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	<title>Rainer&#039;sche Post &#187; Obama</title>
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	<description>Düsseldorf - RestDerWelt - Kultuur - Spocht</description>
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		<title>Ist der kleine Barack hyperaktiv?</title>
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		<pubDate>Thu, 29 Jan 2009 15:17:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rainer Bartel</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der moderne Mensch neigt dazu, ungew&#246;hnliches Verhalten als krankhaft abzuqualifizieren. So ist es heute in aller Bl&#246;dm&#228;nner Munde, einen Menschen, der etwas tut und in Bewegung ist, als &#8220;nervig&#8221; und hyperaktiv zu brandmarken und ihm die t&#228;gliche Dosis Ritalin zu empfehlen. Da es nimmt nicht weiter wunder, dass flachhirnige Zeitgenossen das Treiben des neuen US-Pr&#228;sidenten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.rainersche-post.de/wp-content/uploads/2009/01/obama_aktiv_gross.jpg" rel="Lightbox" title="Man sagt, Linksh&#228;nder neigen zur Hyperaktivit&#228;t..."><img src="http://www.rainersche-post.de/wp-content/uploads/2009/01/obama_aktiv.jpg" alt="obama_aktiv" /></a>Der moderne Mensch neigt dazu, ungew&#246;hnliches Verhalten als krankhaft abzuqualifizieren. So ist es heute in aller Bl&#246;dm&#228;nner Munde, einen Menschen, der etwas tut und in Bewegung ist, als &#8220;nervig&#8221; und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivit%C3%A4tsst%C3%B6rung_bei_Erwachsenen">hyperaktiv</a> zu brandmarken und ihm die t&#228;gliche Dosis <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ritalin">Ritalin</a> zu empfehlen. Da es nimmt nicht weiter wunder, dass flachhirnige Zeitgenossen das Treiben des neuen US-Pr&#228;sidenten <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Barack_Obama">Barack Obama</a> nach diesem Muster beurteilen und sich fragen, was der denn im Rest seiner Amtszeit machen will, wenn er schon in den ersten neun Tagen derart viele Baustellen aufmacht und bearbeitet. Derartige Fehleinsch&#228;tzungen d&#252;rften ihren Grund darin haben, dass vor Obama zwei ausgesprochene Faultiere den Sessel im ovalen Office des wei&#223;en Hauses vollfurzten. Legend&#228;r sind die ersten 100 Tage des zigarrentunkenden <a href="http://www.hossli.com/articles/2008/11/09/obamas-hochseilakt/">Bill Clinton</a>, dessen Team der Unerfahrenen ein Mordschaos anrichteten, sodass die Administration erst nach f&#252;nf Monaten aus dem Quark kam.<span id="more-2097"></span></p>
<p>Beim leicht unterbegabten <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/George_W._Bush">George W. Bush</a> dauerte es noch l&#228;nger. Der schaffte es zwischen der Inauguration und dem 11. September 2001 gerade mal, zwei Initiativen in Gesetze umzum&#252;nzen und durch den Kongress peitschen zu lassen. Okay, die Clintonista hatte es ihm und den seinen aber auch nicht leicht gemacht und die Infrastruktur des Wei&#223;en Hauses in Schutt und Asche gelegt; wer erinnert sich nicht noch daran, dass beim Einzug von <a href="http://www.dubyaspeak.com/">Dubya</a> alle W-Tasten an den Computern fehlten?</p>
<p><strong>Das Ende der journalistischen Deutungshoheit</strong><br />
Dergleichen fanden Barack Obama und sein Team anscheinend nicht vor. Daf&#252;r aber eine technisch extrem r&#252;ckst&#228;ndige Kommunikationsinfrastruktur. Damit hatten die Betreiber der Obamania aber offensichtlich gerechnet und sich auf eine Internetisierung der Regierung bestens vorbereitet. Schon am 21.01.2009, also am Tag nach Baracks Amtseinf&#252;hrung, ging die brandneue <a href="http://www.whitehouse.gov/">Whitehouse-Website</a> online &#8211; inklusive Blog! Soviel Transparenz war nie, und die verw&#246;hnte White-House-<a href="http://www.manager-magazin.de/it/artikel/0,2828,604149,00.html">Journaille jault</a> erwartungsgem&#228;&#223; auf. Dass Obama seine w&#246;chentliche Ansprache (<a href="http://www.whitehouse.gov/president-obama-delivers-your-weekly-address/">Weekly Address</a>) nun per eigenem Youtube-Kanal verbreitet, ist ja f&#252;r die Schreibfinken schon schwer zu ertragen. Dass seine Medienm&#228;dels und -jungs aber dem vom Vater auf den Sohn vererbte Journalistenrecht auf einen Platz in der Pr&#228;si-Pressekonferenz jede Exklusivit&#228;t nimmt, macht sie radekastendoll. Es geht um die so genannten &#8220;<a href="http://content.usatoday.com/communities/theoval/post/2009/01/61698176/1">Pool Reports</a>&#8220;, eine Sammlung von Fakten und Eindr&#252;cken der priviligierten Berichterstatter, die diese den weniger gut gestellten Kollegen zur Verf&#252;gung stellten. Obamas Presseabteilung lie&#223; die in den ersten Tagen per Mail an den kompletten Verteiler schicken, und es stand zu bef&#252;rchten, dass die gemischten Berichte auch auf der Website des Wei&#223;en Hauses jedermann zug&#228;nglich sein w&#252;rden. So weit kam es nicht. Die Deutungshoheit der akkreditierten Korrespondenten, die sich in der exklusiven White House Correspondents&#8217; Association (<a href="http://www.whca.net/officers.htm">WHCA</a>) zur Wahrung ihrer Privilegien versammelt haben, schwindet dahin.</p>
<p>&#196;hnlich ging es zu Zeiten von John F. Kennedy &#252;brigens den Radioreportern, die noch unter Dwight D. Eisenhower f&#252;r die Verbreitung pr&#228;sidialer Botschaften und deren Deutung zust&#228;ndig waren. Aus dieser Zeit stammt &#252;brigens die ber&#252;hmte Weekly Address. Auch wenn Kennedy nicht bewusst auf die Information seiner B&#252;rger per TV zielte, so wurde er doch der erste Fernsehpr&#228;sident der USA. Aus dieser Zeit, den fr&#252;hen 60ern des vergangenen Jahrhunderts stammen teilweise noch Fossile wie <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Bernard_Kalb">Bernard Kalb</a>, die immer noch das bestimmen, was das amerikanische Stimmvieh im Fernsehen aus dem Wei&#223;en Haus erfahren soll. Aber auch diese dynastische Clique an Talkmastern, Meinungsk&#246;pfen und Ankerm&#228;nnern der Nachrichtensender kommt nun zu kurz. Das erste gr&#246;&#223;ere Interview im US-Fernsehen hat Obama dieser Tage dem NBC-Mann <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Matt_Lauer">Matt Lauer</a> gegeben. Gesendet wird es- sensationell! &#8211; w&#228;hrend der <a href="http://content.usatoday.com/communities/theoval/post/2009/01/61930374/1">Pre-Game-Show</a> vor dem Superbowl am kommenden Sonntag. Das ist ein Coup, der zweierlei zeigt: Die massive Kompetenz der Obama&#8217;schen Medienmannschaft und die Furcht der Fernsehmacher, sie k&#246;nnten mittelfristig wegignoriert werden.</p>
<p><strong>Taten und Worte</strong><br />
Bei Barack Obama den Spruch abzulassen, er w&#252;rde Taten vollbringen <a href="http://www.rainersche-post.de/restderwelt/obama-die-macht-der-worte.php">statt Worte</a> zu produzieren, geht daneben. Denn der Mann kann beides: Reden und Machen. Und das sogar fast simultan. Als aktiver Linksh&#228;nder z&#228;hlt er offensichtlich zu der Sorte, die &#8211; kaum ist die Campinggruppe am geplanten &#220;bernachtungsplatz angelangt &#8211; SOFORT Anweisungen erteilt, w&#228;hrend er gleichzeitig und eigenh&#228;ndig die Zelte aufbaut. Nein, er hat ja auch keine Zeit zu vergeuden, denn es gibt viel zu tun in den USA und in der Welt, was durch Aussitzen à la W und Kohl nur schlimmer w&#252;rde. Schon am Morgen nach der Inauguration unterzeichnete der gute Barack einen Stapel Anweisungen &#8211; vor allem, um die sch&#228;dlichsten Dinge aus Bushs Erbe zu entsch&#228;rfen.</p>
<p>Dazu z&#228;hlt der Befehl, mit den Vorbereitungen zur Aufl&#246;sung des Folterlagers in Guantanamo zu beginnen. Tats&#228;chlich arbeitet sich der neuen Pr&#228;sident an der Liste seiner Wahlversprechungen ab, was so kaum ein gew&#228;hlter Volksvorturner jemals versucht hat. Dabei setzt er seine Priorit&#228;ten streng nach dem <a href="http://www.methode.de/am/zm/amzm002.htm">Eisenhower-Prinzip</a>. Das besagt, dass man alle anstehenden Aufgaben in einer Matrix mit zwei mal zwei Feldern anordnen und beurteilen kann. Die X-Achse steht f&#252;r die Wichtigkeit, die Y-Achse f&#252;r die Dringlichkeit. Todos, die weder eilig, noch wichtig sind, landen im M&#252;lleimer. Ist etwas zwar dringlich, aber von minderer Bedeutung, wird es delegiert. Dinge, die wichtig, aber nicht eilig sind, werden in die Planung aufgenommen. Und im Quadranten B2 stehen dann die Aufgaben, die SOFORT angepackt werden m&#252;ssen.<br />
Dazu z&#228;hlen aus Sicht des US-Pr&#228;sidenten No.44 und seiner Berater nat&#252;rlich die schwere Krise der Ami-Wirtschaft und das Bek&#228;mpfen der Kriegsbrandherde in der Welt. W&#228;hrend hierzulande Konjunkturpakte f&#252;r die Reichen und Sch&#246;nen gepackt werden, muss sich Obama dr&#252;ben mit einem wahren Steppenbrand rumschlagen, der die USA bis zu 30% ALLER Arbeitspl&#228;tze kosten und innerhalb weniger Jahre ein Absinken auf das Wohlstandsniveau von &#8211; sagen wir mal &#8211; der T&#252;rkei eintragen k&#246;nnte. Insofern war klar, dass einer wie Obama nicht blo&#223; Vorschl&#228;ge diskutiert, sondern lieber gleich Befehle erteilt. Ob das f&#252;r die Welt au&#223;erhalb Nordamerikas so erfreulich wird, bleibt abzuwarten.</p>
<p>Ein genialer au&#223;enpolitischer Schachzug gelang dem Oberamerikaner mit seinem <a href="http://www.welt.de/videos/politik/ausland/article3101083/Obama-zum-Krieg-gegen-Terror-engl.html">Interview auf dem arabischen Sender</a> <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Al-Arabija">Al-Arabija</a>, in dem er ausdr&#252;cklich erkl&#228;rte, dass die USA nicht (mehr) jeden Moslem als Staatsfeind betrachten und allen wohlmeinden Islamgl&#228;ubigen auf der Welt eine partnerschaftliche Hand reichen. Man stelle sich vor, ein muslimischer Bauer in Indonesien erf&#228;hrt, dass ein US-Pr&#228;sident mit dem zweiten Vornamen Hussein derartiges erkl&#228;rt. Da verfliegt der Anti-Amerikanismus, den die durchgeknallten Mullahs der islamischen Welt m&#252;hevoll aufgebaut haben, doch in Minuten.<br />
Klar dass daf&#252;r Al-Arabija herhalten mussten, denn der Sender z&#228;hlt inzwischen zu einem saudischen Konzern. Und keiner hat die Hosen in Richtung radikaler Islamisten so voll wie die Demokratieallergiker von der arabischen Halbinsel. Das Ziel der &#220;bung war aber im Wesentlichen, den Antreiber von dshihad-&#228;hnlichen Vorhaben den militanten Wind aus den Segeln zu nehmen. Warum soll sich der 16-j&#228;hrige Achmed vor einem amerikanischen Hotel in die Luft sprengen, wenn die Amerikaner nicht mehr der b&#246;se Feidn des Islams sind?</p>
<p>Damit legen Obama und seine &#228;u&#223;ere Hillary auch den Grundstein f&#252;r eine langfristige Befriedung Pal&#228;stinas, denn hassen und bek&#228;mpfen kann nur, wer etwas zum Hassen und Bek&#228;mpfen vorfindet. Gut m&#246;glich, dass diese neue Middle-East-Politik auch die Falken aus der israelischen Regierung treibt. Und das w&#228;re der notwendige Anfang f&#252;r alles andere.</p>
<p><strong>Zielstrebig und flei&#223;ig</strong><br />
Wie gesagt: Derart ereignis- und ergebnisreiche erste Tage hat in der Geschichte bisher kaum ein US-Pr&#228;sident abgeliefert. Es muss am Wesen Obamas liegen, der offensichtlich nicht nur ehrgeizig und rhetorisch begabt ist, sondern auch enorm flei&#223;ig und zielstrebig. Damit unterscheidet er sich um mindestens 90 Prozent von seinen Vorg&#228;ngern der letzten 16 Jahre. Das l&#228;sst zumindest die Amis auf bessere Zeiten hoffen. Ja, er kann.</p>
<hr /><small>Copyright &copy; by <a href="http://www.rainersche-post.de/">Rainer Bartel</a>, alle Rechte vorbehalten (ID:  078929bb8d1d7ef97a979528e34c61ff (38.107.179.207) ). Danke dass Sie meinen Feed abonniert haben! &raquo; <a href="http://www.rainersche-post.de/ausland/ist-der-kleine-barack-hyperaktiv.php">Ganzen Artikel lesen</a></small>]]></content:encoded>
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		<title>Obama: Die Macht der Worte</title>
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		<pubDate>Tue, 20 Jan 2009 19:26:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rainer Bartel</dc:creator>
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		<description><![CDATA[So eine Inauguration ist f&#252;r den Amerikaner wie 4th of July, Superbowl und Thanksgiving gleichzeitig. Da feiert er sich als Amerikaner, da wird er sentimental ob der original echten amerikanischen Werte. Da f&#252;hlt er sich historisch. Ob es bei der Amtseinf&#252;hrung von George W. Bush vor nun acht Jahren auch historisch zuging, ist fraglich. Heute, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.rainersche-post.de/wp-content/uploads/2009/01/obama_inauguration_gross.jpg" rel="Lightbox" title="Der neue und der alte Pr&#228;sident - einer sieht gl&#252;cklich aus"><img src="http://www.rainersche-post.de/wp-content/uploads/2009/01/obama_inauguration_klein.jpg" alt="obama_inauguration" /></a>So eine Inauguration ist f&#252;r den Amerikaner wie 4th of July, Superbowl und Thanksgiving gleichzeitig. Da feiert er sich als Amerikaner, da wird er sentimental ob der original echten amerikanischen Werte. Da f&#252;hlt er sich historisch. Ob es bei der Amtseinf&#252;hrung von George W. Bush vor nun acht Jahren auch historisch zuging, ist fraglich. Heute, da Barack Obama US-Pr&#228;sident geworden ist, war jedenfalls unbedingt ein historischer Tag. Der folgende Bericht soll all denen ein paar Impressionen liefern, die die Prozedur nicht live auf CNN verfolgen konnten und keine Lust auf die miserablen Zusammenfassungen der deutschen Fernsehversender haben.<span id="more-2014"></span></p>
<div class="ngg-imagebrowser" id="ngg-imagebrowser-14-2014">

	<h3> </h3>

	<div class="pic">
<a href="http://www.rainersche-post.de/wp-content/gallery/obama_inauguration/obama_inauguration01.jpg" title="2 Millionen Amis freuen sich vor Ort" rel="lightbox[obama_inauguration]">
	<img alt="" src="http://www.rainersche-post.de/wp-content/gallery/obama_inauguration/obama_inauguration01.jpg"/>
</a>
</div>
	<div class="ngg-imagebrowser-nav"> 
		<div class="back">
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		</div>
		<div class="counter">Bild 1 von 54</div>
		<div class="ngg-imagebrowser-desc"><p>2 Millionen Amis freuen sich vor Ort</p></div>
	</div>	

</div>	

<p>Alle Bilder sind Standbilder aus der Live-&#220;bertragung von CNN, aufgenommen zwischen ca. 17:15 und 19:00. Die wichtigsten Highlights der Zeremonie zur Amtseinf&#252;hrung des 44. US-Pr&#228;sidenten:</p>
<ul>
<li>Rund zwei Millionen Menschen bev&#246;lkern die Mall zwischen Lincoln Memorial und Capitol Hill.</li>
<li>Es ist sonnig, aber schweinekalt.</li>
<li>Obama holt Bush im Wei&#223;en Haus ab.</li>
<li>Zusammen fahren sie im neuen Dienstwagen des Pr&#228;sidenten, &#8220;The Monster&#8221;, durch die Pennsylvania Av.  r&#252;ber zum Capitol.</li>
<li>Dort teffen die ganze VIPs ein; nicht nur Politiker&#8230;</li>
<li>Steven Spielberg ist auch da; jedes zweite Gesicht kennt man aus Film, TV und Musikszene.</li>
<li>Dann kommen die Ex-Pr&#228;sidenten.</li>
<li>George W.H.Bush, also der Olle, ist ein ziemlicher Tattergreis.</li>
<li>Jimmy Carter ist fit wie Turnschuh.</li>
<li>Bill fummelt st&#228;ndig an seiner Hillary herum.</li>
<li>Erstaunlich, wer wem alles Bussi gibt.</li>
<li>Auch die Bush-Konsorten (Cheney etc.) d&#252;rfen zugucken.</li>
<li>Joe Biden und Gattin sehen aus wie Filmschauspieler.</li>
<li>Michelle Obama muss mit Frau Bush gehen.</li>
<li>Die Obama-M&#228;dchen kommen in Begleitung der Omma.</li>
<li>Der straffe Evangelikale spricht das Gebet, viele machen mit.</li>
<li>Aretha Franklin singt, aber ziemlich schief.</li>
<li>Joe Biden legt einen erstklassigen Amtseid ab.</li>
<li>Itzhak Perlman und Band fideln irgendwas popul&#228;r-klassisches.</li>
<li>Es ist 12:00 &#8211; ab jetzt ist Obama Pr&#228;sident, auch ohne Eid.</li>
<li>Obama muss schw&#246;ren, verhaseplt sich aber schon beim ersten Satz.</li>
<li>Und dann h&#228;lt er seine historische Rede. Beeindruckend.</li>
<li>Ein sehr alter Geistlicher spricht den Segen.</li>
<li>Das war&#8217;s mit dem offiziellen Teil.</li>
<li>Obama begleitet Bush hinters Haus.</li>
<li>Da wartet ein Helikopter, dern den Kabeljau entsorgt.</li>
</ul>
<p>Und hier der <a href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,602446,00.html">Manuskripttext der Obama&#8217;schen Rede</a>; soweit ich sehe, hat er sich zu gut 100 Prozent daran gehalten.</p>
<hr /><small>Copyright &copy; by <a href="http://www.rainersche-post.de/">Rainer Bartel</a>, alle Rechte vorbehalten (ID:  078929bb8d1d7ef97a979528e34c61ff (38.107.179.207) ). Danke dass Sie meinen Feed abonniert haben! &raquo; <a href="http://www.rainersche-post.de/ausland/obama-die-macht-der-worte.php">Ganzen Artikel lesen</a></small>]]></content:encoded>
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		<title>Look at CNN Live!</title>
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		<pubDate>Tue, 20 Jan 2009 15:43:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rainer Bartel</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Messias kommt! Dagegen war Woodstock ein Ponyhof! We all came down to capitolhill and we where at least two million strong. Die Weltgeschichte &#228;ndert sich. Obama is coming, Obama is here&#8230; Und das alles LIVE auf CNN, in echt, in Farbe und bunt sowie mit mehr oder weniger belanglosen Kommentaren von Facebook-Junkies. A Must-See!!! [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Messias kommt! Dagegen war Woodstock ein Ponyhof! We all came down to capitolhill and we where at least two million strong. Die Weltgeschichte &#228;ndert sich. Obama is coming, Obama is here&#8230; Und das alles <a href="javascript:cnnLiveVideo('1');">LIVE auf CNN</a>, in echt, in Farbe und bunt sowie mit mehr oder weniger belanglosen Kommentaren von Facebook-Junkies. A Must-See!!!</p>
<hr /><small>Copyright &copy; by <a href="http://www.rainersche-post.de/">Rainer Bartel</a>, alle Rechte vorbehalten (ID:  078929bb8d1d7ef97a979528e34c61ff (38.107.179.207) ). Danke dass Sie meinen Feed abonniert haben! &raquo; <a href="http://www.rainersche-post.de/ausland/look-at-cnn-live.php">Ganzen Artikel lesen</a></small>]]></content:encoded>
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		<title>Kann man Obama glauben?</title>
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		<pubDate>Mon, 03 Nov 2008 12:39:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rainer Bartel</dc:creator>
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		<description><![CDATA[D&#252;rfte das deutsche Stimmvieh morgen mitw&#228;hlen, w&#252;rde es wohl zu 60, 70 oder gar 80 Prozent ihr Kreuzchen f&#252;r Obama machen. Die promigeilen Medienmacher haben den Anwalt(!) aus Chicago ja systematisch in den Rang eines Popstars geschrieben und gesendet. Fragt man im eher links-alternativ angehauchten Umfeld, was den afroamerikanischen Kandidaten denn so attraktiv macht, h&#246;rt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.rainersche-post.de/wp-content/uploads/2008/11/obama_kenia_gross.jpg" rel="Lightbox" title="Barack Obama - mehr als ein Populist?"><img src='http://www.rainersche-post.de/wp-content/uploads/2008/11/obama_kenia.jpg' alt='obama_kenia.jpg' /></a>D&#252;rfte das deutsche Stimmvieh morgen mitw&#228;hlen, w&#252;rde es wohl zu 60, 70 oder gar 80 Prozent ihr Kreuzchen f&#252;r Obama machen. Die promigeilen Medienmacher haben den Anwalt(!) aus Chicago ja systematisch in den Rang eines Popstars <a href="http://www.rainersche-post.de/restderwelt/baracks-heisse-luft.php">geschrieben</a> und <a href="http://www.rainersche-post.de/restderwelt/obama-im-fernsehn.php">gesendet</a>. Fragt man im eher links-alternativ angehauchten Umfeld, was den afroamerikanischen Kandidaten denn so attraktiv macht, h&#246;rt man vorwiegend Weiches. Dass es an der Zeit w&#228;re, dass ein Schwarzer US-Pr&#228;sident w&#252;rde. Oder dass der was f&#252;r die Armen tun w&#252;rde. Und dergleichen. Da stellen sich gleich zwei Fragen: Was hat ein europzentrierter Bundesb&#252;rger davon? Und: Kann man Barack Obama seine Versprechen abnehmen?<span id="more-1379"></span></p>
<p>Da sich die handels&#252;bliche TV-Berichterstattung im Wesentlichen darauf beschr&#228;nkt, mehr oder weniger kreischende US-Jungmenschen zu zeigen, die an Obama glauben, und sich kaum jemand mal <a href="http://www.barackobama.com/issues/">das Programm</a> des zuk&#252;nftigen Weltherrschers anschaut, ist allgemeine Skepsis angebracht. Denn gerade wenn man die wirtschaftspolitischen Aussagen des Kandidaten der so genannten &#8220;Demokraten&#8221; (die dr&#252;ben als linksliberal gelten, hierzulande aber eher halbrechts der FDP st&#252;nden&#8230;) durchliest, wird man merken, dass Obamas geplante Ma&#223;nahmen vorwegend protektonistisch sind. Es geht ihm darum, die US-Wirtschaft so auszur&#252;sten, dass sie im Wettbewerb mit der Restwelt besser Chancen hat. Das richtet sich a) gegen die Globalisierung (was an und f&#252;r sich lobenswert ist), aber auch gegen die Wirtschaftskreise Europa, Russland, China und Asien. Im Grunden lautet Obamas These: Wir k&#246;nnen die Situation unserer Armen nur verbessern, wenn wir unsere Wirtschaft st&#228;rken. Dazu gibt er einen Schuss Umverteilung (den hiesige Sozial-CDUler f&#252;r nicht ausreichend halten w&#252;rden) und wird daf&#252;r als Kommunist diskriminiert.</p>
<p>Auch seine au&#223;enpolitischen Programmpunkte lohnen einer genaueren &#220;berpr&#252;fung. Die wesentliche Frage ist, ob die USA ihre Rolle als bewaffneter und gewaltt&#228;tiger Weltpolizist unter Obama modifizieren oder aufgeben w&#252;rde. Die Antwort lautet: Nein. Im Grunde wird Obama da weitermachen, wo Bill Clinton vor neun Jahren aufgeh&#246;rt hat, also weiter Zivilbev&#246;lkerung zerbomben lassen, daf&#252;r aber humane Argumente finden. Er ist Anwalt, das darf man nie vergessen. Und er ist ein Marketingtalent. Deshalb werden auch in Zukunft Kriege von den USA angezettelt werden, nur netter verpackt und sozialkompatibel kommuniziert. Es steht zu bef&#252;rchten, dass auch Obama einen milit&#228;rischen Konflikt zur Kaschierung der anstehenden Depression in Betracht ziehen wird. Wie sagte neulich ein US-Wirtschaftswissenschaftler: Ein Krieg ist immer ein prima Konjunkturprogramm.</p>
<p>Auf der Plusseite der Obama&#8217;schen Programmatik stehen sicher die Versprechen in Sachen Gesundheits- und Bildungspolitik. Das ist aber auch einfach, denn schlimmer als jetzt kann es in diesen beiden Themenkreisen nicht werden. Das US-Gesundheitssystem ist innerhalb der entwickelten Staaten das mit Abstand asozialste, eines, das unmittelbar f&#252;r k&#252;rzere Lebenszeiten von Geringverdienern sorgt, ein m&#246;rderisches System. Dies zu refomieren w&#228;re keine gro&#223;e Kunst, g&#228;be es nicht eine m&#228;chtige Mafia in den Staaten, die dies seit Jahrzehnten zu verhindern wei&#223;, um ihre Pfr&#252;nde zu sichern. &#196;hnlich sieht es bei der Bildung aus: Das System von schulischer und beruflicher Ausbildung in den USA ist so krank, kr&#228;nker geht es nicht. Im Bereich der staatlichen Schulen herrscht bei den Sch&#252;lern der Abschlussklassen ein Anzeil von gut 60 Prozent funktionalem Analphabetismus, eine geregelte Berufsausbildung (Lehre, Gesellenpr&#252;fung, Meisterpr&#252;fung) existiert nicht, und die guten Hochschulen sind den Spr&#246;&#223;lingen der oberen Mittelschicht vorbehalten. Nicht umsonst fl&#252;chten die Kinder der Armen in die Streitkr&#228;fte &#8211; in der Hoffnung, dort eine solide Ausbildung zu erhalten.</p>
<p>Nein, Obama wird keinen wirklichen Wandel erreichen. Denn dieses Staatsgebilde, das sich United States of America nennt, ist im Kern inhuman und krank. Es ist auf Gewalt und Sklaverei aufgebaut und hat sich nie vollst&#228;ndig von den zugrundeliegenden Prinzipien gel&#246;st. Die einzige Hoffnung f&#252;r die Amerikaner und die Welt hei&#223;t nicht Barack Obama sondern Selbstzuerst&#246;rung des Systems durch Korruption, folgende Depression und die Wut der Massen. Und darauf hat die morgige Wahl keinen Einfluss.</p>
<hr /><small>Copyright &copy; by <a href="http://www.rainersche-post.de/">Rainer Bartel</a>, alle Rechte vorbehalten (ID:  078929bb8d1d7ef97a979528e34c61ff (38.107.179.207) ). Danke dass Sie meinen Feed abonniert haben! &raquo; <a href="http://www.rainersche-post.de/ausland/kann-man-obama-glauben.php">Ganzen Artikel lesen</a></small>]]></content:encoded>
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		<title>Baracks hei&#223;e Luft</title>
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		<pubDate>Fri, 25 Jul 2008 08:14:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rainer Bartel</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wer verstehen will, was es mit Barack Obamas Rede vor der Siegess&#228;ule auf sich hatte, muss sich mit einem uramerikanischen Ph&#228;nomen auseinandersetzen, dem der Predigt. Ja, liebe Freunde, die Predigt ist Amerika. Haben nicht schon die Gr&#252;nderv&#228;ter in ihren Predigten die hei&#223;en Eisen ihrer Zeit angefasst? Ja, das wollen wir jetzt auch tun. Das m&#252;ssen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="wp-content/uploads/2008/07/obama_ernst_gross.jpg" rel="Lightbox" title="Barack Obama ernst"><img src='http://www.rainersche-post.de/wp-content/uploads/2008/07/obama_ernst.jpg' alt='barak_obama.jpg' /></a>Wer verstehen will, was es mit Barack Obamas Rede vor der Siegess&#228;ule auf sich hatte, muss sich mit einem uramerikanischen Ph&#228;nomen auseinandersetzen, dem der Predigt. Ja, liebe Freunde, die Predigt ist Amerika. Haben nicht schon die Gr&#252;nderv&#228;ter in ihren Predigten die hei&#223;en Eisen ihrer Zeit angefasst? Ja, das wollen wir jetzt auch tun. Das m&#252;ssen wir auch tun. Dies ist der Moment. Tats&#228;chlich ist Barack Obama ganz offensichtlich ein Erbe der charismatischen Prediger baptistischen Stils, den man nicht nur in den kleinen Kirchen des S&#252;dens findet, sondern &#252;berall wo Schwarze ihre spezifische Form des Christenglaubens leben, aber auch bei den evangelikalen Wei&#223;en, den radikalen Christen. Daher stammt seine spezifische Rhetorik, die uns Europ&#228;ern charismatisch erscheint, weil wir sie aus unserem Alltag nicht kennen.<span id="more-359"></span></p>
<p>Kann sich jemand vorstellen, ein Typ vom Schlage Steinmeiers k&#246;nne so reden? Nicht einmal der Schreckkanzler Schr&#246;der, der ja immerhin so etwas wie eine Schimanski-Ausstrahlung hatte, war dazu in der Lage. Nein, um so sprechen zu k&#246;nnen, muss man in den USA studiert haben und am College Mitglied im Debattierclub gewesen sein. Dort &#252;ben sie das ein, die zuk&#252;nftigen Lawyers, die sp&#228;ter vor Gericht alles mit einem Pathos &#252;berziehen, wenn&#8217;s der Wahrheitsfindung nutzt. Rhetorik ist in den USA keine Kunst, sondern ein Handwerk, das vor allem Juristen und Pfarrer von klein auf lernen. Da der aktuelle George W. keins von beiden und dazu noch leicht sprachbehindert ist, bringt er derlei nicht zustande. Nur deshalb erscheint uns Barack Obama so gro&#223; &#8230; dabei ist er auch blo&#223; ein Anwalt.</p>
<p>Auf diesem Hintergrund muss man die gestrige Rede des Pr&#228;sidentschaftskandidaten verstehen und interpretieren. Er fischte gleich zu Beginn Komplimente, in dem er Berlin &#8211; gut 20 Jahre nach dem Mauerfall &#8211; zum Bollwerk der Freiheit westlicher Pr&#228;gung stilisierte. In den ersten zehn Minuten seiner Rede sprach er das Wort &#8220;Berlin&#8221; handgestoppte 22 Mal aus! Das bereitete den Boden vor f&#252;r seine &#252;blichen Schl&#252;sselw&#246;rter &#8211; wobei &#8220;Change&#8221; relativ kurz kam. Aber Begriffe wie &#8220;Schicksal&#8221; und &#8220;Pflicht&#8221; waren gut vertreten.<br />
Eine bekannte rhetorische Figur besteht im Bilden von Gegensatzpaaren. Bei Obama waren das gestern die W&#246;rter &#8220;Walls&#8221; und &#8220;Bridges&#8221;. Wie <a href="http://www.rainersche-post.de/restderwelt/obamas-symbolkraft.php">prophezeit</a> bezog er sich deutlich auf den Reagan&#8217;schen Satz &#8220;Mr Gorbatchev, tear down this wall&#8221;. In voller populistischer Absicht forderte er zum Einrei&#223;en diverser, weltweiter Problemmauern auf. Und zum Bau einer transatlantischen Br&#252;cke.</p>
<p>Dass deutsche Medienschaffenden wie der Deppendorf und diese <a href="http://www3.ndr.de/cgi-bin/selektor?sendung=/ndrtv_pages_std/0,3147,OID1507696_REF_SPC682010,00.html">Hanni H&#252;sch</a> angesichts eines solchen Auftritts recht feucht wurden und die medialen Kommentatoren heute einen Weltb&#252;rger Obama feiern, beweist die Wirkung der Predigt. Bei Lichte betrachtet war es aber im wesentlichen hei&#223;e Luft, die dem gro&#223;en Mund des sympathischen Kandidaten entfleuchte. Aber das reicht, um ihn zum Popstar zu machen.<br />
Es ist wie bei Robbie Williams: Es kommt nicht auf den Text an, sondern darauf, dass Robbie singt. Und am besten kommt&#8217;s, wenn man dem Robbie beim Singen zugucken kann.</p>
<hr /><small>Copyright &copy; by <a href="http://www.rainersche-post.de/">Rainer Bartel</a>, alle Rechte vorbehalten (ID:  078929bb8d1d7ef97a979528e34c61ff (38.107.179.207) ). Danke dass Sie meinen Feed abonniert haben! &raquo; <a href="http://www.rainersche-post.de/ausland/baracks-heisse-luft.php">Ganzen Artikel lesen</a></small>]]></content:encoded>
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