Kostet nix und tut (meistens) nicht weh
Meine Güte, was wurde in der guten, alten Zeit fröhlich herumgevögelt! Und mit Spaß an der Sache. Dann kam der bürgerliche Feminismus und fand heraus, dass Frauen ja überhaupt gar keinen Sex wollen, nur die bösen bösen Männer. Das stieß die Insassen dieser Gesellschaftsschicht in tiefe Zweifel, während die Unterschicht freudig weiter vögelte. Nun kann man auch hier einen Zusammenhang mit den sozio-kulturellen Auswirkungen des Kapitalismusses wittern, wenn man will. Denn der Geschlechtsverkehr in seinen diversen polymorphen Ausprägungen ist zunächst einmal kostenlos. [weiterlesen...]
Sexuelle Verwahrlosung reloaded
Tausende Unterschichtfamilien haben ein neues, preiswertes Hobby für sich entdeckt: Sex. Das macht Spaß, das kostet nichts, und das kann jeder – vom elf-, zwölfjährigen Nachwuchs bis zum rüstigen Opa mit achtzig. Anhänger dieser Familiensportart meinen, man könne gar nicht schnell genug damit anfangen, denn früh übt sich, wer mal Gangbang-Meister werden will. So stattet man die Kinderzimmer mit freiem Internetzugang aus, damit sich die Kleinen recht frühzeitig in Bild und Schrift mit den verschiedenen Taktiken des Geschlechtsverkehrs vertraut machen können. Spießer betrachten die entsprechenden Inhalte als Pornografie, für die Sexfreunde ist es Inspiration, was da zum Beispiel im Aufklärungskanal YouPorn zu sehen ist. Die erfreuliche Folge sind intensive Diskussionen auf deutschen Hauptschulhöfen über die Fachthemen: Soll ich schlucken? fragen sich da Mädels im soeben geschlechtsreifen Alter. Muss Analverkehr wehtun? besprechen die Jungs. Und nach Schulschluss trifft sich dann manch frühpubertäre Rasselbande zum fröhlichen Gangbang. [weiterlesen...]