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	<title>Rainer&#039;sche Post &#187; OB-Wahl</title>
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	<description>Düsseldorf - RestDerWelt - Kultuur - Spocht</description>
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		<title>Onkel Dirk ist D&#252;sseldorfs OB</title>
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		<pubDate>Sun, 31 Aug 2008 18:22:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rainer Bartel</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ja, es hat ihn erwischt, Onkel Dirk aka Hausmeister Elbers. Er muss in die riesengro&#223;en Schlappen des verstorbenen OB Erwin schl&#252;pfen und &#8211; ob er will oder nicht &#8211; dessen schreckliche Lokalpolitik als Oberb&#252;rgermeister der Stadt D&#252;sseldorf weiter betreiben. Das haben die verbliebenen Mitglieder Erwinista &#8211; allen voran die Insassen des Erwin-Familienclans &#8211; unmittelbar nach [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.rainersche-post.de/wp-content/uploads/2008/08/ob_elbers_gross.jpg" rel="Lightbox" title="Onkel Dirk ist Oberb&#252;rgermeister"><img src='http://www.rainersche-post.de/wp-content/uploads/2008/08/ob_elbers.jpg' alt='ob_elbers.jpg' /></a>Ja, es hat ihn erwischt, Onkel Dirk aka Hausmeister Elbers. Er muss in die riesengro&#223;en Schlappen des verstorbenen OB Erwin schl&#252;pfen und &#8211; ob er will oder nicht &#8211; dessen schreckliche Lokalpolitik als Oberb&#252;rgermeister der Stadt D&#252;sseldorf weiter betreiben. Das haben die verbliebenen Mitglieder Erwinista &#8211; allen voran die Insassen des Erwin-Familienclans &#8211; unmittelbar nach dem Ende des Wahlgangs mehr als deutlich gemacht.</p>
<p>Jeder CDU-Vogel erging sich im Dummspruch, &#8220;der W&#228;hler&#8221; habe die Arbeit der CDU in den letzten Jahren honoriert. Nat&#252;rlich ist das zynische Heuchelei, denn erstens waren weite Kreise der hiesigen Schristdemokraten mit dem despotischen Treiben des Joachim Erwin oft nicht einverstanden, und zweitens hatte dessen Politik mit der Arbeit der Orts-CDU und deren Ratsfraktion selten etwas zu tun. Insofern haben die kaum 39 Prozent der D&#252;sseldorf, die sich einen Wahlgang abrangen, den Elbers gew&#228;hlt.<span id="more-747"></span></p>
<p>Die etwas &#252;ber 35 Prozent f&#252;r die Sozenkandidatin Kortmann, die auch von den Gr&#252;nen unterst&#252;tzt wurde, sind ein absolutes Desaster. Ja, man kann davon ausgehen, dass eine Menge Elbers-W&#228;hler ihr Kreuzchen beim Onkel Dirk malten, weil sie auf keinen Fall eine zugereiste Berufspolitikerin ohne Lokalbezug als OBin haben wollten.</p>
<p>Noch einmal: Nur 39 Prozent (das entspricht in etwa 150.000 wahlberechtigen D&#252;sseldorfern) haben gew&#228;hlt, knapp 60 Prozent davon den Dirk Elbers. Er kann sich daher auf etwa 90.000 B&#252;rger setzen, die aktiv f&#252;r ihn sind. Das ist nicht viel. Frau Kortmann konnte sogar nur knapp 60.000 W&#228;hler f&#252;r sich begeistern. Da fragt man sich, wie die in D&#252;sseldorfer v&#246;llig desolate SPD eigentlich bei der im n&#228;chsten Jahr anstehenden Kommunalwahl den Absturz in die lokale Bedeutungslosigkeit verhindern will. Wollte man als interessierter D&#252;sseldorfer Empfehlungen aussprechen, dann k&#246;nnte man sagen: Schmei&#223;t die ganzen Langweiler, die sich ihre P&#246;stchen &#252;ber Jahrzehnte durch Absitzen errungen haben, raus. Und: Steht doch einmal zu echten sozialdemokratischen, also tendenziell linken Positionen. Denn die D&#252;sseldorfer Linken, deren Kandidat Helmut Born nicht einmal 4.500 W&#228;hler aktivieren konnte, ist lokalpolitisch nur ein Einmannbetrieb in Gestalt des umtriebigen Frank Laubenburg.</p>
<p>Das ist Schnee von morgen, denn auch die intern total zerrissene CDU, deren Fl&#252;gel sperrangelweit auseinanderstreben, wird nur dann erfolgreich sein, wenn es gelingt, die durch das Tun von Erwin entstandenen Positionsstreitigkeiten beizulegen. Falls nicht, k&#246;nnten die Gr&#252;nen der gro&#223;e Gewinner der Kommunalwahl werden. Dann kriegen wir in D&#252;sselworf Schwarz-Gr&#252;n, weil die CDU sich hier lieber heute als morgen von der FDP trennen m&#246;chte. In kaum einer anderen Gro&#223;stadt erscheint eine Koalition von Christdemokraten und Gr&#252;nen &#8211; zumal neben einem moderaten OB wie Elbers &#8211; sinnvoller als in D&#252;sseldorf. Zumal diese Konstellation hierorts beinahe schon Ende der Achtziger als Form des Widerstandes gegen den &#252;blen Sozenfilz entstanden w&#228;re.</p>
<hr /><small>Copyright &copy; by <a href="http://www.rainersche-post.de/">Rainer Bartel</a>, alle Rechte vorbehalten (ID:  078929bb8d1d7ef97a979528e34c61ff (38.107.191.82) ). Danke dass Sie meinen Feed abonniert haben! &raquo; <a href="http://www.rainersche-post.de/duesseldorf/onkel-dirk-ist-duesseldorfs-ob.php">Ganzen Artikel lesen</a></small>]]></content:encoded>
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		<title>Wahlwerbers Wahnsinn</title>
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		<pubDate>Sun, 03 Aug 2008 11:00:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rainer Bartel</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wenn Wahl wird, hat der Werber Karneval. Denn da gibt es leicht verdientes Geld. Kreativ muss nicht, nein, bei Sozen darf es nicht mal sein. Da holt mal halt ein paar abgelutschte Spr&#252;che aus der Schublade, l&#228;sst ein paar schlampige Fotos von den Kandidaten machen und f&#252;llt schlappe Leporellos mit sinnfreien Texten. Daf&#252;r gibt es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="wp-content/uploads/2008/08/kortmann_blumen_gross.jpg" rel="Lightbox" title="Kortmann mit Blumen"><img src='http://www.rainersche-post.de/wp-content/uploads/2008/08/kortmann_blumen.jpg' alt='kortmann_blumen.jpg' /></a>Wenn Wahl wird, hat der Werber Karneval. Denn da gibt es leicht verdientes Geld. Kreativ muss nicht, nein, bei Sozen darf es nicht mal sein. Da holt mal halt ein paar abgelutschte Spr&#252;che aus der Schublade, l&#228;sst ein paar schlampige Fotos von den Kandidaten machen und f&#252;llt schlappe Leporellos mit sinnfreien Texten. Daf&#252;r gibt es Kohle satt, und wenn die &#8220;Kampagne&#8221; erfolglos war, dann ist eben der doofe W&#228;hler schuld. Auf welch niedrigem Qualit&#228;tsniveau Wahlwerbung im Kommunalbereich m&#246;glich ist, zeigt der derzeit laufende Wahlkampf rund um den Oberb&#252;rgermeisterposten in der ehemaligen Hochburg der Werbe&#8221;wirtschaft&#8221; D&#252;sseldorf. Beteiligt sind die <a href="http://www.eggert-group.de/">Eggert Group</a> f&#252;r den CDU-Kandidatin Dirk Elbers und die Bonner <del datetime="2008-08-02T11:17:12+00:00">Klitsche</del> Agentur <a href="http://www.kreativ-konzept.com/d/news_detail.php?newsid=22">Kreativ Konzept</a> f&#252;r die gemeinsame Bewerberin von Sozen und Gr&#252;nen, Karin Kortmann.<span id="more-458"></span></p>
<p><strong>Der leidenschaftliche Dirk Elbers</strong><br />
Der Hauptclaim des <a href="http://www.rainersche-post.de/duesseldorf/das-ist-der-onkel-dirk.php">Hausmeisters Elbers</a> lautet: &#8220;Mit Leidenschaft f&#252;r D&#252;sseldorf!&#8221; &#8211; ja, mit Ausrufezeichen. Nun ist jedem Medienbeobacher klar, dass es sp&#228;testens seit der FuSSball-WM 2006 einen Leidenschaftsinflation gibt und dass sich die Adressaten von Reklame darunter eh nichts vorstellen k&#246;nnen. Deshalb &#8211; so denken Werbefuzzis &#8211; kann man das Etikett auch beliebig verwenden. Der Erste B&#252;rgermeister Dirk Elbers mag ein netter Kerl sein, aber eines strahlt er so &#252;berhaupt ganz und gar nicht aus: Leidenschaft. Eher im Gegenteil. Erlebt man ihn aus der N&#228;he, denkt man automatisch an einen zufriedenen Beamten aus den siebziger, achtziger Jahre. Das ist ja auch nichts Schlimmes. Man fragt sich nur, wie die Eggheads von Eggert darauf gekommen sind, dass so ein OB mit Leidenschaft f&#252;r seine Stadt arbeiten k&#246;nnen sollen muss. Warum nicht einfach mit &#8230; Sorgfalt, Freude, &#220;berzeugung. Irgendwas Normales eben.</p>
<p>Der Wirkung des Claims &#8220;Mit Kampfgeist und Fairplay&#8221; steht das absolut bescheuerte Plakatmotiv entgegen. Beobachter vermelden B&#252;rger, die vor diesem Plakat stehen bleiben und dann laut lachen. Schade eigentlich, denn nach allem, was &#252;ber den politischen Stil des Dirk Elbers wei&#223;, stehen Respekt und Fairness gegen&#252;ber dem politischen Gegner bei ihm im Zentrum. Und das ist genau, was diese Stadt nach der Erwin-&#196;ra braucht. Kampfgeist ist wiederum ein Begriff, dem man dem Schlaks mit den unbeholfenen Bewegungen nicht wirklich zuordnen m&#246;chte. Zumal er sich in seiner politischen Karriere eigentlich eher im Kohl&#8217;schen Aussitzen ge&#252;bt hat und nicht durch forcierte Auseinandersetzung dahin gekommen ist, wo er jetzt steht.</p>
<p>Eine absolute Lachnummer ist die <a href="http://www.dirk-elbers.de/">Website</a> des CDU-Kandidaten. Verantwortlich nennt sich ein Laden mit dem bl&#246;den Namen &#8220;<a href="http://www.sharkness.de/">Sharkness Media</a>&#8220;, der sich als &#8220;CDU FullService Agentur&#8221; (nur Orginal in dieser bekloppten Schreibweise&#8230;) und &#8220;CDU Spezialist&#8221; (nur echt mit <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Deppenleerzeichen">Deppenleerzeichen</a>&#8230;) bezeichnet. Dahinter steht der M&#252;nsteraner <a href="http://www.muensterschezeitung.de/lokales/muenster/startseite/mslo/art993,317473">J&#246;rn Rhinow</a>, der Mann, der der CDU das Internet brachte. Der Jungunionist hat sich seit 2004 in seine Heimatpartei gew&#252;hlt und bietet Orts-, Bezirks- und Kreisverb&#228;nden 08/15-Websites mit Flatrate-Tarif an. So sehen die dann auch aus.<br />
Vermutlich kann der gute Rhinow aber nichts f&#252;r den flachen Content der Elbers&#8217;schen Website. Wer auch immer die Inhalte verantwortet, ist mit dem Raster anscheinend &#252;berfordert. Der News-Ticker wird kaum gepflegt, und manche Men&#252;punkte sind ann&#228;hernd verwaist. Mitten im ultrakurzen Wahlkampf finden sich die aktuellsten Nachrichten im Abstand von zehn Tagen. Was da an Texten in der Rubrik &#8220;Themen&#8221; ver&#246;ffentlicht wird, ist ein Sammelsurium aus Beschreibungen und Meinungen ohne jeden Bezug zum Kandidaten. Das ist ganz schwach.</p>
<p><strong>Freu dich, D&#252;sseldorf</strong><br />
Ebenfalls aus M&#252;nster kommt das Internet-Pendant der Spezialdemokraten: Oliver Zeisberger, Gesch&#228;ftsf&#252;hrer der &#8220;<a href="http://www.barracuda.de/das-team/">baracuda digitale agentur</a>&#8221; (Originalschreibweise), der in seiner Selbstbeschreibung alle Phrasen aus dem Web-2.0-Baukasten absondert (Weblog, Community etc) und f&#252;r sich in Anspruch nimmt, &#8220;partei-politischen Weblogs&#8221; in Deutschland zum Durchbruch verholfen zu haben (bru-har-har).<br />
Immerhin geht der/die/das <a href="http://www.nrwspd.net/home/welcome.asp">NRWSPD.net</a> auf sein Konto, die &#8220;Rundum-Sorglos-Plattform&#8221; f&#252;r Sozenvereine aller Ebene &#8211; also das Gegenst&#252;ck zum Sharkness-Dingsbums. Die gibt technisch und strukturell deutlich mehr her als das CDU-Maschinchen. Entsprechend professionell sieht die <a href="http://www.karin-kortmann.de/.net/QZPYDPYQPKDDVZYGVDQDQ/html/15947/welcome.html">Kortmann&#8217;sche Website</a> aus. Auch in Sachen Content sammelt die SPD-Wahlmapf-Site deutlich Punkte: Meldungen mit einigerma&#223;en bedeutungsvollem Inhalt erscheinen wenigstens alle zwei Tage; diese ersetzen aber auch die gesamte Programmatik. Peinlich ist die auf <a href="http://de.sevenload.com/videos/ViUQRjK-">Sevenload</a> abgelegte Diashow zur Kandidatin.</p>
<p>Die Programmpunkte haben die Jungs und M&#228;dels von Eggert in eine Reihe mehr oder weniger kryptischer Claims gerinnen lassen. Das Bauprinzip geht so:<br />
- D&#252;sseldorf, freu dich! (Dauer-Claim 1)<br />
- Du wirst nicht mehr verkauft (Anti-Erwin-Spruch)<br />
- Deins bleibt Deins (Verst&#228;rkung)<br />
- Kortmann kommt! (Dauer-Claim 2)</p>
<p>So werden die Standardthemen (B&#252;rgerbeteiligung, Klima, Kinder und Wohnraum) routiniert abgehandelt. Leider sehen die Plakatfotos der wirklichen Karin Kortmann, einem schnuckeligen, bisschen schmallippigen Eifelm&#228;dchen nicht sehr &#228;hnlich. Zwei Reklamespr&#252;che stechen heraus, weil es nicht ganz einfach ist, diese zu verstehen.<br />
&#8220;Du spielst bald &#252;berall 1.Liga&#8221; &#8211; Was meinen die Kortmann-Werber? Datt datt Karin pers&#246;nlisch daf&#252;r sorcht, datt die Tuna bald wieder in der ersten Bundesliga spielt? Wohl kaum, denn der lokale Fu&#223;ball z&#228;hlt eindeutig nicht zu den Kernkompetenzen der Kandidatin. Oder dass D&#252;sseldorf in noch mehr merkw&#252;rdigen Rankings in der Spitzengruppe steht? Nein, der zweite Claim erkl&#228;rt&#8217;s: &#8220;D&#252;sseldorfs St&#228;rke zum Aufstieg f&#252;r alle machen&#8221; &#8211; das ist klassische Sozenlyrik. Also: Das D&#252;sseldorf (dank Erwin?) ein so doller Wirtschaftsstandort ist, muss allen D&#252;sseldorfern zu Gute kommen. Sch&#246;n w&#228;r&#8217;s. Wie das vonstatten gehen soll, erf&#228;hrt man in der Propaganda nicht.<br />
&#8220;Dur wirst ein toller Nachbar&#8221; &#8211; H&#228;? Und: Wen interessiert&#8217;s? Die Aufl&#246;sung ist einfach und z&#228;hlt zum Anti-Erwin-Repertoire. Dem wurde ja nicht zu Unrecht eine besondere Arroganz gegen&#252;ber den benachbarten Gemeinden nachgesagt. Das soll sich also unter Kortmann &#228;ndern. Na ja&#8230;</p>
<p><strong>Fazit</strong><br />
Vielleicht spielt die Werbung bei diesem kaum sechsw&#246;chigen Wahlkampf nur eine untergeordnete Rolle. Darauf lassen auch die relativ geringen Etats beider Kandidaten schlie&#223;en. Tats&#228;chlich handelt es sich aufgrund der Ausgangsbedingungen um einen reinen Personenwahlkampf, und es ist ganz eindeutig das Ziel der Bewerber, m&#246;glichst vielen W&#228;hlern pers&#246;nlich zu begegnen bzw. &#252;ber die Medien vorgestellt zu werden.<br />
In dieser Hinsicht hatte und hat Dirk Elbers nat&#252;rlich die Nase um mehrere L&#228;ngen vorn. Als Vertreter Joachim Erwins hat er es in den vergangenen Jahren &#8211; zumindest dem Namen nach &#8211; zu einem guten Bekanntheitsgrad gebracht. Die SPD-Kandidatin Kortmann war dagegen eigentlich nur den Sozen selbst bekannt &#8211; ob sich diejenigen, die ihr bei der Bundestagswahl ihre Stimme gegeben haben, an datt Karin erinnern, ist fraglich. Nun hat es sich die parlamentarische Staatssekret&#228;rin aber auch unn&#246;tig schwer gemacht, ist sie doch gleich zu Beginn des Wahlkampfs in Urlaub gefahren. Nat&#252;rlich hat die Frau ein Recht auf Familienferien &#8211; aber doch nicht in dieser Situation. Nein, das wird sie einfach nicht mehr aufholen.</p>
<p>Um Positionen geht es ganz offensichtlich nicht. Daf&#252;r sind beide Bewerber viel zu abh&#228;ngig von ihren Parteien &#8211; Karin Kortmann zudem von den sie unterst&#252;tzenden Gr&#252;nen. Beide haben versucht, sich mit ungew&#246;hnlichen Ideen zu profilieren. Bei beiden ist das voll in die Hose gegangen. Elbers Vorschlag, den Kunstpalast louvre-m&#228;&#223;ig unter der Erde zu erweitern, hat kaum eine Diskussion ausgel&#246;st. Und Kortmanns Anregungen, im K&#246;bogen ein Museum zu bauen, kann man nur ihrer Unkenntnis der D&#252;sseldorfer Gegebenheiten zuschreiben.<br />
So sind beide irgendwie f&#252;r Kinder und f&#252;rs Klima und wollen, dass es D&#252;sseldorf gut geht. Mehr ist da nicht.</p>
<p><strong>Was w&#228;hlen?</strong><br />
Wer glaubt, eine OBin Kortmann k&#246;nne linke, soziale und gr&#252;ne Positionen durchsetzen, der mag sie w&#228;hlen, sollte sich aber dar&#252;ber im Klaren sein, dass die Dame au&#223;erhalb ihrer Partei mit nichts und niemandem in der Stadt vernetzt ist.<br />
Wer eine gewisse Kontinuit&#228;t m&#246;chte, aber mit mehr Ruhe und Gelassenheit, und wer zudem will, dass die D&#252;sseldorfer Gro&#223;mannssucht endlich ein Ende findet, der kann den Onkel Dirk w&#228;hlen. Er sollte sich dann aber auf ganz, ganz wenige Ver&#228;nderungen in den n&#228;chsten Jahren einrichten.</p>
<p>Wer wei&#223;, dass es ohnehin nur Kortmann oder Elbers schaffen kann, aber den Gro&#223;en eins auswischen will, der kann seine Stimme eher dem Kandidat der Linken, <a href="http://www.dielinke-nrw.de/1103.html?&#038;no_cache=1&#038;tx_ttnews[tt_news]=7113&#038;tx_ttnews[backPid]=1103">Helmut Born</a>, geben als der Wahl fernzubleiben.</p>
<hr /><small>Copyright &copy; by <a href="http://www.rainersche-post.de/">Rainer Bartel</a>, alle Rechte vorbehalten (ID:  078929bb8d1d7ef97a979528e34c61ff (38.107.191.82) ). Danke dass Sie meinen Feed abonniert haben! &raquo; <a href="http://www.rainersche-post.de/duesseldorf/wahlwerbers-wahnsinn.php">Ganzen Artikel lesen</a></small>]]></content:encoded>
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		<title>Das ist der Onkel Dirk</title>
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		<pubDate>Wed, 30 Jul 2008 10:30:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rainer Bartel</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Liebe Kinder, das da auf dem Bild [Klick macht gro&#223;], das ist der Onkel Dirk. Wahrscheinlich wollt ihr wissen, was die Jungs da mit dem Onkel Dirk machen. Nein, die schmei&#223;en nicht mit Steinen nach ihm. Vielleicht lachen sie den blo&#223; aus. Kann man verstehen. Der Onkel Dirk ist ja ein Liegenschaftsmanager, also so&#8217;ne Art [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="wp-content/uploads/2008/07/onkel_dirk_gross.jpg" rel="Lightbox" title="Der Onkel Dirk"><img src='http://www.rainersche-post.de/wp-content/uploads/2008/07/onkel_dirk.jpg' alt='onkel_dirk.jpg' /></a>Liebe Kinder, das da auf dem <a href="http://www.cdu-duesseldorf.de/">Bild</a> <em>[Klick macht gro&#223;]</em>, das ist der <a href="http://www.dirk-elbers.de/5_22_Zur-Person_Politischer-Weg.html">Onkel Dirk</a>. Wahrscheinlich wollt ihr wissen, was die Jungs da mit dem Onkel Dirk machen. Nein, die schmei&#223;en nicht mit Steinen nach ihm. Vielleicht lachen sie den blo&#223; aus. Kann man verstehen. Der Onkel Dirk ist ja ein Liegenschaftsmanager, also so&#8217;ne Art Hausmeister. Und ihr wi&#223;t ja, dass die Hausmeister nicht so gut mit wilden Kerlen k&#246;nnen. Der Onkel Dirk findet das normal bestimmt auch nicht gut, wenn da so&#8217;ne Horde in seinem Hof kickt und Krach macht. Aber jetzt will der Onkel Dirk ja Oberb&#252;rgermeister von D&#252;sseldorf werden. Und da will er, dass ihn alle Leute ganz nett finden. Deshalb grinst er da auf dem Bild.<span id="more-422"></span></p>
<p>Okay, eigentlich m&#252;sst ihr, liebe Kinder, den Onkel Dirk nicht nett finden. Weil, ihr d&#252;rft ja noch nicht w&#228;hlen. Aber die Leute, die dem Onkel Dirk helfen, damit er gew&#228;hlt wird, die haben bestimmt gedacht: Hey, wenn der nett zu wilden Jungs ist, dann freuen sich die Eltern von den wilden Jungs und w&#228;hlen den Onkel Dirk. K&#246;nnte klappen.</p>
<p>&#220;brigens ist der Onkel Dirk gar kein richtiger Hausmeister. Der arbeitet n&#228;mlich f&#252;r einen echten <a href="http://www.forst-graf-spee.de/index.htm">Grafen</a>. Und zwar einen aus der Familie von Spee. Dem sein <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Maximilian_von_Spee">Opa</a> oder so war ein ber&#252;hmter Held im Ersten Weltkrieg, deshalb werden auch &#252;berall Stra&#223;en nach dem benannt. Die Spee-Leute haben tierisch viel Land und Schl&#246;sser und H&#228;user und so. Und darum k&#252;mmert sich der Onkel Dirk, damit die Grafen nicht selbst arbeiten m&#252;ssen. Au&#223;erdem haben die alle <a href="http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,403768,00.html">Streit</a> miteinander, weil die ganz viel zu erben haben. Aber damit hat der Onkel Dirk bestimmt nichts zu tun.<br />
Nat&#252;rlich findet der Graf toll, dass der Onkel Dirk schon Erster B&#252;rgermeister von D&#252;sseldorf ist und bestimm bald Oberb&#252;rgermeister wird. Denn wenn der Graf mal ein Problemchen mit den ganzen Beamten und Politikern in D&#252;sseldorf hat, dann kann der Onkel Dirk das ganz sicher gerade biegen.</p>
<p>So, jetzt wisst ihr also, wer der Onkel Dirk ist und dass er wilde Jungs eigentlich ganz cool findet und deshalb auf dem Plakat grinst. Und jetzt geht ihr nach Hause und sagt eurem Papa und eurer Mama, dass die am 31. August ruhig den Onkel Dirk w&#228;hlen k&#246;nnen. Jetzt wo ihr wisst, dass der keinem was tut.</p>
<hr /><small>Copyright &copy; by <a href="http://www.rainersche-post.de/">Rainer Bartel</a>, alle Rechte vorbehalten (ID:  078929bb8d1d7ef97a979528e34c61ff (38.107.191.82) ). Danke dass Sie meinen Feed abonniert haben! &raquo; <a href="http://www.rainersche-post.de/duesseldorf/das-ist-der-onkel-dirk.php">Ganzen Artikel lesen</a></small>]]></content:encoded>
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		<title>Freu dich, D&#252;sseldorf</title>
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		<pubDate>Sun, 20 Jul 2008 10:38:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rainer Bartel</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Karin Kortmann]]></category>
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		<description><![CDATA[Nun ist sie da, die Kandidatin. Nach vierzehn vollen Tagen Familienurlaub auf Teneriffa, das muss man sich mal vorstellen: Urlaub als Ob-Kandidatin! In ihrer Verzweifelung hat Frau Kortmann der BILD sogar erlaubt, eine Homestory unter dem Titel &#8220;So macht Karin Kortmann Familienurlaub auf Teneriffa&#8221; zu verzapfen. Wie schlecht muss es jemandem gehen, dem zu zustimmen? [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href='/wp-content/uploads/2008/07/kortmann_kommt_gross.jpg' rel='lightbox' title='Karin Kortmann kommt'><img src='http://www.rainersche-post.de/wp-content/uploads/2008/07/kortmann_kommt.jpg' alt='kortmann_kommt.jpg' /></a>Nun ist sie da, die Kandidatin. Nach vierzehn vollen Tagen Familienurlaub auf Teneriffa, das muss man sich mal vorstellen: Urlaub als Ob-Kandidatin! In ihrer Verzweifelung hat Frau Kortmann der BILD sogar erlaubt, eine Homestory unter dem Titel &#8220;So macht Karin Kortmann Familienurlaub auf Teneriffa&#8221; zu verzapfen. Wie schlecht muss es jemandem gehen, dem zu zustimmen?</p>
<p>Seit gestern findet der geneigte B&#252;rger die &#252;blichen Tafeln an Laternen und Schildern, an denen die willigen Helfershelfer der Parteien die Reklame f&#252;r ihre Kandidaten anbringen. F&#252;r Frau Kortmann hat die Bonner Werbeagentur <a href="http://www.kreativ-konzept.com/">Kreativ Konzept</a> folgendes gedichtet: &#8220;Kortmann kommt!&#8221; und &#8220;D&#252;sseldorf, freu dich&#8221;. Angesichts des Haupt-Claims mag man kalauern: &#8220;Wie sch&#246;n f&#252;r Karin!&#8221;, aber im Grunde fragt man sich, weshalb D&#252;sseldorf sich freuen soll. Aber das hie&#223;e ja, Inhalte zu fordern, wo nur noch Nasen pr&#228;sentiert werden. &#220;berhaupt tun sich die Sozen der Stadt mit Positionen ja schwer. Nicht dass die Spezialdemokraten <a href="http://www.karin-kortmann.de/.net/QZPYDPPGPVPPTVGDTVVC/themen/16079/259596.html">keine h&#228;tten</a>, aber wie man mit lauter Plattit&#252;den einen Wahlkampf gewinnen will, muss doch dem armen Stimmvieh mal erkl&#228;rt werden.<span id="more-280"></span></p>
<p>Immerhin haben die Gr&#252;nen, die nicht weniger flachhirnig agieren, ein paar Allgemeinpl&#228;tze beigesteuert. Jedenfalls so viele, dass auf den Kortmann-Postern neben dem Sozen-Logo auch das Markenzeichen der Gr&#252;nen blinkt. Eigentlich kann einem diese Opposition leid tun, die in den langen Jahren der Erwinista fortw&#228;hrend &#252;bergeb&#252;gelt, abgeb&#252;rstet, l&#228;cherlich gemacht und gedm&#252;tigt wurde. Selber schuld, m&#246;chte man rufen, denn als die Spezialdemokraten vor lauter Mangel an vorzeigbaren Politikern die in jeder Hinsicht deplatzierte Essener Dezernentin Gudrun Hock als Gegenkandidatin zum verstorbenen J.Erwin in die Stadt holten, fragte sich halb D&#252;sseldorf: Sind die jetzt v&#246;llig durchgeknallt? So wenig Verankerung in der Stadt war nie, und die Aktion beschleunigte den Niedergang der einst den Kl&#252;ngel souver&#228;n kontrollierenden SPD rasant. Zur Zeit hat die Partei gro&#223;e Schwierigkeiten, &#252;berhaupt noch m&#246;gliche Mandatstr&#228;ger zu rekrutieren &#8211; zumal f&#252;r ehrenamtliche Jobs wie die eines Ratsmitglieds.</p>
<p>Wer also rasch politische Karriere in D&#252;sseldorf machen will, der m&#246;ge den Sozen beitreten, sich artig anpassen, superaktiv sein, an den richtigen Veranstaltungen teilnehmen und sich an die grauen Eminenzen halten. K&#246;nnte gut sein, dass so jemand demn&#228;chst im Stadtrat hockt.Was das alles mit Karin zun tun hat? Nichts. Denn auch wenn Frau Kortmann 1998 &#252;ber den ziemlich sicheren Wahlkreis D&#252;sseldorf (S&#252;d) in den Bundestag geflutscht ist, hei&#223;t das noch lange nicht, dass die katholische Sozialp&#228;dagogin irgendwie mit der Stadt verbunden sei. So wird ihr wahltechnisch dasselbe Schicksal bl&#252;hen wie der Gudrun Hock: Sie wird locker verlieren. Im Gegensatz zu Gudrun hat Karin dann aber immer noch ihr Bundestagsmandat. Wie sch&#246;n f&#252;r sie.</p>
<p><em>[Klick aufs Bild macht's gro&#223;]</em></p>
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