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	<title>Rainer&#039;sche Post &#187; Michael Melka</title>
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	<description>Düsseldorf - RestDerWelt - Kultuur - Spocht</description>
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		<title>F95 vs Karlheinz Jena 1:0</title>
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		<pubDate>Thu, 14 May 2009 11:38:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rainer Bartel</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich mag die Jenenser. Wer seinen Fu&#223;ballklub Karlheinz nennt, kann so schlecht nicht sein. Dass die Mannschaft aus Th&#252;ringen m&#246;glicherweise in die vierte Liga durchrutscht, ist schade. Aber: Opfer m&#252;ssen gebracht werden, und wenn es dem Aufstieg der glorreichen Fortuna n&#252;tzt, dann hat auch die Niederlage des FC CZ Jena einen tieferen Sinn. So weit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.rainersche-post.de/wp-content/uploads/2009/05/f95_karlheinz_gross.jpg" rel="Lightbox" title="Nach dem Spiel - Jubel und Ersch&#246;pfung"><img src="http://www.rainersche-post.de/wp-content/uploads/2009/05/f95_karlheinz.jpg" alt="f95_karlheinz" /></a>Ich mag die Jenenser. Wer seinen Fu&#223;ballklub Karlheinz nennt, kann so schlecht nicht sein. Dass die Mannschaft aus Th&#252;ringen m&#246;glicherweise in die vierte Liga durchrutscht, ist schade. Aber: Opfer m&#252;ssen gebracht werden, und wenn es dem Aufstieg der glorreichen Fortuna n&#252;tzt, dann hat auch die Niederlage des FC CZ Jena einen tieferen Sinn. So weit ist es noch nicht, denn die Tuna steht nach dem Sieg von gestern erstmal nur auf dem Relegationsplatz. Und das nach einer Partie, die nicht nur die Spieler an den Rand der Ersch&#246;pfung gebracht hat. Nach dem Schlusspfiff mischten sich in den Gesichtern der S&#252;dkurvensteher Euphorie, Entz&#252;ckung, aber auch Spuren einer kaum zu ertragenden nervlichen Anspannung. Aber betrachten wir die Sache der Reihe nach.<span id="more-3168"></span></p>
<p>12:30: Ich f&#252;hle mich unruhig. Auf die Arbeit kann ich mich kaum konzentrieren.<br />
14:30: Ob ich schon mal aufbrechen soll?<br />
16:45: Ich mach mich auf die Socken. Zu Fu&#223; in die Altstadt zur Frietbox; Vorbeugung gegen den miesen Aramak-Fra&#223;. Horden in Rot-wei&#223; marodieren durch die Bolkerstra&#223;e, man nimmt das letzte Alt im Schl&#252;ssel oder Goldenen Kessel.<br />
17:45: Angespannte Erwartung in der U-Bahn, vereinzelte Fan-Ges&#228;nge.<br />
18:30: Noch ne halbe Stunde, aber schon drei Kippen in der Arena geraucht.<br />
19:00: Anpfiff. Niko zappelt und h&#228;lt eine Ansprache: &#8220;Ich bin nerv&#246;s&#8230;&#8221; sagt er. Hinter mir sagt eine Kollege dauernd &#8220;Jetzt das 1:0. Jetzt das 1:0.&#8221;<br />
19:15: Immer mehr Mits&#228;nger in der S&#252;dkurve. Wir stehen in der Mannschaft. Die Jungs k&#228;mpfen um jeden Ball. Chancen gibt&#8217;s, aber kein Tor.<br />
19:47: Zur Halbzeit steht&#8217;s 0:0; erste Zweifel werden laut. Ich bin jetzt schon fertig.<br />
20:05: Die Tunisti kommen mit noch mehr Kampfeswillen aus der Kabine. Der Support wird immer lauter, Nikos Stimme &#252;berschl&#228;gt sich; Leute gr&#246;len mit, die sonst nie die Klappe aufmachen, die S&#252;d ist eine Wand aus reinstem Support.<br />
53. Minute: Marco Christ, ja, Marco Christ! Geht mit dem Ball an die Strafraumkante, guckt, t&#228;uscht links an, macht noch einen Sidestep und h&#228;mmert dann den Ball unten rechts in den Kasten von Nulle. Torhysterie! Irgendwer quetscht mich an seine Brust. Ich glaube, manche weinen vor Gl&#252;ck.<br />
Ab ca. 20:15: Die Nerven liegen blank. Karlheinz hat Chancen, aber Melka kriegt alles unter Kontrolle. Schwertfeger macht in der Innenverteidigung ein tolles Spiel. Heidinger wie ein Barca-Spieler. Kampf, Kampf, aber auch tolle Spielz&#252;ge, die leider nie ganz aufgehen. Bitte nicht den Ausgleich. Die Leute um mich herum sind au&#223;er sich. Und dann minutenlang und megalaut: &#8220;Die Fortuna ist mein Verein. Mein Herz das schl&#228;gt f&#252;r D&#252;sseldorf am Rhein. Da kannst du jeden in Deutschland fragen: F95 ist einfach nicht zu schlagen!&#8221; Meine G&#252;te, ist das sch&#246;n, Fan dieses Vereins zu sein.<br />
20:48: Schlusspfiff! Ende. Gewonnen. Aber der Gesang h&#246;rt nicht auf.<br />
22:00: Komme zuhause an und bin fix und fertig.</p>
<hr /><small>Copyright &copy; by <a href="http://www.rainersche-post.de/">Rainer Bartel</a>, alle Rechte vorbehalten (ID:  078929bb8d1d7ef97a979528e34c61ff (38.107.179.210) ). Danke dass Sie meinen Feed abonniert haben! &raquo; <a href="http://www.rainersche-post.de/fortuna/f95-vs-karlheinz-jena-10.php">Ganzen Artikel lesen</a></small>]]></content:encoded>
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		<title>Braunschwein vs F95 5:5</title>
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		<pubDate>Sun, 10 May 2009 15:59:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rainer Bartel</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ja, ich war beim Spiel. Allerdings nicht im Stadion an der Hamburger Stra&#223;e, sondern im lieben alten Paul-Janes-Stadion am Flinger Broich zu D&#252;sseldorf. Dort trat die Zwote der glorreichen Fortuna gegen einen Club namens G&#252;tersloh 2000 an. Mit dieser omin&#246;sen Zahl hat man vor der Jahrtausendwende vorwiegend Spielhallen und Waschsalons versehen, jetzt also auch einen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.rainersche-post.de/wp-content/uploads/2009/05/braunschweig_f95_gross.jpg" rel="Lightbox" title="Gut dass man mit dem Handy Radio h&#246;ren kann - z.B. Olli Bendt in Braunschweig"><img src="http://www.rainersche-post.de/wp-content/uploads/2009/05/braunschweig_f95.jpg" alt="braunschweig_f95" /></a>Ja, ich war beim Spiel. Allerdings nicht im Stadion an der Hamburger Stra&#223;e, sondern im lieben alten Paul-Janes-Stadion am Flinger Broich zu D&#252;sseldorf. Dort trat die Zwote der glorreichen Fortuna gegen einen Club namens G&#252;tersloh 2000 an. Mit dieser omin&#246;sen Zahl hat man vor der Jahrtausendwende vorwiegend Spielhallen und Waschsalons versehen, jetzt also auch einen Fu&#223;ballverein. Na ja&#8230; Ich lief zeitig ein, weil ich im Kreise der Zwote-Fans die &#220;bertragung von der Begegnung der Fortuna in Braunschweig mit der dortigen Eintracht verfolgen wurde. Keiner ahnte, welcher Krimi sich ergeben w&#252;rde.<span id="more-3134"></span></p>
<p>Jedenfalls: Als ich mein Fahrrad (Stevie the Bike) am Zaun anschnallte, roch ich den frischen Rasen des Fu&#223;ballplatzes, und mir wurde wunderlich ums Herz. Dann ging ich r&#252;ber ins Vereinsheim, das jetzt Bar95 hei&#223;t und nicht nur mit der sonnigen Terrasse einen prima Treffpunkt f&#252;r poseteff bekloppte Fortunesen abgibt. Nat&#252;rlich hatte einer schon den Knopf im Ohr, um mit dem Handy radioh&#246;rend das Spiel in Braunschweig zu verfolgen. Kaum hatte die Uhr zwei geschlagen, hie&#223; es: 1:0 f&#252;r die Eintracht. Mit dem typisch fortunistischem Optimismus wurde damit der Aufstieg f&#252;r abgehakt erkl&#228;rt. Dann der Schrei: &#8220;Ausgleich! Elfmeter f&#252;r uns!&#8221; Da waren gerade mal zehn Minuten absolviert, und im Paul-Janes-Stadion lief sich noch niemand warm. Pl&#246;tzlich: &#8220;2:1!&#8221; &#8211; &#8220;F&#252;r wen?&#8221; &#8211; &#8220;F&#252;r uns!&#8221; Man jubelte am Tisch auf der Terrasse, und dann kamen auch schon zwei Damen aus der Bar mit dem Auftrag uns zu informieren. Wir wussten aber schon.<br />
Man bewegte sich in Richtung Haupttrib&#252;ne. &#8220;Elfmeter f&#252;r Braunschweig&#8221;, rief jemand. &#8220;Melka hat gehalten&#8221;, der n&#228;chste. Unruhe rund um Bier- und Bratwurststand. Die Uhr meinte, es m&#252;sste gleich Halbzeit sein. Ich nahm ein Beruhigungsbier, obwohl ich sonst nachmittags und bei strahlender Sonne keinen Alkohol trinke. &#8220;Wieder Elfer f&#252;r die anderen!&#8221; &#8211; &#8220;Melka hat wieder gehalten.&#8221; Da stand es also zur Halbzeit 2:1 f&#252;r die Tuna und der bekannt elferfreudige Schiri Siebert hatte schon dreimal auf den Punkt gezeigt.</p>
<p>Die Gemeinde versammelt sich auf der Haupttrib&#252;ne. Alle drei Meter hat einer einen Knopf im Ohr. Um 15 Uhr pfeift der Schiedsrichterdarsteller die Partie der Zwoten an. Dann ein St&#246;hnen: Noch ein Strafsto&#223; f&#252;r Braunschweig, und dieses Mal ist er drin. Also Ausgleich. Kaum hat sich das St&#246;hnen verzogen, hallt ein Torschrei durchs (Achtung: Spochtrepochtersprech!) weite Rund. Und dass obwohl unsere Zwote noch an der G&#252;tersloher Abwehr herumhantiert. Lumpi hat zur erneuten F&#252;hrung eingenetzt. Das war, so lese ich im Kicker-Spielbericht, die 51. Minute. Man h&#228;ngt in kleinen Trauben rund um die Handyinhaber, deren Ger&#228;te auch Llaut k&#246;nnen (siehe Foto). Tor f&#252;r Braunschweig. Ausgleich in der 52. Minute. Die Witze verstummen, die Sache wird ernst. Aufschrei! 4:3 f&#252;r Fortuna durch Costa in Minute Nummer 54!</p>
<p>Da hatte Behlau f&#252;r die Zwote schon das 1:0 gegen die 2000er gemacht. Man hatte sich gefreut, aber kaum einer konnte sich so recht konzentrieren. Selbst die v&#246;llig bescheuerten Entscheidungen des Mannes mit der Pfeife l&#246;sten wenig Emotionen aus. Denn gegen 15:18 war den Branuschweinchen schon wieder der Ausgleich gelungen. Die Nerven lagen blank. &#220;berhaupt war Nervosit&#228;t das Thema der Stunde. &#8220;Ja,&#8221; sagte einer, &#8220;die Fortuna ist wieder nerv&#246;s.&#8221; &#8211; &#8220;Die anderen auch&#8221;, gab jemand zur&#252;ck. &#8211; &#8220;Klar, aber Fortuna ist chronisch nerv&#246;s, die anderen nur akut.&#8221;</p>
<p>Dann gab&#8217;s nichts Neues aus Braunschweig. Die Zwote-Jungs versemmelten Chancen gegen die verwirrten G&#252;terslohis, und eigentlich w&#252;nschten alle das Ende der Partie in Braunschweig herbei, um sich endlich am realen Spiel am Flinger Broich erfreuen zu k&#246;nnen. Da waren auf dem anderen Platz nur noch wenige Minute zu spielen. Kollektiver Jubel: Christ hatte in der 85. mit einem direkt verwandelten Freisto&#223; die erneute F&#252;hrung besorgt. Was sollte da noch schiefgehen? Und dann kam es zum Bayern-ManU-Effekt. Die allerletzte Gelegenheit f&#252;r die Eintracht. Ecke &#8211; Tor. Ausgleich. Ende. Fortuna hatte einen Punkt geholt und zwei im Kampf um den Abstieg verloren. 5:5 stand es. Zehn Tore waren gefallen, vier Elfmeter gepfiffen worden. Das wirkte nach.</p>
<p>Goran hatte die Jungs in der Kabine ob ihrer (Fahr)L&#228;ssigkeit laut zusammengefaltet. Aber die Spieler verstanden das falsch und gaben den Ostwestfalen mehr Raum. Irgendwann stie&#223; einer von denen die Fu&#223;spitze in den Rasen, hob ab, und der Komiker mit dem blauen Hemd pfiff Strafsto&#223; f&#252;r den FCG. Leider haute einer von den das Ding auch rein. Es war aber nicht der Spieler mit der grauen B&#252;rstenfrisur, der aussah wie ein Schauspieler (Nein, nicht wie George Clooney, auch nicht wie Richard Gere). Da hatte sich herumgesprochen, dass der Bonner SC gerade dabei war, die Zweite von Alemannia abzufieseln, denn da stand es bereits 0:4. Man rechnete: Ein Sieg unserer Zwoten k&#246;nnte dann schon fast den Aufstieg bedeuten, denn die Aachener w&#228;ren dann mit gro&#223;em Abstand auf Platz 3. Andererseits w&#252;rde man die Saison gern als Meister abschlie&#223;en, und Bonn ist der einzige Konkurrent.<br />
Ob die Spieler auch rechneten, ist nicht &#252;berliefert. Jedenfalls vergeigten sie auch in der zweiten H&#228;lfte diese und jene M&#246;glichkeit. Bis dann der Blindfisch bei einem harmlosen Rempler Elfer f&#252;r die Zwote pfiff. Abelski versenkte, und die Zwote hatte das Ziel erreicht. Nicht aber der Schiedsrichter, der kurz vor Ende ein b&#246;ses Foul nicht sah und den protestierenden Kapit&#228;n mit Rot vom Platz schickte. Warum man inzwischen bei Spielen der f&#252;nften Liga Siebtliga-Referees einsetzt, w&#228;re zu kl&#228;ren.</p>
<p>So endete ein denkw&#252;rdiger Fu&#223;ballsonntag, an den alle aktiv und passiv Beteiligten noch lange denken werden. Warum man &#252;berhaupt zur Zwoten geht? Lodger hat es auf den Punkt gebracht: Wenn man immer nur die A-Seite einer Schallplatte h&#246;rt, wei&#223; man gar nichts, was man bei der B-Seite verpasst. Das ist wohl wahr.</p>
<hr /><small>Copyright &copy; by <a href="http://www.rainersche-post.de/">Rainer Bartel</a>, alle Rechte vorbehalten (ID:  078929bb8d1d7ef97a979528e34c61ff (38.107.179.210) ). Danke dass Sie meinen Feed abonniert haben! &raquo; <a href="http://www.rainersche-post.de/fortuna/braunschwein-vs-f95-55.php">Ganzen Artikel lesen</a></small>]]></content:encoded>
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		<title>F95 vs Kackers E. 1:1</title>
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		<pubDate>Sat, 28 Mar 2009 16:55:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rainer Bartel</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Vermutlich hat der SID Recht mit der &#220;berschrift, die auf SpON zu finden ist: &#8220;D&#252;sseldorf erk&#228;mpft einen Punkt vor Rekordkulisse&#8221;. Denn in der ersten H&#228;lfte sah es nach dem Tor der Kackers aus Fischschwanzhausen nicht so aus, als k&#246;nnten die Fortunesen das Ding noch drehen. Dann doch noch den Ausgleich hinzukriegen, war eine Willensleistung. Schade [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="wp-content/uploads/2009/03/f95_kackers_gross.jpg" rel="Lightbox" title="Gegen den modernen Fu&#223;ball! Die aktuelle Choreo der Ultras"><img src='http://www.rainersche-post.de/wp-content/uploads/2009/03/f95_kackers.jpg' alt='f95_kackers.jpg' /></a>Vermutlich hat der SID Recht mit der &#220;berschrift, die auf <a href="http://www.spiegel.de/sport/fussball/0,1518,616069,00.html">SpON</a> zu finden ist: &#8220;D&#252;sseldorf erk&#228;mpft einen Punkt vor Rekordkulisse&#8221;. Denn in der ersten H&#228;lfte sah es nach dem Tor der Kackers aus Fischschwanzhausen nicht so aus, als k&#246;nnten die Fortunesen das Ding noch drehen. Dann doch noch den Ausgleich hinzukriegen, war eine Willensleistung. Schade ist das Unentschieden trotzdem, weil ein Sieg selbst den zweiten Platz in der Tabelle in Reichweite gebracht h&#228;tte. Aber, wie hei&#223;t es so sch&#246;n: H&#228;tte, Wenn und Aber, alles nur Gelaber. Genauso bescheuert ist es, jetzt Trainer Meier vorzuwerfen, er k&#246;nne nicht mehr aus Truppe rausholen. Oder: Einzelne Spieler niederzumachen. Heute war Ligaalltag &#8211; vor 18.500 begeisterungswilligen Zuschauern. Das will was hei&#223;en.<span id="more-2656"></span></p>
<p>V&#246;llig &#252;berrascht war wieder einmal die Rheinbahn vom Ansturm. Konnte ja keiner ahnen, dass im Vorverkauf <a href="http://www2.fortuna-duesseldorf.de/pages/news/uebersicht-news/artikel/article/auf-eine-solche-aufgabe-koennen-sich-die-spieler-freuen/index.htm">schon 14.000 Karten</a> abgesetzt wurden. Manchmal schwant mir aber auch, dass die Rheinbahn gar nichts daf&#252;r kann, dass der Antransport so schlecht klappt, dass manche Fans vom Hauptbahnhof bis zur Arena 50(!) Minuten brauchten. In der Zeit schafft man es fast zu Fu&#223;. Nein, eventuell ist der Arenabahnhof eine Fehlplanung. Ich hab zu wenig Ahnung davon, aber wenn Z&#252;ge zwischen Freiligrathplatz und Arena insgesamt 10 Minuten warten m&#252;ssen, weil der Bahnhof mit immerhin zwei Gleisen bei der Ankunft und Ausstiegsm&#246;glichkeit auf beiden Seiten nicht frei wird, dann stimmt was nicht. Dass die Kl&#252;h-Lemuren bei so vielen Leuten mit der Eingangskontrolle nicht nachkommen, ist ein alter Hut.</p>
<p>Ein bisschen schwer verst&#228;ndlich war die Choreo der Ultras. Da hie&#223; es auf einem Transparent am Oberrang &#8220;Der n&#228;chste bitte&#8221; und unten &#8220;Wann verkauft ihr unsere Seele?&#8221;. Aufgel&#246;st wurde das sp&#228;ter mit Hinweisen auf die Umbenennung der Arena nach dem Ende der LTU. War schon nett: Rund f&#252;nfzehn Sprechblasen mit absurdesten Vorschl&#228;gen wurden hochgehalten. Jetzt fragt sich der weniger ultrakundige Beobachter: Wogegen sind die? Im Sinne des Widerstands gegen den modernen Fu&#223;ball lehnen Ultras aller Vereine die Benennung ihrer Wohnzimmer nach irgendwelchen Firmen f&#252;r falsch. Ich denke, jeder aufrechte D&#252;sseldorfer f&#228;nde es besser, wenn Onkel Jochens Ged&#228;chtnistempel einfach &#8220;Rheinarena&#8221; hei&#223;en w&#252;rde. Das st&#252;nde in der Tradition des Rheinstadions, seeligen Angedenkens. Dass &#8220;Esprit-Arena&#8221; nat&#252;rlich auch abgel&#246;st vom sponsorenden Modeschuppen als passend f&#252;r die Fortuna verstanden werden kann, f&#228;llt da aus der Betrachtung.</p>
<p>Zur&#252;ck zum Sport. Highlight des Tages war die Einwechslung des lange verletzten Axel Lawaree, dessen Lauf zum Warmmachstreifen wurde schon heftig bejubelt und besungen. Nat&#252;rlich ruhen auf ihm die Hoffnungen derjenigen, die mit Recht die miese Chancenauswertung der aktuellen St&#252;rmer beklagen. Es wird aber, sch&#228;tze ich, noch mindestens vier Spiele brauchen, bis der Lavamat wieder voll im Saft steht. Ach, &#252;brigens: Ich finde, Michael Melka sollte &#8211; wie in der vergangenen Saison auch &#8211; eine Pause einlegen und den Rattataschak ranlassen. Dies nicht als Strafe f&#252;r schlechte Leistungen, sondern wirklich im Sinne von Ausruhen. Denn Melka ist grunds&#228;tzlich ein erstligareifer Torh&#252;ter, der nur manchmal eine merkw&#252;rdige Lethargie ausstrahlt. Heute hat er beispielsweise kaum je mit seinen Vorderleuten kommuniziert. Er wirkt dann immer, als wenn ihm das Ganze am Arsch vorbei geht.</p>
<hr /><small>Copyright &copy; by <a href="http://www.rainersche-post.de/">Rainer Bartel</a>, alle Rechte vorbehalten (ID:  078929bb8d1d7ef97a979528e34c61ff (38.107.179.210) ). Danke dass Sie meinen Feed abonniert haben! &raquo; <a href="http://www.rainersche-post.de/fortuna/f95-vs-kackers-e-11.php">Ganzen Artikel lesen</a></small>]]></content:encoded>
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		<title>F95 vs Corruptia Paderborn 1:4</title>
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		<pubDate>Sun, 27 Jul 2008 15:44:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rainer Bartel</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Dabei hatte alles so git angefangen: Das Wetter hatte sich wider Erwarten eines Besseren besonnen und auf Chaos verzichtet. Vor den Toren traf man auf froh gestimmte, &#252;berwiegend in Rot und Wei&#223; gekleidete Menschen, die sich an den Kassenh&#228;uschen nach Eintrittskarten dr&#228;ngelten. Und dann zelebrierten die besten Fans der Liga auch noch eine tolle Choreo. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.rainersche-post.de/wp-content/uploads/2008/07/f95_scp_choreo.jpg" alt="" title="f95_scp_choreo" width="440" height="195" class="alignnone size-full wp-image-389" />Dabei hatte alles so git angefangen: Das Wetter hatte sich wider Erwarten eines Besseren besonnen und auf Chaos verzichtet. Vor den Toren traf man auf froh gestimmte, &#252;berwiegend in Rot und Wei&#223; gekleidete Menschen, die sich an den Kassenh&#228;uschen nach Eintrittskarten dr&#228;ngelten. Und dann zelebrierten die besten Fans der Liga auch noch eine tolle Choreo. Es h&#228;tte also alles sehr sch&#246;n werden k&#246;nnen. Zumal unser Ahmed Cebe bereits in der sechsten Minute nach feiner Vorarbeit der Kollegen die H&#252;tte zum 1:0 machte. Aber dann erzielte ausgerechnet der Quartalstrinker und Frauenschl&#228;ger <a href="http://www.mdr.de/sport/fussball_rl/5078446.html">Kumbela</a> auf der Basis von anderthalb Torwartfehlern des Michael Melka Ausgleich und F&#252;hrung f&#252;r den <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/SC_Paderborn_07">Retortenclub</a> aus der Provinz, der bekanntlich auf bisher ungekl&#228;rte Weise in den <a href="http://www.spiegel.de/sport/fussball/0,1518,338967,00.html">Hoyzer-Skandal</a> verwickelt war. Nat&#252;rlich war die Fortuna bis zum Ende der ersten Halbzeit das deutlich bessere Team. Aber der Ausgleich gelang trotz zahlloser Ecken und diverser Torchancen nicht. Die zusammengekaufte S&#246;ldnertruppe des &#252;beraus sympathischen Trainers <a href="http://www.fussballdaten.de/spieler/dotchevpavel/">Pavel Dotchev</a> (Was will der eigentlich bei dem Skandalverein?) gab sich abgekl&#228;rt und scheute auch vor albernen Schauspieleinlagen und unn&#252;tzer H&#228;rte nicht zur&#252;ck.<span id="more-390"></span></p>
<p>Nat&#252;rlich h&#228;tte die Tuna das Spiel noch drehen k&#246;nnen, aber mit dem 1:3 nach einem netten Konter brach die Mannschaft zusammen und verfiel in den bekannten Fortuna-Trott &#8211; einer Mischung aus Angst und Unverm&#246;gen. Dabei war der Innenverteidiger Palikuca ohnehin das ganze Spiel &#252;ber heillos &#252;berfordert und hatte an allen vier Toren des Gegners irgendeinen Anteil. Dass die Rotwei&#223;en aber in der ersten Halbzeit nicht in F&#252;hrung gingen, hatte auch etwas mit der merkw&#252;rdigen Aufstellung zu tun, die Trainer Norbi Meier pr&#228;sentierte. Den oft auf der rechten Seite brillierenden Dribbler Cebe setzte er in die Mitte neben dem derzeit erf&#246;lglosen Torj&#228;ger Axel Lawaree. Da die rechte Defensivseite von Hamza Cakir beackerte wurde, dem &#252;berm&#228;&#223;iger Offensivdrang nicht gegeben ist, blieb die rechte Offensivseite &#252;ber 45 Minuten leer. Erst mit der Einwechslung von Kenan Sahin r&#252;ckte Cebe nach rechts und brachte dort ein bisschen Leben in die Bude. Alles zu sp&#228;t. Denn auch nach dem schockierenden 1:3 kriegten es die Fortunisti einfach nicht hin, den Ball im Netz des SCP zu versenken.</p>
<p>Lumpi Lambertz lieferte mal wieder eines seiner schlechteren Spieler, und leider war auch Neuzugang Sieger nicht ganz auf der H&#246;he. So lief auch im MIttelfeld weniger zusammen als in den Vorbereitungsspielen. Warum aber Meier nicht den jungen Johannes Walbaum, der am vergangenen Samstag gegen die TuS Koblenz souver&#228;n in der rechten Au&#223;enverteidigung agierte, f&#252;r den m&#252;den Cakir brachte, sondern den auch nicht gerade offensiv spielenden Henri Herren, blieb ein R&#228;tsel. Feigheit k&#246;nnte das Motiv gewesen sein. Daf&#252;r spricht auch, dass au&#223;er Walbeck nicht einer der jungen Wilden (Gaus, Ahlbeck etc.) auf der Bank sa&#223;.</p>
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<p>Dies vielleicht auch Folge des eigenartigen Interviews, dass Vorstand Hermann &#8220;Deoroller&#8221; Tecklenburg dieser Tage ausgerechnet der <a href="http://news.google.de/news/url?sa=t&#038;ct=de/0-0&#038;fp=488c9e72b5ae3126&#038;ei=qJSMSM--HZmmwAHm3Z3-Bg&#038;url=http%3A//www.bild.de/BILD/sport/fussball/dritte-liga/2008/07/26/fortuna-duesseldorf/nur-der-aufstieg-zaehlt.html&#038;cid=0&#038;usg=AFQjCNGVj61YTA5ifFsa3Se04cY4ZHFsuA">BLIND-Zeitung</a> gab. Darin attackiert der Bauunternehmen aus dem sinnlosen Ort Straelen, der zuvor schon beim KFC Uerdingen diverses Unheil angerichtet hat, den langj&#228;hrigen F95-Gesch&#228;ftsf&#252;hrer Paul J&#228;ger. Der, so Tecklenburg, sei verantwortlich daf&#252;r, dass die Fortuna in den letzten Jahren keine Transfergewinne erzielt habe. Und au&#223;erdem habe der zuviel Macht im Club.<br />
Was den Glattsch&#228;del aus der Provinz, der sich gern mit ehemaligen Lesben umgibt, zu diesem Ausfall bewegt haben mag, liegt im Dunklen. Vermutlich wittert der Lederjackentr&#228;ger von der Baustelle nach dem Tod des ehemaligen Aufsichtsratsvorsitzenden Joachim Erwin ein Machtvakuum, das er zu seinen Gunsten nutzen m&#246;chte. M&#246;glich ist aber auch purer Geltungsdrang, denn mit dem Provinzknalli redet im Verein kaum jemand. Apropos Erwin: Der hatte einst versucht, Hermann Tecklenburg (der in D&#252;sseldorf baulich &#252;beraus aktiv ist&#8230;) handstreichartig in den Aufsichtsrat zu bef&#246;rdern. Als das am Widerstand der anderen Aufsichtsr&#228;te scheiterte, hievte der OB seinen Bauunternehmer flugs in den Vorstand, wo er ohne Aufgaben herumsa&#223;.</p>
<p>Kann gut sein, dass die Unruhe, die der Typ ausgel&#246;st hat, sich auf den Trainerstab, den er en passant auch abgewatscht hat, &#252;bertragen hat und die merkw&#252;rdige Aufstellung direkte Folge davon ist. Einhellige Meinung der F95-Mitglieder war heute, der Tecklenburg m&#246;ge sich verpissen. Gerade bei den Fans der Zwoten hat der Trainer des SV Straelen n&#228;mlich einen &#252;blen Ruf. Angeblich soll er am Abend vor dem aufstiegsentscheidenden Spiel des F95 II gegen den SV die Fortuna-Spieler ausgiebig bewirtet haben, sodass diese am n&#228;chsten Tag mit dicken K&#246;ppen &#252;ber den Platz torkelten und dem Tecklenburg-Club den Aufstieg schenkten. Zuzutrauen w&#228;r&#8217;s dem alerten Baumanager mit dem Hang zum Fu&#223;ball.</p>
<hr /><small>Copyright &copy; by <a href="http://www.rainersche-post.de/">Rainer Bartel</a>, alle Rechte vorbehalten (ID:  078929bb8d1d7ef97a979528e34c61ff (38.107.179.210) ). Danke dass Sie meinen Feed abonniert haben! &raquo; <a href="http://www.rainersche-post.de/fortuna/f95-vs-corruptia-paderborn-14.php">Ganzen Artikel lesen</a></small>]]></content:encoded>
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		<title>F95 vs RWO 3:0</title>
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		<pubDate>Sun, 13 Apr 2008 16:06:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rainer Bartel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fortuna]]></category>
		<category><![CDATA[Lumpi Lambertz]]></category>
		<category><![CDATA[Marco Christ]]></category>
		<category><![CDATA[Michael Melka]]></category>
		<category><![CDATA[Oberhausen]]></category>
		<category><![CDATA[Rot-Weiß Oberhausen]]></category>

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		<description><![CDATA[In einem ziemlich ausgeglichenen Spiel hat die Fortuna den Spitzenreiter mit 3:0 geschlagen. Das ist eine gute Nachricht. Besser noch, dass die gesamte Mannschaft sich dieses Mal &#8211; ganz im Gegensatz zum vergeigten Pokalendspiel am Dienstag in Duisburg &#8211; volle Kanne reingeh&#228;ngt. Besonders wertvoll war die h&#228;ufige Balleroberung im Mittelfeld durch konsequentes Dazwischengehen. Daf&#252;r war [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src='http://www.rainersche-post.de/wp-content/uploads/2008/04/f95_kurve_130408.thumbnail.jpg' alt='f95_kurve_130408.jpg' />In einem ziemlich ausgeglichenen Spiel hat die Fortuna den Spitzenreiter mit 3:0 geschlagen. Das ist eine gute Nachricht. Besser noch, dass die gesamte Mannschaft sich dieses Mal &#8211; ganz im Gegensatz zum vergeigten Pokalendspiel am Dienstag in Duisburg &#8211; volle Kanne reingeh&#228;ngt. Besonders wertvoll war die h&#228;ufige Balleroberung im Mittelfeld durch konsequentes Dazwischengehen. Daf&#252;r war die Abwehr nicht immer sattelfest, und Torwart Melka musste schon in der ersten Halbzeit einmal per Glanzparade retten. Deutlich wurde, dass die Fortuna jeden Gegner der Liga sicher schlagen kann, wenn die Herren Spieler sich mal durchgehend konzentrieren. Mann des Spiels war sicher Regisseur Marco Christ. Der kam nach langer Verletzungspause zur&#252;ck, schoss das 1:0 und bereitete die meisten Aktionen vor. Das gab andererseits Lumpi Lambertz Raum, sich als h&#228;ngender St&#252;rmer w&#252;hlerisch zu bet&#228;tigen. Zu Tode fummelte sich erneut Ahmed Cebe, der eine 100-Prozentige versemmelte, dann aber doch die H&#252;tte zum 3:0 machte.<br />
<span id="more-26"></span>Nat&#252;rlich wird jetzt in Fankreisen wieder das Spekulieren &#252;ber den Aufstieg losgehen. Immerhin hat die Fortuna jetzt wieder fast bis zur Spitze aufgeschlossen und kann im &#252;bern&#228;chsten Spiel erneut einen Spitzenreiter killen. Davor ist noch das Nachholspiel gegen den VfB Marzipan, dem Pleiteverein, dessen Spieler anscheinend null Motivation haben, obwohl doch einige Figuren die Zeit nutzen k&#246;nnten, sich anderen Clubs zu empfehlen. In der Form von heute sollten die L&#252;beckchen schlagbar sein, und auch RW Ahlen ist mit den heutigen Methoden zu knacken. Dann sehen wir weiter.</p>
<hr /><small>Copyright &copy; by <a href="http://www.rainersche-post.de/">Rainer Bartel</a>, alle Rechte vorbehalten (ID:  078929bb8d1d7ef97a979528e34c61ff (38.107.179.210) ). Danke dass Sie meinen Feed abonniert haben! &raquo; <a href="http://www.rainersche-post.de/fortuna/f95-vs-rwo-30.php">Ganzen Artikel lesen</a></small>]]></content:encoded>
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