8211; wie sagen die Statistikvorleser, die sich &#8220;Spochtrepochter&#8221; nennen? &#8211; Abrufen ihres spielerischen Potenzials. Nat&#252;rlich hat sich Lumpi wieder durchgehend den Arsch aufgerissen, aber auch Spieler, die von den eigenen Fans nach den Blamagen von Duisburg, L&#252;beck und Ahlen als &#8220;P&#252;ppchen&#8221; und &#8220;S&#246;ldner&#8221; diffamiert worden waren, gingen dahin, wo&#8217;s den anderen weh tut. Nat&#252;rlich kam der Sieg eigentlich nur zustande, weil der junge Herr Lampertz, der seine Rolle als wahrer Fortune wirklich gut darstellt, bereits in der ersten Spielminute eine H&#252;tte machte. W&#228;re die erste Halbzeit torlos geblieben, steht zu vermuten, dass das Team ab Minute 60 abgebaut und vielleicht sogar verloren h&#228;tte. So realistisch muss man das auch mal sehen. So aber stand eine Defensivreihe aus lauter B-Profis &#252;berraschend sicher vor dem nicht &#252;berzeugenden Torh&#252;ter Ratajczak, und die nominellen St&#252;rmer halfen vor dem Strafraum tatkr&#228;ftig mit. Da die Doofmunder Kinder (unter ihnen auch eine Spross der Rummenigge-Dynastie) eifrig mitspielten, machten sie den Weg frei f&#252;r das, was die Tuna-Elf diese Saison schon immer sch&#246;n machte: Kontern.</p>
<p><span id="more-74"></span>Da blitzte dann teilweise schon sowas wie richtiges Fu&#223;ballspiel auf, wenn wechselnde Darsteller auf Au&#223;en bis zur Grundlinie dribbelten und dann sch&#246;ne Flanken schlugen. Davon profitierte vor allem der stark untersch&#228;tzte Vollblutst&#252;rmer Bekim Kastrati, der nicht nur einmal traf, sondern zweimal entscheidend vorbereitete. Da sich sogar der Palikuca zu seiner besten Saisonleistung aufschwang und die Herren Costa und Langeneke die Konzentration halten konnten, brannte in der Abwehr nichts an. Das Ende des Spielflusses kam &#8211; und das &#252;berrascht nicht &#8211; mit der Einwechslung des lustlosen Markus Anfang, der inzwischen &#252;berhaupt mit jeder Bewegung zeigt, dass er keinen Bock mehr hat. Die Bocklosigkeit sollte er nun in die Tat umsetzen und auf die weitere Beteiligung verzichten.</p>
<p>Erfreulich zeigte sich der Anhang, der im Kreise von knapp 9.000 &#196;hnlichgesinnten rund um die Spieluhr f&#252;r Support sorgte. Der Funke sprang schon nach dem zweiten Treffer von den unerm&#252;dlichen Ultras auf den Rest der S&#252;dtrib&#252;ne &#252;ber. Und der Sprechchor &#8220;Warum nicht immer so?&#8221; wurde zum gefl&#252;gelten Spruch, den Lumpi Lambertz beim Vorbeigehen in der Ehrenrunde mit einem Schulterzucken treffend kommentiert. Ein weiteres Highlight des sch&#246;nen Abends war das Transparent, das die Ultras Mitte der zweiten Halbzeit pr&#228;sentierten: &#8220;Ein Sieg heilt nicht die Wunden&#8221;. Damit brachten die M&#228;dels und Jungs auf den Punkt, was n&#246;tig ist: Keine Euphorie aufkommen lassen. Wer zweimal in zwei Wochen &#8211; davon einmal vergebens &#8211; nach L&#252;beck gereist ist, dann noch nach Ahlen und dazwischen auch noch an einem Wochentag im Duisburger Stadion sehen musste, wie sich die Elf kollektiv und wehrlos ergab, der ist mit einem Sieg nicht zu bes&#228;nftigen. Fragt sich nur, ob und in welchem Ma&#223;e die Herren Spieler derartige Fangedanken wahrnehmen und sich damit auseinandersetzen.</p>
<p>Fortuna hat auch am Mittwoch gew&#228;hlt. Und zwar Teil des Aufsichtsrats. OB Joachim Erwin, der nach Aussagen von Anwesenden schon fast eine altersweise Heiterkeit an den Tag legte, wurde wieder nur Nummer Vier. Unerwartet wiedergew&#228;hlt wurde Marcel Kronenberg, ebenso eine/r von uns wie Dr. Dagmar Starke (bisweilen auch einfach &#8220;Doktor Ische&#8221; genannt&#8230;), die als Vorsitzende des SCD (Supoorters Club D&#252;sseldorf) die Faninteressen einbringen wird. Die meisten Stimmen sammelt ein Anwalt namens Dr. Reinhard Ernst, der sich in D&#252;sseldorfs Juristenszene eines sehr guten Rufs erfreut und seine Kompetenz besonders in Sachen Sportwelt-Kredite einbringen will. Zur Freude aller langj&#228;hrigen Beobachter wurde Michael Hahn, der unter diversen Nicknames sein intrigantes Unwesen im alten und neuen Fortuna-Fan-Forum getrieben hat, nicht wiedergew&#228;hlt.<br />
Wenn nun noch der notorische Mastadarmakrobat Pr&#246;pper, der mit Fu&#223;ball soviel zu tun hat wie ein Oliver Kahn mit dem Ballet, aus dem Aufsichtsrat verschwindet, dann kann man endlich von einem parit&#228;tisch besetzten Gremium reden, das die Geschicke des Vereins unabh&#228;ngig von politischen und individuellen Interessen lenkt. Nat&#252;rlich m&#252;sste dazu auch der Vorstand komplett neu besetzt werden. Der verdiente Ex-Fortuna nahm an der Jahresmitgliderversammlung nicht einmal mehr teil, was erst beim Durchz&#228;hlen der Figuren auf der B&#252;hne auffiel. Der Pr&#228;si des erfolgsarmen SV Straelen, Heinrich Tecklenburg (meist &#8220;Deoroller&#8221; genannt), hat in dieser Institution &#252;berhaupt nichts zu suchen. Finanzvorstand Sesterhenn sollte endlich erkennen, dass ihm das Ganze weit &#252;ber den schwitzenden Kopf gewachsen ist, und der Vollblutfunktion&#228;r Frymuth findet bestimmt ein anderes P&#246;stchen im n&#228;chstgelegenen Kegelclub.</p>
<p>Apropos Sportwelt: Gut m&#246;glich, dass Dr. Ernst im Verbund mit einem bekannten D&#252;sseldorfer Wirtschaftsmanns, der eigentlich nicht zum Fortuna-Umfeld z&#228;hlt, die Weichen f&#252;r eine eine einvernehmliche L&#246;sung bereits gestellt hat. Danach soll die bestehende Vereinbarung, die bislang nicht Vertragscharakter hat, verbindlich festgeschrieben werden. Danach m&#252;sste Fortuna unabh&#228;ngig von der Ligenzugeh&#246;rigkeit bis einschlie&#223;lich 2012 jeweils 30 Prozent der TV-Einnahmen abtreten und anschlie&#223;end bis 2022 jeweils 10 Prozent. Diese Zahlungen w&#252;rden durch B&#252;rgschaften eines ans&#228;ssigen Kreditinstituts (nein, nicht die notorische Stadt-Sparkasse&#8230;) abgesichert. Ab 2012 w&#252;rde die Fortuna dann auch wieder &#252;ber alle sonstigen Vermarktungsrechte verf&#252;gen. In der Praxis w&#252;rde dies das Damoklesschwert &#252;ber dem Fortuna-Haupt mit schweren Ketten sichern und den Verantwortlichen endlich wieder Planungssicherheit geben. Zudem konnte eine vertragliche Regel mit der Sportwelt auch den Weg f&#252;r neuen Sponsoren machen; einige Interessenten sollen dem Vernehmen nach bislang vor dem Engagement zur&#252;ckgeschreckt sein, weil es ihnen weg zielf&#252;hrend erschien, mit ihrer Investition die Raten bei Herrn K&#246;lmel zu bezahlen.</p>
<p>Wie gesagt: Gr&#252;nde f&#252;r die &#252;bliche fortunistische Euphorie gibt es nicht. Aber der Silberstreif am Horizont ist dieses Mal kein Vorbote der G&#246;tterd&#228;mmerung.</p>
<hr /><small>Copyright &copy; by <a href="http://www.rainersche-post.de/">Rainer Bartel</a>, alle Rechte vorbehalten (ID:  078929bb8d1d7ef97a979528e34c61ff (38.107.179.208) ). Danke dass Sie meinen Feed abonniert haben! &raquo; <a href="http://www.rainersche-post.de/fortuna/f95-vs-doofmund-zwo-40.php">Ganzen Artikel lesen</a></small>]]></content:encoded>
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