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	<title>Rainer&#039;sche Post &#187; Oralverkehr</title>
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	<description>Düsseldorf - RestDerWelt - Kultuur - Spocht</description>
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		<title>Sex f&#252;r die ganze Familie</title>
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		<pubDate>Thu, 20 Nov 2008 09:21:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rainer Bartel</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Tausende Unterschichtfamilien haben ein neues, preiswertes Hobby f&#252;r sich entdeckt: Sex. Das macht Spa&#223;, das kostet nichts, und das kann jeder &#8211; vom elf-, zw&#246;lfj&#228;hrigen Nachwuchs bis zum r&#252;stigen Opa mit achtzig. Anh&#228;nger dieser Familiensportart meinen, man k&#246;nne gar nicht schnell genug damit anfangen, denn fr&#252;h &#252;bt sich, wer mal Gangbang-Meister werden will. So stattet [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.rainersche-post.de/wp-content/uploads/2008/11/sex_traeumer_gross.jpg" rel="Lightbox" title="Sex - das preiswerte Hobby f&#252;r die ganze Familie"><img src='http://www.rainersche-post.de/wp-content/uploads/2008/11/sex_traeumer.jpg' alt='sex_traeumer.jpg' /></a>Tausende Unterschichtfamilien haben ein neues, preiswertes Hobby f&#252;r sich entdeckt: Sex. Das macht Spa&#223;, das kostet nichts, und das kann jeder &#8211; vom elf-, zw&#246;lfj&#228;hrigen Nachwuchs bis zum r&#252;stigen Opa mit achtzig. Anh&#228;nger dieser Familiensportart meinen, man k&#246;nne gar nicht schnell genug damit anfangen, denn fr&#252;h &#252;bt sich, wer mal Gangbang-Meister werden will. So stattet man die Kinderzimmer mit freiem Internetzugang aus, damit sich die Kleinen recht fr&#252;hzeitig in Bild und Schrift mit den verschiedenen Taktiken des Geschlechtsverkehrs vertraut machen k&#246;nnen. Spie&#223;er betrachten die entsprechenden Inhalte als Pornografie, f&#252;r die Sexfreunde ist es Inspiration, was da zum Beispiel im Aufkl&#228;rungskanal YouPorn zu sehen ist. Die erfreuliche Folge sind intensive Diskussionen auf deutschen Hauptschulh&#246;fen &#252;ber die Fachthemen: Soll ich schlucken? fragen sich da M&#228;dels im soeben geschlechtsreifen Alter. Muss Analverkehr wehtun? besprechen die Jungs. Und nach Schulschluss trifft sich dann manch fr&#252;hpubert&#228;re Rasselbande zum fr&#246;hlichen Gangbang.<span id="more-1508"></span></p>
<p>Wo Menschen, die in den F&#252;nfzigern oder Sechziger geboren wurden, noch erheblichen logistischen Problemen gegen&#252;berstanden, wenn sie die Funktionsweise der prim&#228;ren Geschlechtsorgane austesten wollten, da stellt die alleinerziehende Mami ihrer dreizehnj&#228;hrigen Tochter mit Freude das m&#252;tterliche Schlafzimmer zur Verf&#252;gung, wenn diese mit Marvin und Hamsa mal eine Doppelpenetration trainieren will. Ja, die Unterschichteltern sind in Sachen Sex voll krass gut drauf. Da holt sich Mutti den sechsten Besch&#228;ler des Jahres ins Haus, und vier der sechs Kinder schauen bei der Bumspremiere zu. Hey, guckma, wie die Olle noch abgeht mit ihren vierzig Jahren! So animiert verzieht sich der Nachwuchs in die Zimmer, um es der Mutter nachzutun.</p>
<p>Die Mittelschicht ist <a href="http://www.stern.de/politik/deutschland/:Sexuelle-Verwahrlosung-Voll-Porno!/581936.html">naturgem&#228;&#223; schockiert</a>, fr&#246;nt sie doch der altmodischen Meinung, Kinder m&#252;ssten behutsam an die Sexualit&#228;t herangef&#252;hrt werden, und auch der junge Erwachsene solle zu verantwortungsvollem Umgang mit der Liebe herangezogen werden. Aber das sind nat&#252;rlich nur bigotte Arabesken des B&#252;rgertums, das dem Proletariat die Freuden des V&#246;gelns vorenthalten will. Denn: In keiner gesellschaftlichen Formation ist der Konsum pornografischer Erzeugnisse weiter verbreitet als bei den Spie&#223;ern. Nun holen sich die Unterschichtler einfach, was ihnen zusteht. Zum Gl&#252;ck sind deren Mitglieder seit L&#228;ngerem nicht mehr auf teure Videotheken angewiesen, deren Nutzung das durchschnittliche Hartz-IV-Budget deutlich strapazieren w&#252;rde. Eine DSL-Flatrate kommt letztlich billiger und bringt mehr Anschauungsmaterial zum selben Preis ins Haus.</p>
<p>Alt-68er sollten ein Auge auf dieses Ph&#228;nomen werfen, denn recht eigentlich erf&#252;llen sich in der selbstbewussten Sexualit&#228;t der Arbeiter die k&#252;hnsten Revolutionstr&#228;ume: Beim Ficken kann jeder nach seinen F&#228;higkeiten und bekommt nach seinen Bed&#252;rfnissen. Stattdessen <a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,466334,00.html">beklagen</a> die altgewordenen Salonsozialisten, die Jugend sei sexuell verwahrlost.<br />
Auch die Feministinnen sollten mit einigem Stolz auf die jungen und j&#252;ngsten Frauen blicken, die schon ganz, ganz fr&#252;h ihre weibliche Sexualit&#228;t entdecken und im Kreise vorwiegend Gleichaltriger ausleben. Dass sie dabei bisweilen &#252;bers Ziel hinausschie&#223;en und sich auf Praktiken einlassen, die als frauenfeindlich gegei&#223;elt werden m&#252;ssen,  liegt in der Natur der Sache.<br />
Schlie&#223;lich sind es die Sozialpolitiker aller Fraktionen, die gl&#252;cklich sein sollten &#252;ber das alte, neue Hobby f&#252;r die ganze Familie. Denn wer viel v&#246;gelt, braucht nicht so viel Geld. Und wer ein &#252;bersch&#228;umendes Sexualleben pflegt, der jammert nicht &#252;ber zu wenig Staatsknete. Diesen Trend zu f&#246;rdern sollte vordringliche Aufgabe von Familien- und Arbeitsministerium sein.</p>
<p>Bleiben die Alten, besonders diejenigen, deren Rente hinten und vorne nicht reicht. Auch da ersetzt ein langsamer Fick am fr&#252;hen Abend schon mal den fr&#252;her &#252;blichen, aber kostentr&#228;chtigen Gang ins Theater. Und wer als Rentner ein bisschen mehr auf Tasche hat, der teilt gern ein wenig davon aus. So verdienen sich M&#228;dchen, die dank Zugeh&#246;rigkeit zu einer Hartz-IV-Gemeinschaft keinen Anspruch auf Taschengeld haben, gern ein paar Euros dazu, indem sie Opa zur Hand gehen oder sonstwie f&#252;r seine Entspannung sorgen.</p>
<p>Apropos Sorgen: Nein, wenn irgendwelche moralinsauere Pfarrer jetzt in dicken B&#252;chern beklagen, es ginge abw&#228;rts mit der Jugend, dann liegen Vertreter dieser Ansicht weit daneben und verleihen letztlich nur ihrer eigenen sexuellen Frustration &#246;ffentlich Ausdruck. Die Heuchler dieser Kategorie versuchen dem Restvolk zu suggerieren, Kinder, Jugendliche und Heranwachsende, die dauernd pimpern, bumsen oder v&#246;geln, w&#252;rden zwangsl&#228;ufig emotional verarmen, h&#228;tten irgendwann nur noch Sex im Kopf und m&#252;ssten &#8211; analog zu den Heroinabh&#228;ngigen &#8211; ihren Pornokonsum st&#228;ndig steigern, damit die Stimulans &#252;berhaupt noch wirkt. Das erinnert fatal an die Argumentation der Erzieher, die seinerzeit Jungm&#228;nner einreden wollten, exzessives Wichsen f&#252;hre zur Verbl&#246;dung. In Wahrheit verwirklichen diese braven Menschen nur, wovon die Spie&#223;er heimlich tr&#228;umen: So viel ficken wie m&#246;glich. Und das hat noch niemandem geschadet!</p>
<hr /><small>Copyright &copy; by <a href="http://www.rainersche-post.de/">Rainer Bartel</a>, alle Rechte vorbehalten (ID:  078929bb8d1d7ef97a979528e34c61ff (38.107.191.82) ). Danke dass Sie meinen Feed abonniert haben! &raquo; <a href="http://www.rainersche-post.de/kultuur_popp/sex-fuer-die-ganze-familie.php">Ganzen Artikel lesen</a></small>]]></content:encoded>
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