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	<title>Rainer&#039;sche Post &#187; Norbert Meier</title>
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		<title>Der Obama-Effekt</title>
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		<pubDate>Tue, 28 Apr 2009 08:02:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rainer Bartel</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.rainersche-post.de/wp-content/uploads/2009/04/f95_ernst_gross.jpg" rel="Lightbox" title="Als Commodore noch Sponsor des FC Bayern M&#252;nchen war"><img src="http://www.rainersche-post.de/wp-content/uploads/2009/04/f95_ernst.jpg" alt="f95_ernst" /></a>Als der Fortuna-Ausichtsratsvorsitzende Dr. Reinhold Ernst in seiner Eigenschaft als Versammlungsleiter der gestrigen JMV die Tagesordnung verk&#252;ndete und dabei fallenlie&#223;, dass er eine pers&#246;nliche Erkl&#228;rung abgeben werde, ahnten es einige schon. Aber die Bombe platzte erst, nachdem die Mitglieder die Berichte des Vorstands &#252;ber sich hatten ergehen lassen: Dr. Ernst verk&#252;ndete gegen 20:15 seinen R&#252;cktritt. Die Begr&#252;ndung zeigte mit bei der Fortuna nie gesehener Offenheit auf, wie hinter den Kulissen gemobbt wird. Bisher wurde derlei meist im Kreise der Honoratioren weggemauschelt, nun ist es klar: Man hat den gewieften Anwalt weggemobbt. Schon seinen Bericht honorierte die Versammlung mit heftigem Applaus, der sich nach seinem R&#252;cktritt in Standing Ovations verwandelte, die dann in &#8220;Vorstand raus!&#8221;-Rufe &#252;bergingen. Da hatte die Fortuna pl&#246;tzlich ihren eigenen Obama.<span id="more-2997"></span></p>
<p>Der verstorbene Oberb&#252;rgermeister Erwin war Anwalt, Barrack Obama ist Anwalt, und auch Dr. Reinhold Ernst ist Anwalt. Und da muss man alle Tricks der Rhetorik, Taktik und Manipulation von Versammlung beherrschen. Denn so emotional sich der R&#252;cktritt zeigte, so sehr muss dahinter das Kalk&#252;l des Dr. Ernst vermutet werden, die Macht im Verein zu &#252;bernehmen. Was vielleicht nicht das Schlechteste w&#228;re f&#252;r den Verein, der seit &#252;ber 10 Jahren durch massive Inkompetenz in den Gremien und permanente Machtspielchen gebeutelt wird.</p>
<p><strong>Die Berichte</strong><br />
Kommen wir zur Chronologie der turbulenten Ereignisse. Fast 500 Mitglieder (von derzeit &#252;ber 4.000) hatten sich in der muffigen Aula der Heinrich-Heine-Gesamtschule eingefunden. Schon vor Beginn der Veranstaltung war die Stimmung gespannt, den nicht wenige Mitglieder erwarteten unerwartete Ereignisse. So dr&#228;ngten sich die Mitglieder um 19:00 im Saal, als Dr. Ernst die Versammlung er&#246;ffnete. Auch damit begann eine neue &#196;ra &#8211; die Zeit nach Joachim Erwin. Zumindest daf&#252;r hatten die Anwesenden ein feines Gesp&#252;r, denn selten zuvor haben die F95-Mitglieder ihre demokratischen Rechte so stark genutzt und damit ihre Pflicht erf&#252;llt.<br />
Die Berichte des Vorstandstvorsitzenden Peter Frymuth und des Finanzvorstands Werner Sesterhenn h&#246;rten sich dagegen an wie der Nachhall aus l&#228;ngst vergangenen Zeiten. Frymuth sonderte eine Anh&#228;ufig &#252;blicher Worth&#252;lsen ab, das hatte ja immer funktioniert und die Versammlung ruhig gestellt. Anfangs von humoristischer Qualit&#228;t war der Vortrag von Sesterhenn, der aber rasch durch den z&#228;hfl&#252;ssigen Zahlenstrom erm&#252;dete. Auch das kannten erfahrene Mitglieder und wussten, dass so verhindert werden soll, dass sich die Mitglieder zu sehr mit den Details der Finanzmisere befassen. Ganz anders dagegen der Bericht des Aufsichtsrats, den ein souver&#228;ner Dr. Ernst abgab und der sich v&#246;llig anders anh&#246;rte als das, was man aus der &#196;ra Erwin, in der die Fortuna nur Spielball politischer Interessen war, kannte.</p>
<p>Als der Jurist, der seine Br&#246;tchen in der Soziet&#228;t <a href="http://www.hengeler.com/">HengelerM&#252;ller</a> vor allem mit internationalem Wirtschaftsrecht verdient, seinen R&#252;cktritt verk&#252;ndete, machte sich Entsetzen bereit. Da hatte gerade der Mann hingeschmissen, der in wenigen Wochen und im Alleingang ein Problem gel&#246;st hatte, an dem andere K&#246;nner &#252;ber Jahre kl&#228;glich gescheitert waren. Denn w&#228;hrend ein Michael Hahn, der sich f&#252;r Teil der Fanszene h&#228;lt, aber auch nur ein Intrigant ist, es nicht einmal hinbekam, einen offiziellen Termin bei der Sportwelt zu bekommen, kam Dr. Ernst schnell zum Gespr&#228;ch und genau so schnell zum Abschluss. Man erinnere sich: 1999 steckte die Sportwelt gut 10 Millionen DM in die Fortuna und sicherte sich damit die Markenrechte. Das Darlehen sollte &#252;ber die Nutzung derselben sowie durch Anteile an den TV-Einnahmen zur&#252;ckgezahlt werden. Tats&#228;chlich versenkte der Vorstand unter Kunsth&#228;ndler Helge Achenbach die Millionen im Rekordtempo und hinterlie&#223; dem Verein einen Haufen Schulden, der bis Mitte letzten Jahres auf &#252;ber 10 Millionen Euro angewachsen war. Die von Dr. Ernst ausgehandelte Einigung muss als Befreiuungsschlag gesehen werden, weil sie zwar nicht die Schulden beseitigte, aber eine Regelung enth&#228;lt, die Fortuna handlungsf&#228;hig l&#228;sst.</p>
<p><strong>Der R&#252;cktritt</strong><br />
Alle Anwesenden, denen die Name der Akteure gel&#228;ufig sind und die ein bisschen Einblick haben, waren zun&#228;chst entsetzt, als Dr. Ernst seinen R&#252;cktritt bekanntgab. Aber dann erkannten viele rasch, wo die Kr&#228;fte zu orten sind, die ihn weggemobbt hatten. Minutenlange Rufe nach dem R&#252;cktritt des Vorstands wurden laut, und es war der Aufsichtsratsvoritzende, der diese Wut zu d&#228;mpfen trachtete. Dabei war er selbst es, der angedeutet hatte, wie dieses Gremium mit ihm umgegangen war. Wenn er sagt, dass er zu Sponsorgespr&#228;chen nicht hinzugezogen wurde, dann kann er als eine Mobbinginstanz nur Peter Frymuth gemeint haben. Dass aber der IDR-Chef Heinrich Pr&#246;pper der wahre Gegenspieler war, dass konnte man der Presse entnehmen.<br />
Nun ist Pr&#246;pper einer der letzten Mohikaner der &#196;ra Erwin. Von diesem wurde er grundlos, sinnlos und obwohl Pr&#246;pper weder Mitglied ist, noch irgendeinen Bezug zur Fortuna hatte, mit Druck und Zug in den Aufsichtsrat gehievt. So sah derselbe Pr&#246;pper f&#252;r sich quasi das Erbrecht, den verstorbenen Aufsichtsratsvorsitzenden zu beerben. Bei der Kampfabstimmung im Aufsichtsrat um den Vorsitz unterlag er aber mit 4 zu 5 Stimmen. Etwa entlang dieser Linie verlief daher seit dem Mai 2008 die Demarkationslinie zwischen den mehr oder weniger verfeindeten Fraktionen.</p>
<p><strong>Das Misstrauenvotum</strong><br />
Und dann kam die gro&#223;e Stunde der Mitglieder. Nominell ging es um die Entlastung von Vorstand und Aufsichtsrat. Bereits im Vorfeld hatte sich herumgesprochen, dass jede Abstimmung &#252;ber die Entlastung eines Gremienmitglieds die Chance ist, der jeweiligen Person das Misstrauen auszusprechen. Da die Mitglieder keinerlei Einfluss auf die Besetzung des Vorstands haben und nur Mitglieder in den Aufsichtsrat hinein-, aber erst nach drei Jahren hinausw&#228;hlen k&#246;nnen, ist dies der einzige satzungsgem&#228;&#223;e Weg.<br />
Und der begann mit dem Antrag auf Einzelentlastung. Die hatte Joachim Erwin seinerzeit &#8211; wohl ahnend, welches Instrumente darin zu sehen war &#8211; konsequent unterbunden. Meist dadurch, dass er den Antrag ins Mikrofon nuschelte und den &#252;berraschten Mitglieder keine Chance gab, ander richtigen Stelle die Stimmkarte zu heben. Gestern stimmte die &#252;berw&#228;ltigende Mehrheit der Anwesenden f&#252;r die Einzelentlastung, ein Ergebnis, dass mit gro&#223;em Applaus begr&#252;&#223;t wurd. Auch wenn Dr. Ernst mehrmals darum bat, keine taktischen &#220;berlegungen einflie&#223;en zu lassen: Die Mitglieder wussten, was zu tun war.<br />
Nebenbei: Dass sich das Verhalten der Mitglieder &#228;ndert und weiter &#228;ndern wird, war leicht abzulesen. Bestanden fr&#252;here JMVs aus vier Stuhlreihen so genannter &#8220;Silberr&#252;cken&#8221;, als Honoratioren von Verein und Stand samt der &#252;blichen Kl&#252;ngelvertreter, 80 Prozent dumpfer Masse und ein paar H&#228;ndevoll Aktiver, die auch schonmal Antr&#228;ge zur Gesch&#228;ftsordnung stellten, sah man heute Hunderte Gesichter, die man an jedem Spieltag in der Arena wiederfindet. Die Fans haben &#8211; vor allem dank der Arbeit des Supporters Club D&#252;sseldorf (SCD) &#8211; begriffen, dass sie ihre demokratischen Rechte wahrnehmen m&#252;ssen, wenn sie Einfluss auf die Zukunft des Vereins nehmen wollen. Die Silberr&#252;cken waren jedenfalls &#252;berrascht und konnten dem Verlauf nicht folgen, was dazu f&#252;hrte, dass weite Bereiche der ersten Stuhlreihen an Abstimmungen erst gar nicht teilnahmen. Vielleicht wird man eines Tages auf diese JMV zur&#252;ckblicken und sagen, an diesem Abend h&#228;tten die Fans die Macht im Verein &#252;bernommen.</p>
<p>Die Erwartung bei der Entlastung war klar: Wer nicht entlastet w&#252;rde, sollte zur&#252;cktreten. Dementsprechend versuchte Dr. Ernst die Entlastung von Peter Frymuth auf Erwin&#8217;sche Art durchzunuscheln. Erst anhaltende Proteste aus dem Saal brachten ihn dazu, das Procedere zu wiederholen. So erreichte Frymuth dann die Entlastung ohne Stimmenmehrheit (155:95:66), weil sich 95 Mitglieder enthielten. Sesterhenn wurde mit wenigen Gegenstimmen entlastet, genau wie der gro&#223;e Schweiger, Thomas Allofs. Daf&#252;r traf es Hermann Tecklenburg, den manche als den Deoroller verulken, umso mehr. Der Bauunternehmer von Niederrhein, der bereits beim KFC Uerdingen verhaltensauff&#228;llig geworden war und &#8211; obwohl schon im F95-Vorstand &#8211; seinem Dorfverein, dem SV Straelen &#8211; gegen die Zwote der Fortuna den Aufstieg erm&#246;glichte, war nie beliebt in Kreisen der Fortuna, aber als Sponsor (vermutlich 250.000 im Jahr) willkommen. Dass hinter seinem Engagement als Sponsor m&#246;glicherweise Eigeninteressen verborgen sein k&#246;nnte, wird von vielen vermutet. Schlie&#223;lich mischt Tecklenburg auch im Bereich der Spielervermittlung auf die eine oder andere Weise mit. Ob den Mitglieder klar war, dass sie mit der Nichtentlastung von Tecklenburg 250.000 Euro weggemobbt haben, darf bezweifelt werden. Es war einfach der Ausdruck der Meinung, dass nur noch echte Fortunen die Geschicke des Vereins lenken sollten. Das Podium nahm die Ergebnisse &#228;u&#223;erlich gelassen hin.<br />
Und dann kam die Einzelentlastung des Aufsichtsrats. Alle wurde mit mehr oder weniger vielen Gegenstimmen durchgewunken. Einen traf es aber mit voller Wucht: den besagten IDR-Pr&#246;pper, den man zu Zeiten von Joachim Erwin gern als Papagei bezeichnete, weil er sprechpuppenartig seinem Chef nachredete. Er bekam keine einzige Stimme f&#252;r seine Entlastung &#8211; ein schlimmeres Misstrauensvotum sist nicht vorstellbar. Nun war Herr Pr&#246;pper aus unbekannten Gr&#252;nden nicht anwesend und hatte so nicht die Gelegenheit, sich als fairer Verlierer zu outen und zur&#252;ckzutreten.</p>
<p><strong>Die Verschiebung</strong><br />
Der n&#228;chste Akt bestand im Auftritt des Wahlausschusses. Nach einem kurzen Bericht k&#252;ndigte WA-Vorsitzender Dietz an, dass der Aufsichtsratskandidat Georg Koch, der legend&#228;re F95-Torh&#252;ter, eine Erkl&#228;rung abgeben wolle. Schorsch trat ans Mikro und &#8230; zog seine Kandidatur zur&#252;ck. Mit einem Gremium ohne Dr. Ernst wolle er nicht zusammenarbeiten, was mit gro&#223;em Applaus honoriert wurde. Angeblich haben im anschlie&#223;enden Trubel weitere Kandidaten zur&#252;ckgezogen. Der Wahlausschuss zog die Konsequenzen und beantragte die Verschiebung der Aufsichtsratswahl auf eine au&#223;erordentliche Mitgliederversammlung. Auch die Wahl der neuen WA-Mitglieder wurde verschoben.<br />
Was dann folgte, war eine Premiere bei der Fortuna. Hans-Georg Noack, Urgestein und Ehrenpr&#228;sident des Vereins, trat ans Mikrofon. In einem flammenden Appell bat er Dr. Ernst, seine Entscheidung zu &#252;berdenken und vom R&#252;cktritt zur&#252;ckzutreten. Minutenlanger Applaus unterst&#252;tzte das Eingreifen eines verdientent F95-Mitglieds.<br />
Aber auch das konnte den Anwalt nicht umstimmen. Um Zeit f&#252;r eine m&#246;gliche Erkl&#228;rung zu gewinnen und das weitere Procedere zu kl&#228;ren, wurde die Fragestunde mit Trainer Norbert Meier und Manager Wolf Werner vorgezogen. Selten hat sich ein Vereinsangesteller mit derartiger Arroganz pr&#228;sentiert wie der alte Herr Werner, was ihm auch zahlreiche Buh-Rufe eintrug. Sehr souver&#228;n dagegen das Auftreten von Trainer Meier, der sich die Fragen der 300 Trainer im Saal &#252;ber sich ergehen lie&#223;.</p>
<p><strong>Der Schutz</strong><br />
Eine weitere historische Entscheidung ging im Trubel beinahe unter. Der SCD hatte einen Antrag auf Satzungs&#228;nderung gestellt, mit dem Name, Farben und Logo des Vereins gesch&#252;tzt werden sollen. Danach d&#252;rften &#196;nderungen an den identit&#228;tsstiftenden Elementen und dem Standort des Vereins nur mit einer Vier-F&#252;nftel-Mehrheit der Mitglieder ver&#228;ndert werden. Dies &#252;brigens auch nach dem &#220;bergang der ersten Mannschaft in die Spielbetriebs-GmbH. So k&#246;nnte ein Votum von 20 Prozent der Mitglieder verhindern, dass ein Grossponsor a la Red Bull aus der glorreichen Fortuna so etwas macht wie KiKIers D&#252;sseldorf oder die Mannschaft in blau-lila f&#252;r Esprit auflaufen muss. Mit demselben Antrag wurde &#252;brigens auch festgelegt, dass die Mehrheitsbeteiligung eines Sponsors an der Spielbetriebs-GmbH nur nach Zustimmung von mindestens 80 Prozent der Mitglieder m&#246;glich wird. Damit wurde die 50+1-Regel quasi in der Satzung des TSV Fortuna D&#252;sseldorf von 1895 festgeschrieben.</p>
<p><strong>Das Fazit</strong><br />
Eigentlich ging am gestrigen Abend erst die &#196;ra Erwin zu Ende, die gepr&#228;gt war von dem dauerhaften Versuch, die demokratische Mitbestimmung der Mitglieder zu behindern, um so wirtschaftliche und politische Interessen durchzusetzen. Das l&#228;sst sich am besten an der Ohrfeige f&#252;r ARMitglied Pr&#246;pper ablesen. Offensichtlich haben die Mitglieder erkannt, welchen Schaden die Vereinspolitik der vergangenen sieben Jahre angerichtet haben und wollen nicht mehr, dass irgendein Mitglied der Erwinista irgendeine Rolle im Verein spielen soll. Dieser Erkenntnis haben sie Taten folgen lassen.<br />
Nat&#252;rlich erheben sich sofort Stimmen, die die Unruhe im Verein zum falschen Zeitpunkt beklagen und Image-Verluste bef&#252;rchten. Dass das Image der Fortuna unter dem ewigen Vertuschen, Mauscheln und Mobben viel mehr gelitten hat, wollen diese Stimmen nicht wahrhaben. Denn was gestern passiert ist, legt im besten Fall den Grundstein f&#252;r eine ganz neue Fortuna, einen Verein wie es ihn seit den siebziger Jahren nicht mehr gegeben hat: seri&#246;s, transparent, realistisch und nicht durch Fremdinteressen gebeutelt.</p>
<p>Dass dazu der Obama-Effekt des Dr. Ernst n&#246;tig war, also Emotion gepaart mit Kalk&#252;l, passt in die Zeit, in der Menschen wieder Vorbilder suchen, Personen zu denen sie aufschauen k&#246;nnen und denen sie die Heilung zutrauen, ist nur eine Facette. Denn selbst wenn Dr. Ernst nicht wieder antritt, werden die Fortuna-Mitglieder nie wieder so machtlos sein wie in der &#196;ra Erwin.</p>
<p><em>["Obama-Effekt (c) by Raf - danke daf&#252;r!]</em></p>
<hr /><small>Copyright &copy; by <a href="http://www.rainersche-post.de/">Rainer Bartel</a>, alle Rechte vorbehalten (ID:  078929bb8d1d7ef97a979528e34c61ff (38.107.179.207) ). Danke dass Sie meinen Feed abonniert haben! &raquo; <a href="http://www.rainersche-post.de/fortuna/der-obama-effekt.php">Ganzen Artikel lesen</a></small>]]></content:encoded>
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		<title>Asital vs F95 0:0</title>
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		<pubDate>Sat, 25 Apr 2009 16:50:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rainer Bartel</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.rainersche-post.de/wp-content/uploads/2009/04/wsv_f95_gross.jpg" rel="Lightbox" title="Fortunafans in Rot erobern das Tal der h&#228;sslichen Wuppis"><img src="http://www.rainersche-post.de/wp-content/uploads/2009/04/wsv_f95.jpg" alt="wsv_f95" /></a>Um in Zukunft Fu&#223;ballspiele zwischen dem nichtsw&#252;rdigen WSV und der glorreichen Fortuna zu vermeiden, sollten zwischen diesen Vereinen in Zukunft immer mindestens zwei Ligen liegen. Daf&#252;r h&#228;tte die Mannschaft von Trainer Meier gestern beim Ausw&#228;rtsspiel im &#252;blen Tal leicht sorgen k&#246;nnen. Ein Sieg h&#228;tte uns den dritten Platz gebracht und die sinnlose Truppe des unsympathischen Trainers Fuchs n&#228;her an den Abstieg. Aber es kam anders, und da Ihr sehr ergebener Berichterstatter aus Gr&#252;nden, die weiter unten erl&#228;utert werden, nicht live dabei war, sollen Verlauf und Leistung hier keine weitere Rolle spielen. Denn die Umst&#228;nde der Begegnung geben genug Stoff her.<span id="more-2959"></span></p>
<p>Man erinnere sich: Vor, w&#228;hrend und nach dem <a href="http://www.rainersche-post.de/duesseldorf/fortuna/f95-vs-asitaler-sv-31.php">Spiel der Asitaler im St.Erwin-Tempel</a> am 08.11.2008 bewiesen gewisse Elemente, die sich mit rot-blauen Putzlappen zu schm&#252;cken pflegen, dass ihnen jedes normale soziale Verhalten in voller Breite abgeht. Auf D&#252;sseldorfer Seite gab es Schwerverletzte unter Normalofans, die miesen Typen aus dem Kloakental bewarfen den eigenen Torh&#252;ter mit Bengalos, und nach dem Spiel heulten die Uschis auch noch rum, die F&#246;rster h&#228;tten sie nicht gen&#252;gend besch&#252;tzt. Seit diesem Tag sind die Hohlmantelgeschosse aus der Stadt, die keine ist, bundesweit sowas von unten durch, dass sich jedwede Gruppen dort schleunigst aufl&#246;sen sollten.</p>
<p>Menschen, die auch bei t&#246;dlichen Unf&#228;llen gern stehen bleiben, um zu gaffen, prognostizierten daraufhin &#8211; freudig erregt &#8211; Megarandale beim R&#252;ckspiel. An der Wutsteigerung von Fortuna-Fans arbeiteten dann auch noch die unf&#228;higsten Polizisten, die es seit der Zeit der Hausbesetzungen je gab, indem sie am vergangenen Sonntag mit fadenscheinigsten Begr&#252;ndungen &#252;ber 100 Freunde des Meisters von 1933 daran hinderten, die Partie gegen Union Berlin zu sehen &#8211; dies unter dem Einsatz von Pfefferspray, Kn&#252;ppeln und L&#252;gen. Viele dachten, dass es deshalb zu Rachakten gegen das gr&#252;ne Team in Wuppertal geben w&#252;rden. Stattdessen verpflichteten sich die Anreisenden, laut, geil und friedlich zu bleiben.<br />
Leider gibt es ein Ph&#228;nomen im Umfeld der Rot-Wei&#223;en aus der Landeshauptstadt, das irgendwie nicht in den Griff zu kriegen ist. Bei vielen Ausw&#228;rtsspielen in der n&#228;heren Umgebung (Essen, Gladbach, K&#246;ln etc.) mischen sich immer wieder irgendwelche sauf- und rauflustigen Testosteronb&#246;mbchen unter die Fans, die nicht am Fu&#223;ball interessiert sind, sondern &#8211; wie es ein ehemaliges Mitglied dieser Fraktion mal ausdr&#252;ckte &#8211; um &#8220;ordentlich was los zu machen&#8221;. Was genau, ist so unklar wie die Hirne dieser Arschgeigen, die ohnehin mit Alkohol, THC oder anderen Arzneien gro&#223;fl&#228;chig vernebelt sind. Ob es sich auch dies Mal vorwiegend um die notorischen J&#252;nglinge aus der eigentlich schon zu Leverkusen geh&#246;renden Vorortsiedlung Hellerhof handelte, ist derzeit nicht bekannt, aber nicht unwahrscheinlich.</p>
<p>Dies als Vorrede f&#252;r Begebenheiten vor und nach dem Spiel, die aus einer Mischung aus bl&#246;den Zuf&#228;llen und massivster Inkompetenz aller an der Organisation beteiligten Kr&#228;fte entstanden sind. Wer immer beim DFB f&#252;r die Terminansetzung verantwortlich war, sollte mir Autobahnstau nicht unter vier Stunden bestraft werden. Eine Partie zwischen D&#252;sseldorf und W&#8217;tal f&#252;r Freitag 18:00 anzusetzen, ist ungef&#228;hr so, als w&#252;rde man ein Fu&#223;ballspiel Montagmorgens um 09:00 Uhr stattfinden lassen, also mitten hinein in die maximal Rushhour. Denn zwischen 1.000 und 2.000 D&#252;sseldorfern blieb wenig &#252;brig, als sich genau in den Berufs- und Wochenendverkehr mit dem Auto auf die A46 zu begeben, die an diesem Tag zu dieser Zeit (meist schon am 15:00 Uhr) immer &#252;berlastet ist. Selbst der engagierte Kommentator von Antenne D&#252;sseldorf, Olli Bendt, wusste zu berichten, dass er f&#252;r die knapp 15 Kilometer Autobahn ins Bergische zwei Stunden gebraucht hatte.<br />
Aber den weiteren 2.000 bis 3.000 D&#252;sseldorferb, die mit der Bahn angereist waren, erging es wenig besser, was a) den bescheuerten Raumverh&#228;ltnissen rund um das Stadion am Zoo, und b) den v&#246;llig bescheuert geplanten Einlasskontrollen geschuldet ist. Traditionell entsteigen Fortunisti am S-Bahnhof Donnborn den Sonderz&#252;gen und der S-Bahn. Dort werden sie von den F&#246;rstern in Enpfang genommen und quer durchs Wohngebiet Richtung Stadion geleitet. An der Ecke <a href="http://maps.google.com/?Land=Germany&#038;PLZ=Wuppertal&#038;Strasse=&#038;q=%2C+Wuppertal%2C+Germany&#038;x=0&#038;y=0">Sonnborner/Kornstr.</a> trifft der Mob auf die Schwebebahn, unter der traditionell eine Humba gefeiert wird. Dann m&#252;ssen alle &#252;ber die Wupper und landen an einem Durchgang, einer Art Tunnel, von dem aus es durch einen Gittergang zu den G&#228;steblocks geht. Die Situation dort und sp&#228;ter kann man auf <a href="http://www.flickr.com/photos/13665679@N00/sets/72157617183455957/">diesen Fotos</a> (siehe auch unten) sehr sch&#246;n erkennen.</p>
<p><strong>Vor dem Spiel</strong><br />
Offensichtlich hatte niemand damit gerechnet, dass soooo viele Tuna-Fans kommen w&#252;rden (bzw. niemand hatte nachgez&#228;hlt, wieviele Karten verkauft worden waren), denn die ersten Personenkontrollen waren beim Eintreffen der D&#252;sseldorfer Karawane heillos &#252;berfordert. Die Situation muss &#8211; das best&#228;tigen Freunde, die dabei waren &#8211; hatte etwas von <a href="http://www.rainersche-post.de/spocht/fussballerei/youll-never-walk-alone.php">Hillsborough</a>. Alles h&#228;tte eng, aber friedlich abgehen k&#246;nnen, h&#228;tten die besagten Elemente den Stau nicht zum Anlass genommen, Rauchpulver zur Panikausl&#246;sung zu z&#252;nden und Polizisten zu provozieren. So kam es schon hier zu ersten Gasattacken.<br />
Die absolute Fehlkonstruktion der Einlasskontrollen und der Stau auf der A46 f&#252;hrten schlie&#223;lich dazu, dass das Spiel erst um 19:00 angepfiffen wurde. Da waren aber noch l&#228;ngst nicht alle Fortuna-Freunde im Stadion. Daf&#252;r aber schon die Bekloppten, die ordentlich was los machen wollten. Diese eroberten den W&#252;rstchenstand oberhalb des G&#228;steblocks, stahlen die vorhandenen Lebensmittel und bewarfen die Haupttrib&#252;ne mit Br&#246;tchen und Senftuben. W&#228;ren es nur Br&#246;tchen gewesen und h&#228;tte man diese einfach gekauft, w&#228;re das eine klasse Aktion nach dem Motto &#8220;Brot statt B&#246;ller&#8221; gewesen&#8230;<br />
&#220;brigens: Hirnlosen Wuppi-J&#252;nger mit den kurzen Schw&#228;nzen hatten schon vor dem Spiel richtige Heldentaten vollbracht. Unter anderem wurde der Tuna-Mannschaftsbus mit Farbbeuteln beworfen und an einer Kneipe schoss man mit Leuchraketen auf vorbeiziehende D&#252;sseldorfer. Aber nicht nur diese Kotzbrocken sind &#228;rmlich &#8211; wenn man die Transparente der Wuppertaler &#8220;Ultras&#8221; gesehen hat, wei&#223; man, dass die nicht einmal lesbare Spruchb&#228;nder hinkriegen. Schwamm dr&#252;ber, die sind eh bald weg.<br />
Gro&#223;er Dank geh&#246;rt der Fortuna-Mannschaft, die zum Warmmachen in Ultra-T-Shirts auflief, um ihre Solidarit&#228;t mit den Eingekesselten vom Sonntag zu bekunden. Zu mehr waren sie aber gegen eine &#8211; da sind sich alle Beobachter einig &#8211; extrem schwache WSV-Elf nicht in der Lage.</p>
<p><strong>Nach dem Spiel</strong><br />
Wer die R&#252;ckreise mit der Bahn antreten wollte, hatte in vielfacher Hinsicht die Arschkarte gezogen, denn die Strecke war wegen eines Bombenfund bei Hagen genau in den Stunden gesperrt, in denen die D&#252;sseldorfer wieder nach Hause wollten. Immerhin schaffte es die Bullizei, den Bahnhof Sonnborn zu sperren. Denn wenn alle Fahrwilligen dort auf den Bahnsteig gedr&#228;ngt h&#228;tten, w&#228;re ein Massenpnaik fast unvermeidbar gewesen. Leider waren die Ninja-Turtles aber nicht in der Lage, sich zu artikulieren und dem andr&#228;ngenden Mob zu erkl&#228;ren, was ihre Ma&#223;nahme bewirken sollte. So kam es zum Schaukeln einer Wanne und folgerichtig ganz viel Pfefferspray &#8211; nat&#252;rlich auf Unbeteiligte. Da die Gr&#252;nlinge untereinander ebenfalls erhebliche Kommunikationsprobleme hatten, zog sich die ganze Sache &#252;ber Stunden hin.</p>
<p>Wie gesagt: Wer immer so etwas beim DFB, bei der Polizei und auch bei der Deutschen Bahn organisiert, sollte mal entf&#252;hrt und &#228;hnlichen Erlebnissen unterzogen werden. Aber hinter dieser Behandlung steckt Methode. Fu&#223;ballfans, die gemeinsam auftreten, gelten denen nicht als Menschen, sondern als Pack. Entsprechend werden sie behandelt. Man kann sich des Verdachts nicht erwehren, dass durch diese Vorgehensweisen (die nach Organisationsversagen aussehen) immer mehr Leuten ihr Fansein verleidet werden soll. Und tats&#228;chlich h&#246;rt man &#228;hnlichen Vorf&#228;llen immer wieder von Beteiligten, dass dieses Mal das letzte Mal war.</p>
<p>Zur&#252;ck zum Spocht: Mit einem Sieg w&#228;re die Fortuna an Paddelbaddeln vorbei mit einem Punkt Vorsprung auf den dritten Platz geraten, was einen Aufstieg in erreichbare N&#228;he gebracht h&#228;tte. Den WSV h&#228;tte eine Niederlage endlich in Richtung Abstieg geschoben. Beides trat nicht ein. Trotzdem ist noch nichts verloren, denn selbst ein R&#252;ckstand von derzeit vier Punkten auf den aktuellen Zweiten (irgendwas mit Hachingen&#8230;) ist in f&#252;nf Spielen noch aufzuholen.</p>
<p><strong>Und sonst</strong><br />
Dass Union heute zuhause gegen diese Unterhosen aus M&#252;nchen verloren hat, ist in etwa so beschissen wie deren Endspiel in der vergangenen Saison gegen Oberhausen, dass uns den Aufstieg gekostet hat. Paddelbuddel scheint zu schw&#228;cheln, und &#252;berhaupt sind es nur noch vier Mannschaften, die um den Aufstieg spielen. There&#8217;s still hope.</p>
<p>In der ersten Bundesliga gab es heute die Niederlage der Schei&#223;bayern, die deren Kartenhaus zum Einsturz bringen k&#246;nnte. Mehr als deutlich hat sich gezeigt, dass die Spieler, die man immer zu Gro&#223;en ihres Fachs hochsterilisiert, ganz arme W&#252;rstchen sind. Allen voran ein Luca Toni, der definitiv nicht Fu&#223;ball spielen kann. Gleich dahinter der Fronck Reiberei, der nun ganz im Sinne der FCB-Charakterschule endg&#252;ltig zum Schmutzfu&#223;baller verkommen ist und daf&#252;r endlich die rote Karte sah. W&#228;hrend Ihr sehr ergebener Berichterstatter dieses schreibt, ist Klinsi aber noch Trainer.<br />
Sch&#246;n zu sehen, dass der &#196;ff-Zeh nach und nach immer mehr im Schlamm versinkt. Auch d&#252;r die K***er ist es an der Zeit, dass die &#220;bersch&#228;tzungsblase platzt und endlich klar wird, dass man mit nur einem St&#252;rmer nicht erfolgreich sein kann. Der hilft der ganze Voodoo-Zauber, den der schnauzb&#228;rtige D&#228;umling (siehe t&#228;gliche EXPRESS-Berichterstattung) veranstaltet, auch nichts. Aber wie der K***er so ist: Schuld sind immer die anderen und das Pech, und eigentlich sind alle gegen den &#196;ff-Zeh. Happy Abstieg, sage ich da nur.</p>
<p><em>[Foto: mit Dank an Hratunge -> <a href="http://www.flickr.com/photos/13665679@N00/sets/72157617183455957/">komplette Serie auf Flickr</a>]</em></p>
<hr /><small>Copyright &copy; by <a href="http://www.rainersche-post.de/">Rainer Bartel</a>, alle Rechte vorbehalten (ID:  078929bb8d1d7ef97a979528e34c61ff (38.107.179.207) ). Danke dass Sie meinen Feed abonniert haben! &raquo; <a href="http://www.rainersche-post.de/fortuna/asital-vs-f95-00.php">Ganzen Artikel lesen</a></small>]]></content:encoded>
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		<title>F95 vs Tussi Kolbenz 1:0</title>
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		<pubDate>Sat, 19 Jul 2008 16:45:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rainer Bartel</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#8220;When you walk through a storm // Hold your head up high // And don&#8217;t be afraid of the dark. // At the end of the storm // There&#8217;s a golden sky // And the sweet, silver song of a lark.&#8221; hei&#223;t es in der ewigen Fu&#223;ballschnulze, die von Eventtouristen f&#252;r ein allgemeines Fu&#223;balllied gehalten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src='http://www.rainersche-post.de/wp-content/uploads/2008/07/f95_team_2008.jpg' alt='f95_team_2008.jpg' />&#8220;When you walk through a storm // Hold your head up high // And don&#8217;t be afraid of the dark. // At the end of the storm // There&#8217;s a golden sky // And the sweet, silver song of a lark.&#8221; hei&#223;t es in der ewigen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/You%E2%80%99ll_Never_Walk_Alone">Fu&#223;ballschnulze</a>, die von Eventtouristen f&#252;r ein allgemeines Fu&#223;balllied gehalten wird, aber dem <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hillsborough-Katastrophe">FC Liverpool ganz allein</a> geh&#246;rt. Aber den Text d&#252;rften diverse F95-Fan auf dem Heimweg aus dem Paul-Janes-Stadion im Kopf gehabt haben, denn ein m&#228;chtiges Gewitter zog gegen 18:00 &#252;ber die Stadt. Vorher gab&#8217;s Gemischtes: Mal sching die Sonn, mal kam Schauer. Aber das ver&#228;nderte den erneuten Sommerkick wenig. Jedenfalls gewann die glorreiche Fortuna verdient gegen die B-Elf des skandalumwitterten Zweitligisten TuS Koblenz.<span id="more-278"></span></p>
<p>Wie ernst der Verein aus dem verlorenen St&#228;dtchen an der Moselm&#252;ndung die Sache nahm, lie&#223; sich an zwei Dingen ablesen: Trainer Uwe &#8220;Prost&#8221; Rapolder war zur zweiten H&#228;lfte schon nicht mehr da, und Co-Trainer Mario &#8220;Lungenzug&#8221; Basler, ja, DER Basler, wechselte sich kurz nach Wiederanpfiff selbst ein. Immerhin gaben rund zehn Prozent der mitgereisten 100 Tussen aus Kolbenz zwanzig Minuten lang die besten Hits der Fanszene zum Besten, bevor sie sich dem Altbiergenuss hingaben. Der Abstiegskandidat der zweiten Liga hatte im ganzen Spiel zwei Torchancen. Die Fortuna dagegen gef&#252;hlte zwanzig. Die Herren da vorne vergaben serienweise und slapstick-like die dollsten Dinger. So landete ein Schuss von Sahin am kurzen Pfosten, sprang diesem Erwig an den Kopf, der die Pille &#252;ber die Latte bugsierte.<br />
Kombiniert wurde munter, und der Neuzugang <a href="http://www.fussballdaten.de/spieler/siegerstefan/">Stefan Sieger</a> zeigte sich wieder als unauff&#228;lliger und souver&#228;nen Regisseur. Das entlastet Lumpi Lambertz erheblich, der aber heute nicht seinen besten Tag hatte. Auff&#228;lligste Neuentdeckung: ein gewisser <a href="http://www.transfermarkt.de/de/spieler/31600/johanneswalbaum/profil.html">Johannes Walbaum</a>, der derart selbstbewusst auftrumpfte, dass sich die Frage nach dem Rechtsverteidiger wom&#246;glich gar nicht mehr stellt. Der 21-j&#228;hrige war einfach klasse.</p>
<p>Jedenfalls h&#228;tte es am Ende eher 4:0 hei&#223;en m&#252;ssen, und dass die St&#252;rmer die H&#252;tten nicht machen, k&#246;nnte sich in der kommenden Saison zum Problem auswachsen. Obwohl: Das Team hat in den sechs letzten Testspielen nur einen Treffer zugelassen und 46(!!!) geschossen. Das Gegentor war &#252;brigens ein versenkter Elfer beim 25:1 gegen einen Kreisligisten. Weder der designierte Erstligaabsteiger &#196;ff-Zeh, noch der gef&#252;hlte Zweitligaabsteiger Koblenz oder der vielversprechende Oberligist Rossbach konnten einen der beiden sehr guten F95-Torh&#252;ter &#252;berwinden.<br />
Das alles macht Hoffnung und belegt, wie gut das Trainerteam unter Norbert &#8220;Kopfstoss&#8221; Meier wohl gearbeitet hat. Die dezente Einkaufspolitik des Wolf Werner hat ein &#220;rbiges getan.</p>
<p>Ach, und, ja, der <a href="http://www.rainersche-post.de/duesseldorf/flachmann-fuers-provinznest.php">Elbers</a> war auch da. In einer schlechtsitzenden Kombination aus blauem Jackett und dunkelgrauer Hose samt Fortunaschal wirkt der aus der N&#228;he ausgesprochen unbeholfen. Gro&#223; ist er ja, und wie viele gro&#223;e Menschen kann er mit seinen Gliedma&#223;en anscheinend wenig anzufangen. Ja, der Mann hat einen Hang zur Farblosigkeit. Aber das nur am Rande&#8230;</p>
<hr /><small>Copyright &copy; by <a href="http://www.rainersche-post.de/">Rainer Bartel</a>, alle Rechte vorbehalten (ID:  078929bb8d1d7ef97a979528e34c61ff (38.107.179.207) ). Danke dass Sie meinen Feed abonniert haben! &raquo; <a href="http://www.rainersche-post.de/fortuna/f95-vs-tussi-kolbenz-10.php">Ganzen Artikel lesen</a></small>]]></content:encoded>
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