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Dirk Elbers tut Düsseldorf gut

Es wird wärmer in Düsseldorf

elbers_hilft.jpg“Seit Joachim Erwin in Düsseldorf regiert, haben es Obdachlose dort besonders schwer. Mit dem CDUler kam eine Straßenordnung, die „agressives Betteln” und das „Lagern in Gruppen” verbietet. Diese Satzung soll jetzt erneuert werden. Streetworker, Wissenschaftler und Obdachlosenorganisationen fordern ihre Abschaffung.” (Quelle: taz vom 05.05.2006 via Dominikaner Düsseldorf)

Erst knapp drei Jahre alt ist dieser Artikel, der die Kälte dokumentiert, die der verstorbene Oberbürgermeister Joachim Erwin während seiner gesamten Ägide angerichtet hat. Seine Politik, die Stadt obdachlosenfrei zu machen, um so den Luxustouristen das Bild einer reichen, schönen Metropole zu bieten, ging durchgehend auf Kosten der hiesigen Obdachlosen; verbale Auseinandersetzungen zwischen den OB-Organen und der Hilfsorganisation fiftyfifty waren über fast neun Jahre an der Tagesordnung. Übrigens: Nicht nur die Berber waren vom Reinheitswahn des Ex-OB betroffen; seine vehementen Aktionen zur Vertreibung von Sinti und Roma aus der Stadt im Sommer 2002 sind hinreichend dokumentiert.

Jetzt weht ein anderer Wind in Düsseldorf, eine warme Brise so zu sagen. Das liegt vor allem an der Person des neuen Oberbürgermeisters. Dirk Elbers hat sich vom Beginn seiner Amtszeit an als Mensch erwiesen, der zuhört und bereits ist, Schwache und Hilfsbedürftige zu unterstützen. Das hat er nun erneut bewiesen und so vermutlich einigen Obdachlose schlimme Eisnächte erspart. [weiterlesen...]

» Kommentar von Rainer Bartel am 12.01.09
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