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Subventionen für halbtote Firmen

Lasst sie pleite gehen

pleite_geier.jpgEinen Markt, dieses mystisch aufgeladene Konstrukt der Neoliberalen, kann man auch als Torte aus lauter Nachfrage betrachten. Die Gesamtheit des Bedarfs an Tischen durch die Konsumenten bildet zum Beispiel den Tischmarkt. Dessen Größe ist abhängig von den realen Bedürfnissen der potenziellen Käufer und deren Wünsche, Träume und Sehnsüchten nach etwas, auf dem sie ihre Suppenteller abstellen können. Auch ein solcher Teilmarkt wächst, schrumpft oder bleibt unverändert, je nachdem wie sich der Bedarf und die Möglichkeiten, Geld auszugeben, verändern. Nehmen wir einmal an, der Tischmarkt sei über die Jahre einigermaßen stabil, und die Nachfrage liege bei zehn Million Tische pro Jahr in Deutschland. Nehmen wir weiter an, es gäbe zehn Anbieter, die zwischen 100.000 und zwei Millionen Tische pro Jahr produzieren und auch verkaufen. Das sind die Kuchenstücke, oder in der Wirtschaftsterminologie: die Marktanteile. Nun hat der Erbe der einen Fabrik (Marktanteil: eine Million pro Jahr) das Vermögen bei Spiel und Suff durchgebracht, keinen Käufer für den Rest gefunden und deshalb die Produktion eingestellt. Bedeutet: Die Nachfrage nach einer Million Tische bliebe ungedeckt. Das würden die Konkurrenten aber nicht mitspielen, sondern versuchen, ihre Produktion auszuweiten und durch Deckung der Nachfrage ihre Marktanteile vergrößern. [weiterlesen...]

» Kommentar von Rainer Bartel am 21.11.08
» in Rubrik(en): Wirtschaft »
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