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	<title>Rainer&#039;sche Post &#187; Lumpi</title>
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		<title>F95 vs D&#252;m&#228;nno 1:0</title>
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		<pubDate>Sun, 03 May 2009 11:14:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rainer Bartel</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Sagma, sagte neulich ein Leser, warum schreibst du so wenig &#252;ber den Fu&#223;ball und so viel &#252;ber den Verein? Ganz einfach, antwortete ich: Von Fu&#223;ball verstehe ich wenig, von den Machtspielchen, den Intrigen und dem Mobbing innerhalb von Organisationen verstehe ich dagegen dank rund 20 Jahren Berufserfahrung in der Kommunikationsberatung ne Menge. Und da ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.rainersche-post.de/wp-content/uploads/2009/05/f95_demo_gross.jpg" rel="Lightbox" title="F&#252;r eine freie Fankultur - die SCD-Demo gegen Polizeiwillk&#252;r; fast schon zu brav..."><img src="http://www.rainersche-post.de/wp-content/uploads/2009/05/f95_demo.jpg" alt="f95_demo" /></a>Sagma, sagte neulich ein Leser, warum schreibst du so wenig &#252;ber den Fu&#223;ball und so viel &#252;ber den Verein? Ganz einfach, antwortete ich: Von Fu&#223;ball verstehe ich wenig, von den Machtspielchen, den Intrigen und dem Mobbing innerhalb von Organisationen verstehe ich dagegen dank rund 20 Jahren Berufserfahrung in der Kommunikationsberatung ne Menge. Und da ich Fortuna-Fan bin und nichts dagegen machen kann, befasse ich mich eben so intensiv dies auf der ehrenamtlichen Seite meines Berufs m&#246;glich ist, mit der TSV Fortuna D&#252;sseldorf von 1895. Dazu sp&#228;ter mehr. Der wunderbar sonnige Tag gestern begann mit einem besonderen Ereignis. Der <a href="http://www.scd2003.de/index.php?option=com_frontpage&#038;Itemid=1">Supporters Club D&#252;sseldorf</a> (SCD) hatte nach den Ereignissen vom <a href="http://www.rainersche-post.de/duesseldorf/fortuna/rechtsfreier-raum.php">19.04.</a> zu einer Demonstration gegen Polizeiwillk&#252;r und f&#252;r eine freie Fankultur aufgerufen. Rund 400 bis 500 Fans trafen sich dazu auf dem Vorplatz des Aquazoos.<span id="more-3041"></span></p>
<p>Die Stimmung war locker, wenn auch einige Teilnehmer ein gewisses unwohles Bauchgef&#252;hl nicht ganz abstellen konnten. Perfekt organisiert war die Veranstaltung, auch von Seiten der Polizei. Vor Ort waren ausschlie&#223;lich D&#252;sseldorfer Beamte, einige outeten sich im Gespr&#228;ch als Fortuna-Fans. So zogen die engagierten Fans unter der hei&#223;en Sonne Richtung Kastanie, um dann in die Stockumer Kirchstra&#223;e einbiegen zu m&#252;ssen. Damit war die Demo eigentlich schon zu Ende, denn auf der restlichen Strecke rund um das s&#252;dwestliche Ende des Messegel&#228;ndes war keine &#214;ffentlichkeit mehr da, die von dem Zug h&#228;tte Notiz nehmen k&#246;nnen. So war die Ankunft der Demo an der Arena das letzte sichtbare Zeichen des Widerstands gegen den modernen Fu&#223;ball. Treppenwitz am Rande: Genau in dem Augenblick als die Fans ankamen, traten die F95-Spieler vor die T&#252;r und sahen die Demo mit Interesse, aber auch ein bisschen Verwunderung. Ende gut, alles gut. Schlie&#223;lich waren dank mangelnder Kesselung die Ultras wieder vollz&#228;hlig im Block 42, was wieder f&#252;r St&#252;mmung sorgte &#8211; ein Element, dass dank der Inkompetenz des Einsatzleiters Norbert Topka von vor zwei Wochen fehlte und so aus dem m&#246;glichen Fu&#223;ballfest vor fast 28.000 Zuschauern eine eher deprimierende Veranstaltung machte.<br />
Als Signal war diese Demo auch in der friedlichen, geregelten Form absolut notwendig. Zumal sich &#252;berall in Fu&#223;balldeutschland unter den Fans der anderen Vereinen <a href="http://95erforum.de/wbb/index.php?page=Thread&#038;postID=367016#post367016">deutliche Solidarit&#228;t</a> mit den Eingekesselten zeigte. Aber einem alterfahrenen Teilnehmer der Demonstrationen der siebziger und achtziger Jahre fehlte ein Hauch Wut. So sah der Zug der 500 ein bisschen aus wie der Marsch durch die Institutionen. Was ja zum <a href="http://www.rainersche-post.de/duesseldorf/fortuna/der-obama-effekt.php">drastisch wachsenden Engagement</a> der eher jungen Fans aus dem SCD- und UD-Umfeld bei der JMV passt &#8211; eine Entwicklung, die absolut begr&#252;&#223;enswert ist und den Verein in den n&#228;chsten Jahren deutlich ver&#228;ndern wird.</p>
<p>So kam es also zum St&#252;mmungsduell mit den Schwarzgelben aus der Elbestadt, die rund 3.000 Leute stark angereist waren und gerade vor dem Spiel und in den Anfangsminuten alles gaben, um die L&#228;rmhoheit zu &#252;bernehmen. Zwischendurch gab&#8217;s ein bisschen Fahnenklau und der d&#252;mmliche Versuch einiger Denkallergiker aus Doppel-D ausgerechnet den Fortuna-Familienblock zu erobern. Die F&#246;rster waren wohl so auf Deeskalation getrimmt, dass die Kl&#252;h-Ordner mit ihrem wahrhaft beherzten Einsatz die Invasion verhindern mussten.</p>
<p>Wie gesagt: Ich verstehe wenig vom Fu&#223;ballspiel und z&#228;hle mich ganz sicher nicht zu den gef&#252;hlten 10.000 Trainer in der Arena. Mir kam die D&#252;namo-Mannschaft ziemlich schwach vor. Ich sag erhebliche Probleme bei der Ballannahme, konfuses Stellungsspiel und eine allgemeine Schlampigkeit. Dass sich diese Untergangstruppe trotzdem zwei glasklare Chancen (und zwei oder drei weitere Halbgelegenheiten) erspielte, f&#228;llt negativ auf die D&#252;sseldorfer Defensive zur&#252;ck. In der muss aber erneut das wirkungsvolle Tun des jungen Kai Schwertfeger herausgehoben werden, der kompromisslos weghaute, was wegzuhauen war. Der Herr Herrgesell war dagegen ein st&#228;ndiger Quell von Unsicherheit und Neben-der-Spur-Laufen.<br />
Jedenfalls waren die Fortunesen den Dresdner weit &#252;berlegen, agierten aber viel zu komplizier. Im Strafraum wurde noch hin und her gepasst, als w&#228;re da genug Platz. Trotzdem gab es einige M&#246;glichkeiten, die H&#252;tte zu machen. Das tat dann Lumpi in der 40. Minuten aus dem Gew&#252;hl heraus. Dieses magere 1:0 schleppte die Tuna dann durch Halbzeit Zwo, sehr zum Unwillen der anwesenden Nervenkost&#252;me, denn wieder kamen die DDler gegen jede Wahrscheinlichkeit zu Chancen. W&#228;hrend auf der anderen Seite die Herren Lawaree und Jovanovic jeweils eine hundertprozentige Chance vergeigten.<br />
Ansonsten war Vieles wie es immer war. Lumpi gab das nimmerm&#252;de Kampfschwein; seine typische Technik, mit der den Gegner um den Ball bringt, hat er inzwischen in h&#246;chstem Ma&#223;e perfektioniert und kann froh sein, dass ihm die Kontrahenten nicht permanent auf die Knochen hauen. Nat&#252;rlich war Langenecke wieder eine Bank. Christ hatte gute Momente, wirkt aber immer mal wieder v&#246;llig abwesend. Viel versprechend trat Deniz Kadah auf, der vielleicht schon in der n&#228;chsten Saison ein wichtiger Stammspieler werden k&#246;nnte. Apropos &#8220;n&#228;chste Saison&#8221;: Dass bei einem Verbleib in Liga 3 am Spielbetriebsetat gespart werden muss, ist seit der JMV klar, dass aber auch in der zweiten Liga mit einem eher kleinen Etat von rund 5,5 Mio Euro hantiert werden muss, l&#228;sst nichts Gutes hoffen. So wie es aussieht, werden sieben Spieler bleiben und bis zu sieben Spieler aus der jetzigen Zwoten in den Kader der ersten Mannschaft geraten. Das riecht ebenso nach Neuanfang wie die Ereignisse der JMV es versprechen.</p>
<p>In diese Situation platzt das <a href="http://www.bild.de/BILD/sport/fussball/dritte-liga/2009/05/03/fortuna-duesseldorf/kommt-lothar-matthaeus-als-trainer.html">sonnt&#228;gliche Klopapier</a> mit einem Artikel des notorischen Dirk Kr&#252;mpelmann. Der l&#228;sst verlauten, der Frankfurter Gesch&#228;ftemacher Daniel Jammer sei daran interessiert, in die Fortuna zu investieren. Jammer hat selbiges in Israel bei Maccabi Netanya getan. Gegen&#252;ber der <a href="http://www.juedische-allgemeine.de/epaper/pdf.php?pdf=../imperia/md/content/ausgabe/2008/ausgabe44/11.pdf">J&#252;dischen Allgemeinen</a> lie&#223; Jammer verlauten: &#8216;Mit dem vielen Geld, sagt der 42-J&#228;hrige ganz offen, &#8216;spiele ich mein pers&#246;nliches Managerspiel.&#8217;&#8221; Nun war ein gewisser Lothar Matth&#228;us Trainer dieses Vorortvereins und hat seinen Vertrag gerade in gegenseitigem Einvernehmen aufgel&#246;st. Grund: Maccabi Netanya hat nicht mehr genug Geld, denn Jammer hat sein Engagement zur&#252;ckgefahren. Dass der Frankfurter, der nicht nur selbst Gesch&#228;fte macht, sondern auch noch in eine russische Oligarchenfamilie eingeheiratet hat, schon seit L&#228;ngerem &#252;ber eine Traditionsmannschaft in den deutschen Fu&#223;ball einsteigen will, ist kein Geheimnis. Der BILD-Schreibfink dichtet aus diesem Zusammenhang, Jammer k&#246;nnte Matth&#228;us als Trainer zur Fortuna lotsen.<br />
Dass das Krieg geben w&#252;rde, gegen den der Fanaufstand der N&#252;rnberger gegen Laber-Loddar ein L&#252;ftchen war, d&#252;rften sich Kenner der hieisgen Fanszene leicht ausmalen. Deshalb soll Kr&#252;mpelmanns kranke Fantasie zun&#228;chst als Ente betrachtet werden. Die m&#246;gliche Aktivit&#228;t des Daniel Jammer liegt da schon n&#228;her. Schlie&#223;lich soll es eine gesch&#228;ftliche Beziehung zur D&#252;sseldorfer Familie des verstorbenen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Paul_Spiegel">Paul Spiegel</a> geben. Dem ehemaligen Pr&#228;sident des Zentralrats der Juden in Deutschland hatte man zu Lebzeiten ein gewisses Interesse an der Fortuna nachgesagt, das sich aber nie in ein sichtbares Engagement verwandelt hatte. Aber auch diese Kombination muss momentan noch als Ergebnis reiner Spekulation gesehen werden.</p>
<hr /><small>Copyright &copy; by <a href="http://www.rainersche-post.de/">Rainer Bartel</a>, alle Rechte vorbehalten (ID:  078929bb8d1d7ef97a979528e34c61ff (38.107.179.209) ). Danke dass Sie meinen Feed abonniert haben! &raquo; <a href="http://www.rainersche-post.de/fortuna/f95-vs-duemaenno-10.php">Ganzen Artikel lesen</a></small>]]></content:encoded>
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		<title>Kickgarter Stutters vs F95 0:2</title>
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		<pubDate>Sat, 02 Aug 2008 15:40:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rainer Bartel</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Na, das hat ja noch mal jut jejangen. Die glorreichen Fortuna macht die bl&#246;de Auftaktklatsche mit dem wohl verdienten 2:0-Sieg gegen die Kickers aus dem Degerloch wieder wett. Aufregung zu Beginn: Der Live-Ticker der F95-Website tut nicht! Daf&#252;r gibt Oliver Bendt als Au&#223;enreporter von Antenne D&#252;sseldorf wieder alles. Man ist als im heimischen D&#252;sseldorf auf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="wp-content/uploads/2008/08/f95_kickers_gross.jpg" rel="Lightbox" title="Stuttgarter Kickers vs F95"><img src='http://www.rainersche-post.de/wp-content/uploads/2008/08/f95_kickers.jpg' alt='f95_kickers.jpg' /></a>Na, das hat ja noch mal jut jejangen. Die glorreichen Fortuna macht die bl&#246;de Auftaktklatsche mit dem wohl verdienten 2:0-Sieg gegen die Kickers aus dem Degerloch wieder wett. Aufregung zu Beginn: Der Live-Ticker der F95-Website tut nicht! Daf&#252;r gibt Oliver Bendt als Au&#223;enreporter von Antenne D&#252;sseldorf wieder alles. Man ist als im heimischen D&#252;sseldorf auf dem Laufenden. Und das h&#246;rt sich in H&#228;lfte 1 nicht &#252;berzeugend an. Der Tickerbeschicker von RP Online roch bereits ein 0:0 als Endergebnis. Zumal es wieder so aussah, als k&#246;nnten die Tunen den Ball nicht in die gegnerische H&#252;tte bringen. Aber dann in Minute 65 kriegt olle Axel die Pille und lupft das Ding astrein &#252;ber den salzigen Tormann der Stutters. Das war&#8217;s dann auch schon f&#252;r die Schwaben. Nachdem 0:2 durch Sahin geben die auf.<span id="more-464"></span></p>
<p>Apropos Sahin: Das konnte man sogar in der kurzen Zusammenfassung bei &#8220;Liga 3&#8243; auf WDR sehen, dass er zeitweise v&#246;llig neben dem Rest der Meute stand. Gut dass er ein Tor gemacht h&#228;tte, sonst w&#228;ren ihm bestimmt ein paar Kollegen quer gekommen. Nach der Pause zeigte sich der junge Herr Walbaum (den der WDR-Repochter st&#228;ndig &#8220;Walberg&#8221; nannte &#8211; tja, wenn die Herren lesen k&#246;nnten&#8230;) als souver&#228;ner Au&#223;enverteidiger. Das freut.<br />
Weniger erfreulich, dass sich Lumpi und Pali verletzt haben. Beim K&#228;pten sieht&#8217;s leider gar nicht gut aus. Hoffentlich f&#228;llt der nicht f&#252;r l&#228;ngere Zeit aus &#8211; die tunanesische Personalausstattung ist ja bekanntlich schmal. Sch&#246;n auch, dass der vielversprechende Marcel Gaus nachher noch ins Spiel kam.</p>
<p>Jetzt sollte es auch zu einem Ausw&#228;rtssieg in Burgsausen &#8211; oder wie das Nest an der Au&#223;engrenze der Republik hei&#223;t &#8211; reichen. Vorausgesetzt, Trainer Meier kriegt noch eine ordentliche Mannschaft zusammen und muss sich (das war sein Scherz gegen&#252;ber dem Fernsehrepochter) nicht selbst einwechseln.</p>
<p>Hier ein paar Bilder aus der WDR-Sendung:</p>
<div class="ngg-imagebrowser" id="ngg-imagebrowser-5-464">

	<h3> </h3>

	<div class="pic">
<a href="http://www.rainersche-post.de/wp-content/gallery/f95_stuttgarter_kickers/f95_kickers_01.jpg" title="Quelle der Bilder: Liga 3 im WDR" rel="lightbox[f95_stuttgarter_kickers]">
	<img alt="" src="http://www.rainersche-post.de/wp-content/gallery/f95_stuttgarter_kickers/f95_kickers_01.jpg"/>
</a>
</div>
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		</div>
		<div class="counter">Bild 1 von 12</div>
		<div class="ngg-imagebrowser-desc"><p>Quelle der Bilder: Liga 3 im WDR</p></div>
	</div>	

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<hr /><small>Copyright &copy; by <a href="http://www.rainersche-post.de/">Rainer Bartel</a>, alle Rechte vorbehalten (ID:  078929bb8d1d7ef97a979528e34c61ff (38.107.179.209) ). Danke dass Sie meinen Feed abonniert haben! &raquo; <a href="http://www.rainersche-post.de/fortuna/kickgarter-stutters-vs-f95-02.php">Ganzen Artikel lesen</a></small>]]></content:encoded>
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		<title>F95 vs Doofmund Zwo 4:0</title>
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		<pubDate>Sat, 03 May 2008 11:24:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rainer Bartel</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Fortuna hat gew&#228;hlt. Und das gleich zweimal in der vergangenen Woche. Gestern hat die Mannschaft f&#252;r sich entschieden, zu gewinnen. Das taten die Akteure durch st&#228;ndigen Kampf um den Ball und durch das &#8211; wie sagen die Statistikvorleser, die sich &#8220;Spochtrepochter&#8221; nennen? &#8211; Abrufen ihres spielerischen Potenzials. Nat&#252;rlich hat sich Lumpi wieder durchgehend den Arsch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src='http://www.rainersche-post.de/wp-content/uploads/2008/05/f95_ultras_0508.thumbnail.jpg' alt='f95_ultras_0508.jpg' />Fortuna hat gew&#228;hlt. Und das gleich zweimal in der vergangenen Woche. Gestern hat die Mannschaft f&#252;r sich entschieden, zu gewinnen. Das taten die Akteure durch st&#228;ndigen Kampf um den Ball und durch das &#8211; wie sagen die Statistikvorleser, die sich &#8220;Spochtrepochter&#8221; nennen? &#8211; Abrufen ihres spielerischen Potenzials. Nat&#252;rlich hat sich Lumpi wieder durchgehend den Arsch aufgerissen, aber auch Spieler, die von den eigenen Fans nach den Blamagen von Duisburg, L&#252;beck und Ahlen als &#8220;P&#252;ppchen&#8221; und &#8220;S&#246;ldner&#8221; diffamiert worden waren, gingen dahin, wo&#8217;s den anderen weh tut. Nat&#252;rlich kam der Sieg eigentlich nur zustande, weil der junge Herr Lampertz, der seine Rolle als wahrer Fortune wirklich gut darstellt, bereits in der ersten Spielminute eine H&#252;tte machte. W&#228;re die erste Halbzeit torlos geblieben, steht zu vermuten, dass das Team ab Minute 60 abgebaut und vielleicht sogar verloren h&#228;tte. So realistisch muss man das auch mal sehen. So aber stand eine Defensivreihe aus lauter B-Profis &#252;berraschend sicher vor dem nicht &#252;berzeugenden Torh&#252;ter Ratajczak, und die nominellen St&#252;rmer halfen vor dem Strafraum tatkr&#228;ftig mit. Da die Doofmunder Kinder (unter ihnen auch eine Spross der Rummenigge-Dynastie) eifrig mitspielten, machten sie den Weg frei f&#252;r das, was die Tuna-Elf diese Saison schon immer sch&#246;n machte: Kontern.</p>
<p><span id="more-74"></span>Da blitzte dann teilweise schon sowas wie richtiges Fu&#223;ballspiel auf, wenn wechselnde Darsteller auf Au&#223;en bis zur Grundlinie dribbelten und dann sch&#246;ne Flanken schlugen. Davon profitierte vor allem der stark untersch&#228;tzte Vollblutst&#252;rmer Bekim Kastrati, der nicht nur einmal traf, sondern zweimal entscheidend vorbereitete. Da sich sogar der Palikuca zu seiner besten Saisonleistung aufschwang und die Herren Costa und Langeneke die Konzentration halten konnten, brannte in der Abwehr nichts an. Das Ende des Spielflusses kam &#8211; und das &#252;berrascht nicht &#8211; mit der Einwechslung des lustlosen Markus Anfang, der inzwischen &#252;berhaupt mit jeder Bewegung zeigt, dass er keinen Bock mehr hat. Die Bocklosigkeit sollte er nun in die Tat umsetzen und auf die weitere Beteiligung verzichten.</p>
<p>Erfreulich zeigte sich der Anhang, der im Kreise von knapp 9.000 &#196;hnlichgesinnten rund um die Spieluhr f&#252;r Support sorgte. Der Funke sprang schon nach dem zweiten Treffer von den unerm&#252;dlichen Ultras auf den Rest der S&#252;dtrib&#252;ne &#252;ber. Und der Sprechchor &#8220;Warum nicht immer so?&#8221; wurde zum gefl&#252;gelten Spruch, den Lumpi Lambertz beim Vorbeigehen in der Ehrenrunde mit einem Schulterzucken treffend kommentiert. Ein weiteres Highlight des sch&#246;nen Abends war das Transparent, das die Ultras Mitte der zweiten Halbzeit pr&#228;sentierten: &#8220;Ein Sieg heilt nicht die Wunden&#8221;. Damit brachten die M&#228;dels und Jungs auf den Punkt, was n&#246;tig ist: Keine Euphorie aufkommen lassen. Wer zweimal in zwei Wochen &#8211; davon einmal vergebens &#8211; nach L&#252;beck gereist ist, dann noch nach Ahlen und dazwischen auch noch an einem Wochentag im Duisburger Stadion sehen musste, wie sich die Elf kollektiv und wehrlos ergab, der ist mit einem Sieg nicht zu bes&#228;nftigen. Fragt sich nur, ob und in welchem Ma&#223;e die Herren Spieler derartige Fangedanken wahrnehmen und sich damit auseinandersetzen.</p>
<p>Fortuna hat auch am Mittwoch gew&#228;hlt. Und zwar Teil des Aufsichtsrats. OB Joachim Erwin, der nach Aussagen von Anwesenden schon fast eine altersweise Heiterkeit an den Tag legte, wurde wieder nur Nummer Vier. Unerwartet wiedergew&#228;hlt wurde Marcel Kronenberg, ebenso eine/r von uns wie Dr. Dagmar Starke (bisweilen auch einfach &#8220;Doktor Ische&#8221; genannt&#8230;), die als Vorsitzende des SCD (Supoorters Club D&#252;sseldorf) die Faninteressen einbringen wird. Die meisten Stimmen sammelt ein Anwalt namens Dr. Reinhard Ernst, der sich in D&#252;sseldorfs Juristenszene eines sehr guten Rufs erfreut und seine Kompetenz besonders in Sachen Sportwelt-Kredite einbringen will. Zur Freude aller langj&#228;hrigen Beobachter wurde Michael Hahn, der unter diversen Nicknames sein intrigantes Unwesen im alten und neuen Fortuna-Fan-Forum getrieben hat, nicht wiedergew&#228;hlt.<br />
Wenn nun noch der notorische Mastadarmakrobat Pr&#246;pper, der mit Fu&#223;ball soviel zu tun hat wie ein Oliver Kahn mit dem Ballet, aus dem Aufsichtsrat verschwindet, dann kann man endlich von einem parit&#228;tisch besetzten Gremium reden, das die Geschicke des Vereins unabh&#228;ngig von politischen und individuellen Interessen lenkt. Nat&#252;rlich m&#252;sste dazu auch der Vorstand komplett neu besetzt werden. Der verdiente Ex-Fortuna nahm an der Jahresmitgliderversammlung nicht einmal mehr teil, was erst beim Durchz&#228;hlen der Figuren auf der B&#252;hne auffiel. Der Pr&#228;si des erfolgsarmen SV Straelen, Heinrich Tecklenburg (meist &#8220;Deoroller&#8221; genannt), hat in dieser Institution &#252;berhaupt nichts zu suchen. Finanzvorstand Sesterhenn sollte endlich erkennen, dass ihm das Ganze weit &#252;ber den schwitzenden Kopf gewachsen ist, und der Vollblutfunktion&#228;r Frymuth findet bestimmt ein anderes P&#246;stchen im n&#228;chstgelegenen Kegelclub.</p>
<p>Apropos Sportwelt: Gut m&#246;glich, dass Dr. Ernst im Verbund mit einem bekannten D&#252;sseldorfer Wirtschaftsmanns, der eigentlich nicht zum Fortuna-Umfeld z&#228;hlt, die Weichen f&#252;r eine eine einvernehmliche L&#246;sung bereits gestellt hat. Danach soll die bestehende Vereinbarung, die bislang nicht Vertragscharakter hat, verbindlich festgeschrieben werden. Danach m&#252;sste Fortuna unabh&#228;ngig von der Ligenzugeh&#246;rigkeit bis einschlie&#223;lich 2012 jeweils 30 Prozent der TV-Einnahmen abtreten und anschlie&#223;end bis 2022 jeweils 10 Prozent. Diese Zahlungen w&#252;rden durch B&#252;rgschaften eines ans&#228;ssigen Kreditinstituts (nein, nicht die notorische Stadt-Sparkasse&#8230;) abgesichert. Ab 2012 w&#252;rde die Fortuna dann auch wieder &#252;ber alle sonstigen Vermarktungsrechte verf&#252;gen. In der Praxis w&#252;rde dies das Damoklesschwert &#252;ber dem Fortuna-Haupt mit schweren Ketten sichern und den Verantwortlichen endlich wieder Planungssicherheit geben. Zudem konnte eine vertragliche Regel mit der Sportwelt auch den Weg f&#252;r neuen Sponsoren machen; einige Interessenten sollen dem Vernehmen nach bislang vor dem Engagement zur&#252;ckgeschreckt sein, weil es ihnen weg zielf&#252;hrend erschien, mit ihrer Investition die Raten bei Herrn K&#246;lmel zu bezahlen.</p>
<p>Wie gesagt: Gr&#252;nde f&#252;r die &#252;bliche fortunistische Euphorie gibt es nicht. Aber der Silberstreif am Horizont ist dieses Mal kein Vorbote der G&#246;tterd&#228;mmerung.</p>
<hr /><small>Copyright &copy; by <a href="http://www.rainersche-post.de/">Rainer Bartel</a>, alle Rechte vorbehalten (ID:  078929bb8d1d7ef97a979528e34c61ff (38.107.179.209) ). Danke dass Sie meinen Feed abonniert haben! &raquo; <a href="http://www.rainersche-post.de/fortuna/f95-vs-doofmund-zwo-40.php">Ganzen Artikel lesen</a></small>]]></content:encoded>
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