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	<title>Rainer&#039;sche Post &#187; Verstaatlichung</title>
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		<title>[Upd] Das Ende des Kapitalismusses</title>
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		<pubDate>Sun, 07 Aug 2011 10:00:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rainer Bartel</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.rainersche-post.de/wp-content/uploads/2008/10/karl_marx_gross.jpg" rel="Lightbox" title="Kalle Marx hatte ja soo recht..."><img src='http://www.rainersche-post.de/wp-content/uploads/2008/10/karl_marx.jpg' alt='karl_marx.jpg' /></a><strong>[Update]</strong> Der folgende Artikel erschien hier vor nicht ganz drei Jahren in den Tagen, als klar wurde, dass die verdammten Investementbanken sich drastisch verzockt hatten. F&#252;r viele dem Kapitalismus gegen&#252;ber kritisch eingestellte Menschen in aller Welt sah es damals schon so aus, als sei das System am Ende. Dass die Zocker aber nicht nur in Sachen &#8220;Subprime&#8221; daneben lagen, sondern massivst auf Haushaltsdefizite und Stattsschulden gesetzt hatten, war noch nicht bekannt. Mit dem Herabstufen der Kreditw&#252;rdigkeit der USA durch die verfluchten Rating-Agenturen beginnt JETZT m&#246;glicherweise der letzte Akt. Wurde ich vor zwei Jahren noch bel&#228;chelt und beschimpft, weil ich Marx zitierte, geh&#246;rt die Anwendung Marx&#8217;scher Analysen heute schon fast zum guten Ton. Aber das System stirbt nicht so einfach; es kann sich auf die Hilfe der inkompetenten und/oder korrupten Journaille verlassen. Da ist immer wieder die Rede davon, dass &#8220;Milliarden vernichtet&#8221; w&#252;rden und irgendwelche Spekulantenschweine &#8220;in wenigen Stunden Milliarden verloren&#8221; haben. Gleichzeitig sch&#252;ren gerade die Schei&#223;bl&#228;tter die Angst der Kleinanleger vor dem B&#246;rsencrash &#8211; dieselben verschissenen Zeitungen, die ihre Leser zuvor dazu getrieben haben, in Aktienfonds zu investieren. Nein, wir Ottos Normalverbraucher m&#252;ssen weniger Angst um unser Erspartes haben, als vielmehr um unsere soziale Sicherheit. Denn wenn es hei&#223;t, die USA (hier den Namen eines anderen Landes einsetzen, dass die Fonds&#228;rsche ausgesaugt haben) m&#252;ssten sparen, dann bedeutet das IMMER, dass es den Aller&#228;rmsten und den Armen richtig ans Leder geht und die Mittelschicht absinken wird. Die Superreichen und die Reichen, die merken nix von der Krise. Im Gegenteil: Haben sie es besonders skrupellos angestellt, profitieren sie sogar noch davon. Sichtbar wird nun aber in vielen L&#228;ndern (Spanien, Israel etc), dass die Menschen diese schreiende Ungerechtigkeit nicht mehr so einfach hinnehmen werden. Und von den gewaltlosen Demos zu echten Riots ist es nur ein kurzer Schritt.<span id="more-1141"></span></p>
<blockquote><p>Die heutige Subprime-Krise ist ein von den AkteurInnen nicht vorausgesehenes und nicht gewolltes Ergebnis des «B&#246;rsenspiels der Bankokraten»; die Hypothekenkrise hat sich l&#228;ngst als eine schwere Bankenkrise entpuppt. Die Analysen des sogenannten Â«fiktiven KapitalsÂ» von Marx und Engels aus dem 19. Jahrhundert werden auch durch die Finanzkrisen des 21. Jahrhunderts best&#228;tigt: Jede Forderung, ob sie solide oder windig ist, wird zur Grundlage eines neuen Wertpapiers, das als Aktivum eine neue Verbriefung von Forderungen ausl&#246;st, bis diese Pyramide fiktiven Kapitals ihren fiktiven Charakter zeigt &#8211; wenn sie zusammenbricht.<br />
([Quelle: <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Elmar_Altvater">Elmar Altvater</a> via <a href="http://www.woz.ch/artikel/archiv/16110.html">WOZ</a> vom 13.03.2008]</p></blockquote>
<p>Altvater hat sich in seinem im Jahr 2005 erschienenen Buch &#8220;<a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/redirect?link_code=as2&#038;path=ASIN/3896916270&#038;tag=djonzosmarche-21&#038;camp=1638&#038;creative=6742">Das Ende des Kapitalismus wie wir ihn kennen</a>&#8221; an einer radikalen, fundierten Kritik des entfesselten Turbokapitalismusses versucht &#8211; und offensichtlich Recht behalten. Er bezieht sich im zitierten Artikel und auch im Buch explizit auf den olle Kalle Marx und vor allem dem <a href="http://www.mlwerke.de/me/me25/me25_413.htm">25. Kapitel des dritten Bandes von &#8220;Das Kapital&#8221;</a>, wo Marx &#252;ber &#8220;Kredit und fiktives Kapital&#8221; schreibt:</p>
<blockquote><p>Die andre Seite des Kreditwesens schlie&#223;t sich an die Entwicklung des Geldhandels, die nat&#252;rlich in der kapitalistischen Produktion Schritt h&#228;lt mit der Entwicklung des Warenhandels. Wir haben im vorigen Abschnitt (Kapitel XIX) gesehn, wie sich die Aufbewahrung der Reservefonds der Gesch&#228;ftsleute, die technischen Operationen des Geldeinnehmens und Auszahlens, der internationalen Zahlungen, und damit der Barrenhandel, in den H&#228;nden der Geldh&#228;ndler konzentriert. Im Anschlu&#223; an diesen Geldhandel entwickelt sich die andre Seite des Kreditwesens, die Verwaltung des zinstragenden Kapitals oder des Geldkapitals, als besondre Funktion der Geldh&#228;ndler. Das Borgen und Verleihen des Geldes wird ihr besondres Gesch&#228;ft. Sie treten als Vermittler zwischen den wirklichen Verleiher und den Borger von Geldkapital. Allgemein ausgedr&#252;ckt besteht das Bankiergesch&#228;ft nach dieser Seite darin, das verleihbare Geldkapital in seiner Hand zu gro&#223;en Massen zu konzentrieren, so da&#223; statt des einzelnen Geldverleihers die Bankiers als Repr&#228;sentanten aller Geldverleiher den industriellen und kommerziellen Kapitalisten gegen&#252;bertreten. Sie werden die allgemeinen Verwalter des Geldkapitals. Andrerseits konzentrieren sie, allen Verleihern gegen&#252;ber, die Borger, indem sie f&#252;r die ganze Handelswelt borgen. Eine Bank stellt auf der einen Seite die Zentralisation des Geldkapitals, der Verleiher, auf der andern die Zentralisation der Borger dar. Ihr Profit besteht im allgemeinen darin, da&#223; sie zu niedrigem Zinsen borgt, als sie ausleiht.&#8221;<br />
[Quelle: <a href="http://www.mlwerke.de/me/me25/me25_413.htm">Karl Marx, "Das Kapital", Band III, Kapitel 25</a>]</p></blockquote>
<p>K&#252;rzer kann man das Treiben der nun zugrunde gehenden Finanzinstitute kaum beschreiben. Banken, Investmentbanken zumal, verdienen daran, dass sie Kapital zu einem h&#246;heren Zinssatz verleihen als den, zu dem sie sich das Kapital geliehen haben. Auf diesem Prinzip basiert die Krise, die wir gerade erleben und die gut und gerne das Ende des Kapitalismusses darstellen k&#246;nnte. Es geht um das Hantieren mit fiktivem Kapital. <a href="https://www.secarts.org/journal/index.php?show=article&#038;id=686">Nach Marx</a> handelt es sich bei realem Kapital um jenes, das Unternehmen einsetzen, um Rohstoffe, Halbzeug, Teile und Maschinen zu kaufen und zu erhalten, aber auch dasjenige, dass zum Erhalt der Produktion und des Vertriebs verwendet wird sowie der Arbeitslohn. Fiktives Kapital zeichnet sich dagegen dadurch aus, das ihm kein realer Wert gegen&#252;bersteht, weil es eben nicht zum Aufrechterhalten von Produktion und Zirkulation benutzt wird. Dieses fiktive Kapital existiert im Wesentlichen in Form von Wertpapieren (Aktien, Fondsanteile, Staatsanleihen etc.)), die einen Anspruch auf Profit, einen Teil des Mehrwertes in Form von Zins oder Dividende darstellen.</p>
<p><strong>Fitkives Kapital</strong><br />
Also: Fiktives Kapital repr&#228;sentiert keinen realen Wert. Deshalb kann es ganz unabh&#228;ngig von den Ressourcen und dem Warenabsatz vermehrt werden. Dies geschieht, indem man Anteile an fiktivem Kapital verkauft. Der Verk&#228;ufer erwirbt Anteile in der Hoffnung auf eine hohe Verzinsung und eine Steigerung des fiktiven Werts. Dass Wertpapiere keine oder nur eine geringe Rendite erbringen oder ihren Wert verlieren, stellt das Risiko dieses Gesch&#228;fts dar. Die Logik der Bef&#252;rworter des Kapitalismusses, insbesondere der Vertreter des Neoliberalismusses, besagt, dass dieses Risiko belohnt werden m&#252;sse. Wer hohe Risiken eingeht, also Papiere erwirbt, bei denen die Gefahr von geringer Rendite und Wertverfall gegeben ist, m&#252;sse daf&#252;r belohnt werden.<br />
So ist das Gesch&#228;ft der Kreditinstitute im Wesentlichen eine Verwaltung von Risiken. Ein gutes Beispiel bietet der Online-Zahlungsverkehr. Je h&#246;her das Risiko ist, dass ein Kunde f&#252;r seine Waren nicht zahlt, desto h&#246;her sind die Kosten des Zahlungsverkehrs f&#252;r den K&#228;ufer. Das bedeutet: Der Verk&#228;ufer versichert sich gegen das Risiko des Zahlungsausfalls. Und das unabh&#228;ngig vom Wert der Ware. Risiken werden abgesch&#228;tzt &#8211; im Bereich des Geldverkehrs durch statistische Verfahren. Im Gesch&#228;ft mit Wertpapieren gibt es nat&#252;rlich ebenfalls Risiken, deren H&#246;he wird aber nicht ermittelt, sondern &#252;ber den Preis und das Zahlungsziel zwischen Verk&#228;ufer und K&#228;ufer frei ausgehandelt. Die Versicherung gegen die Risiken des Kapitalverkehrs geschieht durch Sicherheiten. Das hei&#223;t: Wenn eine Bank einem Mittelst&#228;ndler eine Summe zur Investition leiht, dann verlangt sie Sicherheiten, will einen Nachweis daf&#252;r, dass der Gl&#228;ubiger &#252;ber gen&#252;gend anderes Kapital verf&#252;gt, um den Kredit notfalls ausl&#246;sen zu k&#246;nnen. Je geringwertiger die Sicherheiten, desto h&#246;her der verlangte Zins auf das geliehene Kapital.</p>
<p><strong>Risiko und Sicherheiten</strong><br />
Nun hat sich schon vor &#252;ber 150 Jahren ein System der Risikoverteilung entwickelt, dass darin besteht, dass sich Banken das Geld, das sie als Kredit verteilen, bei anderen Banken leihen. In der Subprime-Krise des vergangenen Jahres entdeckten Finanzjongleure aber ein anderes Prinzip: Sie gaben Papiere aus, deren Sicherheit aus vergebenen Krediten bestand. Hatte eine Bank beispielsweise 1.000 Hausk&#228;ufern je 10.000 Dollar geliehen, dann traten sie diese Forderungen teilweise und summarisch an einen Fonds ab. Die Fondsbetreiber wetteten durch den Kauf der Forderungen so zu sagen darauf, dass die Hausk&#228;ufer ihre Darlehen w&#252;rden abzahlen k&#246;nnen. Die Kreditausgebenden Banken hatten sich so ganz oder teilweise vom Risiko entlastet. Aber auch die Fondsbetreiber nahmen das Risiko nicht, sondern verkauften Anteile an ihren Fonds an Anleger mit dem Versprechen, eine hohe Rendite zu generieren.<br />
Rechnen wir: Es geht im Beispiel um 10 Millionen verliehene Dollar. Die Fonds haben die Forderungen m&#246;glicherweise mit einem Aufschlag von 5 Prozent &#252;bernommen, also 10.500.000 Dollar. Allerdings wurden die Forderungen ganz im Marx&#8217;schen Sinne nicht gekauft, sondern nur das Versprechen abgegeben, die Summe zu einem Zeitpunkt X an die kreditgebenden Bank zu zahlen. Nun wurden Anteil an diesem Fond zum Beispiel zu je 1.000 Dollar an Anleger verkauft &#8211; nat&#252;rlich mit kr&#228;ftigem Aufschlag, sodass der Buchwert nach Ausgabe der Anteile bei um die 11 Millionen Dollar lag. Diesen elf Millionen standen aber immer noch 1.000 H&#228;user mit einem Wert von je 10.000 Dollar gegen&#252;ber. Da aber die Hausk&#228;ufer die Darlehen aufgenommen hatten mit der Information, der Wert ihrer H&#228;user w&#252;rde steigen, w&#228;re selbst der 10-prozentige Aufschlag durch den Fonds gedeckt.</p>
<p>Statt einer Wertsteigerung erlitten die H&#228;user jedoch einen dramatischen Wertverfall. Das lag daran, dass immer mehr Hausk&#228;ufer ihre Darlehen nicht bedienen konnten und ihre H&#228;user mit Abschl&#228;gen verkaufen mussten. Pl&#246;tzlich war ein Haus nicht mehr 10.000 Dollar wert, sondern nur noch 8.500. Das Paket der Forderungen war also nur noch mit 8,5 Millionen Dollar gedeckt. Entsprechend geringer war der Wert des Fonds und der Anteile. Als nun der Termin kam, an dem der Fondsbetreiber das Paket zu bezahlen hatte, war sein Fonds deutlich weniger wert.<br />
Da aber der gr&#246;&#223;te Teil der Anteile von Banken gekauft worden war, die diese Anteile wiederum nicht sofort bezahlt hatten, sondern nur ein Zahlungsziel benannt hatten, konnte der Fondsbetreiber die Forderung der kreditgebenden Bank nicht befriedigen. Es zeigte sich, dass Fonds auf Subprime-Krediten nicht mehr waren als ein Pyramidenspiel nach dem <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Charles_Ponzi">Ponzi-Schema</a>.</p>
<p><strong>Die Lawine</strong><br />
Die Krise der Subprime-Darlehen f&#252;r us-amerikanische Hausk&#228;ufer war aber nur der Ausl&#246;ser einer ganzen Lawine. Einerseits, weil die Weitergabe der Risiken aus diesem Gesch&#228;ft durch derart viele H&#228;nde gegangen waren, dass schier unglaubliche Forderungssummen aufgelaufen waren, die niemand mehr, schon gar keine Bank oder Bankengruppe mehr decken konnte. Einige der gr&#246;&#223;ten Investmentbanken waren de facto insolvent. Der Rest ist bekannt.</p>
<p>Die gro&#223;e Gefahr besteht nun darin, dass Unternehmen, die in Ressourcen, Maschinen und Personal investieren wollen oder m&#252;ssen, keine Kredite bekommen, weil die Banken nicht &#252;ber das n&#246;tige (fiktive) Kapital verf&#252;gen, dass die Unternehmen in reales Kapital umwandeln k&#246;nnten. Das bedeutet: R&#252;ckgang der Produktion, Veringerung des Angebots bei gleichbleibender Nachfrage und damit Rezession.</p>
<p><strong>Das andere Kreditwesen</strong><br />
Nein, nicht der Kapitalismus an und f&#252;r sich ist am Ende, aber der Markt, auf dem fiktives Kapital gehandelt wird &#8211; und m&#246;glicherweise sogar final. Damit der Bedarf an realem Kapital aber gedeckt werden kann, m&#252;ssen die Risiken anders verteilt werden. Die einzigen Instanzen, die nach dieser Krise in der Lage sein werden, dies zu tun, sind die Notenbanken der Nationalstaaten. Denn die k&#246;nnen neues fiktives Kapital (Staatsanleihen sind grunds&#228;tzlich fiktives Kapital, weil Staaten nichts produzieren oder zirkulieren) nach Bedarf erschaffen, indem sie das Kapitalvolumen einer Volkswirtschaft vergr&#246;&#223;ern. Damit das Kapital aber in den Kreditkreislauf gespeist werden kann, braucht es Banken als Vermittler zwischen dem, der leihen will, und dem, der verleihen kann (der Staat). Investmentbanking wird so eine Staatsfunktion &#8211; die entsprechenden Institute finden sich im Besitz des Staates. Existierende Finanzinstitute &#8211; und genau diesen Prozess erleben wir gerade hautnah &#8211; werden mehr oder weniger sichtbar verstaatlicht.</p>
<p>Nat&#252;rlich werden Staatsbanken das Risiko zu vergebender Kredite anders bewerten als privatwirtschaftliche. Und sie werden der Logik nicht folgen m&#252;ssen, dass h&#246;here Risiken mit h&#246;herem Zins belohnt werden. Eher werden sie riskanten Investitionen die Mittel verweigern und die Volkswirtschaft durch gezielte Vergabe bzw. Nichtvergabe von Krediten lenken. Kommt dann noch die langfristige Planung von staatlich kontrollierten Investitionen hinzu, haben wir eine Form der Planwirtschaft. Und dann ist der Kapitalismus mit seiner Marktwirtschaft vielleicht doch schneller am Ende als wir uns das heute vorstellen k&#246;nnen.</p>
<hr /><small>Copyright &copy; by <a href="http://www.rainersche-post.de/">Rainer Bartel</a>, alle Rechte vorbehalten (ID:  078929bb8d1d7ef97a979528e34c61ff (38.107.179.209) ). Danke dass Sie meinen Feed abonniert haben! &raquo; <a href="http://www.rainersche-post.de/wirtschaft/das-ende-des-kapitalismusses.php">Ganzen Artikel lesen</a></small>]]></content:encoded>
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		<title>Gegen Verstaatlichung</title>
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		<pubDate>Sun, 16 Nov 2008 13:39:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rainer Bartel</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Alle Salonsozialisten &#8211; den Verfasser dieses Beitrags eingeschlossen &#8211; haben sich angesichts des Finanztsunamis etwas voreilig &#252;ber das Ende des Kapitalismusses wie wir ihn kennen gefreut. Selbst die diversen Hilfspakete der Staaten, die &#252;berdimensionalen Bail-outs erschienen bis vor wenigen Wochen als ein Pfad in Richtung Sozialismus. Das war aber in jeder Hinsicht zu kurz gedacht, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.rainersche-post.de/wp-content/uploads/2008/11/wilder_streik_gross.jpg" rel="Lightbox" title="Sollen die Opel-Arbeiter doch ihre Firma selbst &#252;bernehmen!"><img src='http://www.rainersche-post.de/wp-content/uploads/2008/11/wilder_streik.jpg' alt='wilder_streik.jpg' /></a>Alle Salonsozialisten &#8211; den Verfasser dieses Beitrags eingeschlossen &#8211; haben sich angesichts des Finanztsunamis etwas voreilig &#252;ber das Ende des Kapitalismusses wie wir ihn kennen gefreut. Selbst die diversen Hilfspakete der Staaten, die &#252;berdimensionalen Bail-outs erschienen bis vor wenigen Wochen als ein Pfad in Richtung Sozialismus. Das war aber in jeder Hinsicht zu kurz gedacht, was sich am <a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,590708,00.html">Versuch der Bundesregierung</a>, den Autohersteller Opel zu retten, besonders gut zeigt. Die Argumentationslinie ist so simpel wie heuchlerisch. W&#252;rde Opel im Zuge der GM-Pleite dichtmachen m&#252;ssen, gingen Hundertausende Arbeitspl&#228;tze verloren. H&#228;lt man den Hersteller ungewollter Autos aber mit Staatsknete am Leben, dann d&#252;rften die Arbeiter in Bochum, R&#252;sselsheim und sonstwo weiter malochen und daf&#252;r einen gewissen Lohn beziehen. Da fragt man sich spontan, ob Merkel &#038; Konsorten tats&#228;chlich das Wohl der Knechte im Auge haben, die &#8211; wenn arbeitslos &#8211; bald der allgemeinen Verwahrlosung anheim fielen. Die <a href="http://www.focus.de/politik/deutschland/holzmann-viel-wirbel-wenig-wirkung_aid_178373.html">Geschichte</a> lehrt aber, dass Politiker Arbeitsplatzverluste einzig und allein f&#252;rchten, weil ein &#8220;Freigesetzter&#8221; dazu neigt, die Regierenden nicht mehr zu w&#228;hlen.<span id="more-1481"></span></p>
<p>Aber auch um die Ecke wird in den Kreisen der Wirtschaftsabh&#228;ngigen gern gedacht. Wer seinen Job verliert, f&#228;llt auch f&#252;r den Konsum aus. Das als Folge des sinkenden Einkommens qua Abstieg auf <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Arbeitslosengeld">ALG</a>. Im Sinne der Erhaltung des Kapitalismusses gilt es aber, den <a href="http://www.rainersche-post.de/restderwelt/wirtschaften/das-elend-des-konsumismus.php">Konsumismus</a> am Leben zu erhalten, denn der ist ein Grundpfeiler der entfesselten Marktwirtschaft.</p>
<p>Bei den Debatten um Staatshilfe f&#252;r Banken, Autohersteller und andere kriminellen Vereinigungen wird der Unterschied zwischen sozialer und freier Marktwirtschaft gern unter den Teppich gekehrt. Beiden liegt das Gesetz von Angebot und Nachfrage zugrunde. Wenn es einem Autobauer wie Opel schlecht geht, dann liegt das nicht nur am monstr&#246;sen Versagen der GM-Bosse (f&#252;r das sie in der H&#246;lle schmoren sollten und nicht auf Golfpl&#228;tzen in Florida&#8230;), sondern auch an massiven Fehlern in Bezug auf die Nachfrage. Einfach gesagt: Opel entwickelt seit L&#228;ngerem Autos, die der geneigte Autok&#228;ufer nicht haben will &#8211; zu h&#228;sslich, zu wenig innovativ (im Sinne der Nachhaltigkeit) und zu bieder. Bestes Beispiel ist der v&#246;llig unsinnige Signum, ein Verkaufsflop, an dem die Opel-Chefs verzweifelt festgehalten haben, und vor allem der brandneue <a href="http://www2.opel.de/insignia/">Insignia</a>, der nicht nur einen bescheuerten Namen tr&#228;gt, sondern an jedem Bedarf vorbei entwickelt wurde. In einer freien Marktwirtschaft in neoliberalem Sinne m&#252;sste die Adam Opel AG jetzt einfach &#252;ber die Wupper gehen &#8211; wie weiland die Fabrik des genialen Herrn Borgward.<br />
Und in einer sozialen Marktwirtschaft, die zu betreiben ja weite Kreise der Regierenden vorgeben zu betreiben? Auch da m&#252;sste Opel pleite gehen, aber die betroffenen Arbeiter m&#252;ssten von Staats wegen massiv unterst&#252;tzt werden; etwa so wie zu Zeiten des so genannten &#8220;Strukturwandels&#8221; im Ruhrgebiet, wo landesregierende Sozen ihren lokalen Genossen zum Zwecke der Stimmenerhaltung die Milli&#246;nchen nur so in den After geschoben haben. Ja, das war noch soziale Marktwirtschaft! Wenn jetzt aber der Bund f&#252;r die Opel AG B&#252;rgerschaften &#252;bernimmt, dann profitieren davon nur diejenigen, die einen Teil der Krise zu verschulden haben: Die Vorst&#228;nde, Gesch&#228;ftsf&#252;hrer, Bereichsgesch&#228;ftsf&#252;hrer und so weiter. Das hat weder etwas mit sozialer Marktwirtschaft zu tun, noch mit Sozialismus.</p>
<p>Wenn derlei Ma&#223;nahmen schon f&#252;r Verstaatlichung gehalten werden, dann ist diese Form der Verstaatlichung rundheraus abzulehnen, denn sie ist dann nichts anderes als eine gigantische Subventionsmaschine f&#252;r unf&#228;hige Manager und skrupellose Investoren.</p>
<p><strong>Was tun?</strong><br />
W&#228;hlen wir anstelle des inzwischen verschmutzten Begriffs &#8220;Verstaatlichung&#8221; das Wort &#8220;Vergesellschaftung&#8221; und verstehen wir diese als &#220;berf&#252;hrung der Produktionsmittel in die Hand der Werkt&#228;tigen. Nun darf man sich den Arbeiter nicht mehr im marx&#8217;schen Sinne vorstellen, sondern als eine Person, die ihre Arbeitskraft &#8211; nicht nur die k&#246;rperliche &#8211; oder noch allgemeiner: ihre Lebenszeit gegen einen vergleichsweise geringen Lohn an ein Unternehmen verkauft, das darauf angelegt ist, Profite zu erzielen, um den Anlegern (die daf&#252;r nicht arbeiten m&#252;ssen) eine angemessene Rendite zahlen zu k&#246;nnen.<br />
Verstehen wir also Vergesellschaftung als Umkehrung der kapitalistischen Verh&#228;ltnisse: Die Produktionsmittel geh&#246;ren dann nicht mehr mehr oder weniger anonymen Investoren, sondern den Arbietern. Diese Produktionsmittel werden nicht mehr von bonusgeilen Managern verwaltet, sondern von Arbeiteraussch&#252;ssen. Nicht mehr irgendwelche verkoksten Marketingspinner legen fest, welche Modell bei Opel in Bochum gebaut werden, sondern die Werkt&#228;tigen selbst. Denn sie sind gerade in Sachen &#8220;Nachfrage&#8221; wesentlich kompetenter als irgendwelche BWLer oder Juristen, die sich durch Praktika und Trainee-Stellen ins obere Management hochgeschlafen haben. Die standen nie vor der Wahl f&#252;r ihre vierk&#246;pfige Familie einen Wagen anzuschaffen, der preiswert, sparsam und vielseitig genug ist, dass ihn eine Arbeiter- bzw. Angestelltenfamilie leisten und nutzen kann. Derlei Leute haben sich jenseits ihrer prek&#228;ren Ausbildungsjahre im wesentlichen um die Frage k&#252;mmern m&#252;ssen, ob ihnen qua Job Description eine E-Klasse oder gar ein A8 zusteht.</p>
<p>Vielleicht w&#252;rde dann in <a href="http://www.bfs-zh.ch/themen/International/Europa/Deutschland/ein%20werk%20zuviel.htm">Bochum</a> innerhalb k&#252;rzester Entwicklungsfrist ein Familienauto mit Hybridantrieb und einem Verbrauch von um die 3,5 Litern Kraftstoff entstehen, das f&#252;r unter 10.000 Euro zu haben w&#228;re. Angesichts durchgeknallter Autobosse, die 1001-PS-Autos, Zw&#246;lfzylinder und Q7-Monster erdacht haben, ist die Wahrscheinlichkeit ziemlich hoch, dass Autofabriken in Arbeiterhand nachfragegerechter produzieren w&#252;rden.</p>
<p><strong>Pleite gehen lassen</strong><br />
Ein bekannter, seit &#252;ber 20 Jahren h&#246;chst erfolgreicher, mittelst&#228;ndischer Unternehmer, sagte dem Verfasser dieses Beitrag vor ein paar Tagen pers&#246;nlich: &#8220;Es ist doch v&#246;llig okay, dass jetzt zig Firmen in den Konkurs gehen. Die bekommen nur die Quittung f&#252;r ihr Versagen. Mein Laden hat immer solide gewirtschaft und bedarfsgerechte Produkte angeboten, uns kann nichts passieren. Im Gegenteil: Wenn die schlechten Wettbewerber weg sind, dann wird der Kuchen eben unter weniger Konkurrenten aufgeteilt. So ist das in der Marktwirtschaft.&#8221; Recht hat er. Es gibt innerhalb des kapitalistischen Systems, mit dem zu leben wir gezwungen sind, keinen inh&#228;renten Grund, durch Misswirtschaft in die finale Krise schlitternden Unternehmen mit Staatsgeldern zu retten.</p>
<p>Aber es gibt Tausende Gr&#252;nde, die Leitung von Unternehmen in H&#228;nde von Menschen zu legen, die damit nicht egoistisch hantieren, sondern mit sozialer Verantwortung f&#252;r die Arbeiter und Angestellten und die umgebende Gesellschaft f&#252;r die wahre Nachfrage nachhaltige G&#252;ter produzieren.</p>
<p><strong>Nachtrag</strong>: Just in diesem Moment <a href="http://www.focus.de/finanzen/news/experten-forderung-opel-mitarbeiter-sollen-lohnverzicht-ueben_aid_348950.html">fordert der einzige deutsche Experte</a> f&#252;r die Automobilindustrie, der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ferdinand_Dudenh%C3%B6ffer">Ferdinand Dudenh&#246;ffer</a>, der auch blo&#223; einer dieser nichtsnutzigen Lobbyisten ist, von den Opel-Arbeitern Lohnverzicht. Ja, diese Marionette der Autoversager meint, jetzt st&#252;nden die Besch&#228;ftigten in der Pflicht. Das ist ungeheuerlich und sollten von den Opelaner mindestens mit einer unbefristeten Werksbesetzung beantwortet werden!</p>
<hr /><small>Copyright &copy; by <a href="http://www.rainersche-post.de/">Rainer Bartel</a>, alle Rechte vorbehalten (ID:  078929bb8d1d7ef97a979528e34c61ff (38.107.179.209) ). Danke dass Sie meinen Feed abonniert haben! &raquo; <a href="http://www.rainersche-post.de/wirtschaft/gegen-verstaatlichung.php">Ganzen Artikel lesen</a></small>]]></content:encoded>
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		<title>Das Ende der Investmentbanken</title>
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		<pubDate>Mon, 22 Sep 2008 09:44:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rainer Bartel</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wenn schon Focus (Money) Online, Stern.de und SpON (inzwischen ge&#228;ndert) mit der &#220;berschrift &#8220;Das Ende der Investmentbanken&#8221; aufmachen und dazu beinahe dasselbe Stock-Photo verwenden, dann, habe ich mir gedacht, kann ich ja wohl auch dieselbe eindeutige Headline verwenden. Zumal sie einfach stimmt: Denn Goldmann Sachs und Morgan Stanley, in der Hitparade der w&#252;stesten Banken weit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.rainersche-post.de/wp-content/uploads/2008/09/falling_banks_gross.jpg" rel="Lightbox" title="Und da krachen die Banken zusammen wie das WTC am 11.09.01"><img src='http://www.rainersche-post.de/wp-content/uploads/2008/09/falling_banks.jpg' alt='falling_banks.jpg' /></a>Wenn schon <a href="http://www.focus.de/finanzen/boerse/finanzkrise/wall-street-das-ende-der-investmentbanken_aid_334942.html">Focus (Money) Online</a>, <a href="http://www.stern.de/wirtschaft/unternehmen/maerkte/:Wall-Street-Das-Ende-Investmentbanken/639766.html">Stern.de</a> und SpON (inzwischen ge&#228;ndert) mit der &#220;berschrift &#8220;Das Ende der Investmentbanken&#8221; aufmachen und dazu beinahe dasselbe Stock-Photo verwenden, dann, habe ich mir gedacht, kann ich ja wohl auch dieselbe eindeutige Headline verwenden. Zumal sie einfach stimmt: Denn <a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,579553,00.html">Goldmann Sachs und Morgan Stanley</a>, in der Hitparade der w&#252;stesten Banken weit oben, werden zwangsweise zu stinknormalen Gesch&#228;ftsbanken. Damit hat der Spuk, der irgendwann Anfang der Neunziger begann, ein Ende. Der Spuk ist auch bekannt unter dem Etikett &#8220;entfesselter Turbokapitalismus&#8221; &#8211; ein Begriff, der demjenigen, der ihn nutzte, meist den Antikapitalismusvorwurf eintrug. Bewiesen ist nun auch, dass die gottgleiche, weil unsichtbare Hand des Marktes eine Hure ist, die nichts regelt, was ihr nicht n&#252;tzt. Angewirtschaftet haben nun auch die Neoliberalen, wenngleich deren aktiven Protagonisten nat&#252;rlich ohne pers&#246;nlichen Schaden aus den Tr&#252;mmern kriechen.<span id="more-1004"></span></p>
<p>Die Zeit der Beschreibung dessen, was seit Anfang 2007 geschehen ist, d&#252;rfte abgelaufen sein, es geht jetzt um die Bewertung. Die ZEIT widmet dem Desaster in ihrer Ausgabe von vergangener Woche fast zwei Seiten. Zitiert werden nat&#252;rlich auch die Gr&#228;fin D&#246;nhoff und der altersenile Ex-Kanzler Schmidt, die ja schon immer vor der Gier gewarnt haben. So einfach ist das according to the White Protestant Moral Elite.</p>
<p>Wer nicht im Kettenkarussell des Investment-Banking mitgefahren ist, f&#252;r den ist schwer zu verstehen, wie genau die hochdotierten Bankspekulanten ihre Lotterie angezettelt und betrieben haben. Jedenfalls war bei diesen nichtsnutzigen Kreaturen dieselbe kriminelle Energie im Spiel wie bei den verwanzten Betreibern von Zockerh&#246;hlen im Hinterzimmer. Wenn sich dann ein EX-DB-Boss in eine Talkshow setzt und behauptet, die Kleinanleger in ihrer Gier seien verantwortlich f&#252;r den Crash, dann ist das auf ekligste Weise perfide. Wer hat denn &#252;berhaupt die &#8220;Produkte&#8221; entwickelt und den Sparern angedreht, die nun serienweise explodiert sind? Wer hat Otto Normalanleger denn Renditen oberhalb der Schamgrenze versprochen? Wer hat sich denn verspekuliert? Doch nicht der Rentner, der sein Erspartes so anlegen wollte, dass er bis an sein Ende ein aus Zinsen gespeistes Zubrot verzehren kann.</p>
<p>Gelegentlich lohnt es sich, mal wieder im ollen Kalle Marx zu bl&#228;ttern. Besonders interessant ist in diesen Tagen die Theorie von den zyklisch wiederkehrenden Krisen des Kapitalismus. Denn laut dialektischem Materialismus werden sie genau auf die Art und Weise erzeugt wie das Ende der Investmentbanken. Tats&#228;chlich halten sich die US-Regierung und die Regierung des Vereinigten K&#246;nigreichs jetzt an die Marx&#8217;schen Empfehlungen: Sie verstaatlichen Banken. Das tun sie, um den vollst&#228;ndigen Crash zu verhindern, der mittelfristig zur Verelendung von Massen und in der Folge zu Volksaufst&#228;nden, Revolten und vielleicht sogar zu der einen oder anderen sozialistischen Revolution f&#252;hren k&#246;nnte.</p>
<p>Wenn jetzt die menschenfeindliche Bush-Administration &#252;ber ein Hilfspaket f&#252;r die Banken in H&#246;he von 700 Milliarden US-Dollar (700.000.000.000 $) ber&#228;t, dann beraten die Profiteure der Macht auch dar&#252;ber, wie viele Kinder weltweit sterben werden, weil durch das Paket Mittel zur Hilfe f&#252;r die armen Staaten entzogen werden; man kann es sich ausrechnen: Es werden &#252;ber einen Zeitraum von zehn Jahren mindestens 15 Millionen Menschenleben sein, die draufgehen, weil die amoralischen Bankenschweine vom erzkorrupten Pr&#228;sidenten des Grauens f&#252;r ihr Missmanagement belohnt werden.</p>
<hr /><small>Copyright &copy; by <a href="http://www.rainersche-post.de/">Rainer Bartel</a>, alle Rechte vorbehalten (ID:  078929bb8d1d7ef97a979528e34c61ff (38.107.179.209) ). Danke dass Sie meinen Feed abonniert haben! &raquo; <a href="http://www.rainersche-post.de/wirtschaft/das-ende-der-investmentbanken.php">Ganzen Artikel lesen</a></small>]]></content:encoded>
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