Vom fiktiven Kapital

[Upd] Das Ende des Kapitalismusses

karl_marx.jpg[Update] Der folgende Artikel erschien hier vor nicht ganz drei Jahren in den Tagen, als klar wurde, dass die verdammten Investementbanken sich drastisch verzockt hatten. Für viele dem Kapitalismus gegenüber kritisch eingestellte Menschen in aller Welt sah es damals schon so aus, als sei das System am Ende. Dass die Zocker aber nicht nur in Sachen “Subprime” daneben lagen, sondern massivst auf Haushaltsdefizite und Stattsschulden gesetzt hatten, war noch nicht bekannt. Mit dem Herabstufen der Kreditwürdigkeit der USA durch die verfluchten Rating-Agenturen beginnt JETZT möglicherweise der letzte Akt. Wurde ich vor zwei Jahren noch belächelt und beschimpft, weil ich Marx zitierte, gehört die Anwendung Marx’scher Analysen heute schon fast zum guten Ton. Aber das System stirbt nicht so einfach; es kann sich auf die Hilfe der inkompetenten und/oder korrupten Journaille verlassen. Da ist immer wieder die Rede davon, dass “Milliarden vernichtet” würden und irgendwelche Spekulantenschweine “in wenigen Stunden Milliarden verloren” haben. Gleichzeitig schüren gerade die Scheißblätter die Angst der Kleinanleger vor dem Börsencrash – dieselben verschissenen Zeitungen, die ihre Leser zuvor dazu getrieben haben, in Aktienfonds zu investieren. Nein, wir Ottos Normalverbraucher müssen weniger Angst um unser Erspartes haben, als vielmehr um unsere soziale Sicherheit. Denn wenn es heißt, die USA (hier den Namen eines anderen Landes einsetzen, dass die Fondsärsche ausgesaugt haben) müssten sparen, dann bedeutet das IMMER, dass es den Allerärmsten und den Armen richtig ans Leder geht und die Mittelschicht absinken wird. Die Superreichen und die Reichen, die merken nix von der Krise. Im Gegenteil: Haben sie es besonders skrupellos angestellt, profitieren sie sogar noch davon. Sichtbar wird nun aber in vielen Ländern (Spanien, Israel etc), dass die Menschen diese schreiende Ungerechtigkeit nicht mehr so einfach hinnehmen werden. Und von den gewaltlosen Demos zu echten Riots ist es nur ein kurzer Schritt.

Die heutige Subprime-Krise ist ein von den AkteurInnen nicht vorausgesehenes und nicht gewolltes Ergebnis des «Börsenspiels der Bankokraten»; die Hypothekenkrise hat sich längst als eine schwere Bankenkrise entpuppt. Die Analysen des sogenannten «fiktiven Kapitals» von Marx und Engels aus dem 19. Jahrhundert werden auch durch die Finanzkrisen des 21. Jahrhunderts bestätigt: Jede Forderung, ob sie solide oder windig ist, wird zur Grundlage eines neuen Wertpapiers, das als Aktivum eine neue Verbriefung von Forderungen auslöst, bis diese Pyramide fiktiven Kapitals ihren fiktiven Charakter zeigt – wenn sie zusammenbricht.
([Quelle: Elmar Altvater via WOZ vom 13.03.2008]

Altvater hat sich in seinem im Jahr 2005 erschienenen Buch “Das Ende des Kapitalismus wie wir ihn kennen” an einer radikalen, fundierten Kritik des entfesselten Turbokapitalismusses versucht – und offensichtlich Recht behalten. Er bezieht sich im zitierten Artikel und auch im Buch explizit auf den olle Kalle Marx und vor allem dem 25. Kapitel des dritten Bandes von “Das Kapital”, wo Marx über “Kredit und fiktives Kapital” schreibt:

Die andre Seite des Kreditwesens schließt sich an die Entwicklung des Geldhandels, die natürlich in der kapitalistischen Produktion Schritt hält mit der Entwicklung des Warenhandels. Wir haben im vorigen Abschnitt (Kapitel XIX) gesehn, wie sich die Aufbewahrung der Reservefonds der Geschäftsleute, die technischen Operationen des Geldeinnehmens und Auszahlens, der internationalen Zahlungen, und damit der Barrenhandel, in den Händen der Geldhändler konzentriert. Im Anschluß an diesen Geldhandel entwickelt sich die andre Seite des Kreditwesens, die Verwaltung des zinstragenden Kapitals oder des Geldkapitals, als besondre Funktion der Geldhändler. Das Borgen und Verleihen des Geldes wird ihr besondres Geschäft. Sie treten als Vermittler zwischen den wirklichen Verleiher und den Borger von Geldkapital. Allgemein ausgedrückt besteht das Bankiergeschäft nach dieser Seite darin, das verleihbare Geldkapital in seiner Hand zu großen Massen zu konzentrieren, so daß statt des einzelnen Geldverleihers die Bankiers als Repräsentanten aller Geldverleiher den industriellen und kommerziellen Kapitalisten gegenübertreten. Sie werden die allgemeinen Verwalter des Geldkapitals. Andrerseits konzentrieren sie, allen Verleihern gegenüber, die Borger, indem sie für die ganze Handelswelt borgen. Eine Bank stellt auf der einen Seite die Zentralisation des Geldkapitals, der Verleiher, auf der andern die Zentralisation der Borger dar. Ihr Profit besteht im allgemeinen darin, daß sie zu niedrigem Zinsen borgt, als sie ausleiht.”
[Quelle: Karl Marx, "Das Kapital", Band III, Kapitel 25]

Kürzer kann man das Treiben der nun zugrunde gehenden Finanzinstitute kaum beschreiben. Banken, Investmentbanken zumal, verdienen daran, dass sie Kapital zu einem höheren Zinssatz verleihen als den, zu dem sie sich das Kapital geliehen haben. Auf diesem Prinzip basiert die Krise, die wir gerade erleben und die gut und gerne das Ende des Kapitalismusses darstellen könnte. Es geht um das Hantieren mit fiktivem Kapital. Nach Marx handelt es sich bei realem Kapital um jenes, das Unternehmen einsetzen, um Rohstoffe, Halbzeug, Teile und Maschinen zu kaufen und zu erhalten, aber auch dasjenige, dass zum Erhalt der Produktion und des Vertriebs verwendet wird sowie der Arbeitslohn. Fiktives Kapital zeichnet sich dagegen dadurch aus, das ihm kein realer Wert gegenübersteht, weil es eben nicht zum Aufrechterhalten von Produktion und Zirkulation benutzt wird. Dieses fiktive Kapital existiert im Wesentlichen in Form von Wertpapieren (Aktien, Fondsanteile, Staatsanleihen etc.)), die einen Anspruch auf Profit, einen Teil des Mehrwertes in Form von Zins oder Dividende darstellen.

Fitkives Kapital
Also: Fiktives Kapital repräsentiert keinen realen Wert. Deshalb kann es ganz unabhängig von den Ressourcen und dem Warenabsatz vermehrt werden. Dies geschieht, indem man Anteile an fiktivem Kapital verkauft. Der Verkäufer erwirbt Anteile in der Hoffnung auf eine hohe Verzinsung und eine Steigerung des fiktiven Werts. Dass Wertpapiere keine oder nur eine geringe Rendite erbringen oder ihren Wert verlieren, stellt das Risiko dieses Geschäfts dar. Die Logik der Befürworter des Kapitalismusses, insbesondere der Vertreter des Neoliberalismusses, besagt, dass dieses Risiko belohnt werden müsse. Wer hohe Risiken eingeht, also Papiere erwirbt, bei denen die Gefahr von geringer Rendite und Wertverfall gegeben ist, müsse dafür belohnt werden.
So ist das Geschäft der Kreditinstitute im Wesentlichen eine Verwaltung von Risiken. Ein gutes Beispiel bietet der Online-Zahlungsverkehr. Je höher das Risiko ist, dass ein Kunde für seine Waren nicht zahlt, desto höher sind die Kosten des Zahlungsverkehrs für den Käufer. Das bedeutet: Der Verkäufer versichert sich gegen das Risiko des Zahlungsausfalls. Und das unabhängig vom Wert der Ware. Risiken werden abgeschätzt – im Bereich des Geldverkehrs durch statistische Verfahren. Im Geschäft mit Wertpapieren gibt es natürlich ebenfalls Risiken, deren Höhe wird aber nicht ermittelt, sondern über den Preis und das Zahlungsziel zwischen Verkäufer und Käufer frei ausgehandelt. Die Versicherung gegen die Risiken des Kapitalverkehrs geschieht durch Sicherheiten. Das heißt: Wenn eine Bank einem Mittelständler eine Summe zur Investition leiht, dann verlangt sie Sicherheiten, will einen Nachweis dafür, dass der Gläubiger über genügend anderes Kapital verfügt, um den Kredit notfalls auslösen zu können. Je geringwertiger die Sicherheiten, desto höher der verlangte Zins auf das geliehene Kapital.

Risiko und Sicherheiten
Nun hat sich schon vor über 150 Jahren ein System der Risikoverteilung entwickelt, dass darin besteht, dass sich Banken das Geld, das sie als Kredit verteilen, bei anderen Banken leihen. In der Subprime-Krise des vergangenen Jahres entdeckten Finanzjongleure aber ein anderes Prinzip: Sie gaben Papiere aus, deren Sicherheit aus vergebenen Krediten bestand. Hatte eine Bank beispielsweise 1.000 Hauskäufern je 10.000 Dollar geliehen, dann traten sie diese Forderungen teilweise und summarisch an einen Fonds ab. Die Fondsbetreiber wetteten durch den Kauf der Forderungen so zu sagen darauf, dass die Hauskäufer ihre Darlehen würden abzahlen können. Die Kreditausgebenden Banken hatten sich so ganz oder teilweise vom Risiko entlastet. Aber auch die Fondsbetreiber nahmen das Risiko nicht, sondern verkauften Anteile an ihren Fonds an Anleger mit dem Versprechen, eine hohe Rendite zu generieren.
Rechnen wir: Es geht im Beispiel um 10 Millionen verliehene Dollar. Die Fonds haben die Forderungen möglicherweise mit einem Aufschlag von 5 Prozent übernommen, also 10.500.000 Dollar. Allerdings wurden die Forderungen ganz im Marx’schen Sinne nicht gekauft, sondern nur das Versprechen abgegeben, die Summe zu einem Zeitpunkt X an die kreditgebenden Bank zu zahlen. Nun wurden Anteil an diesem Fond zum Beispiel zu je 1.000 Dollar an Anleger verkauft – natürlich mit kräftigem Aufschlag, sodass der Buchwert nach Ausgabe der Anteile bei um die 11 Millionen Dollar lag. Diesen elf Millionen standen aber immer noch 1.000 Häuser mit einem Wert von je 10.000 Dollar gegenüber. Da aber die Hauskäufer die Darlehen aufgenommen hatten mit der Information, der Wert ihrer Häuser würde steigen, wäre selbst der 10-prozentige Aufschlag durch den Fonds gedeckt.

Statt einer Wertsteigerung erlitten die Häuser jedoch einen dramatischen Wertverfall. Das lag daran, dass immer mehr Hauskäufer ihre Darlehen nicht bedienen konnten und ihre Häuser mit Abschlägen verkaufen mussten. Plötzlich war ein Haus nicht mehr 10.000 Dollar wert, sondern nur noch 8.500. Das Paket der Forderungen war also nur noch mit 8,5 Millionen Dollar gedeckt. Entsprechend geringer war der Wert des Fonds und der Anteile. Als nun der Termin kam, an dem der Fondsbetreiber das Paket zu bezahlen hatte, war sein Fonds deutlich weniger wert.
Da aber der größte Teil der Anteile von Banken gekauft worden war, die diese Anteile wiederum nicht sofort bezahlt hatten, sondern nur ein Zahlungsziel benannt hatten, konnte der Fondsbetreiber die Forderung der kreditgebenden Bank nicht befriedigen. Es zeigte sich, dass Fonds auf Subprime-Krediten nicht mehr waren als ein Pyramidenspiel nach dem Ponzi-Schema.

Die Lawine
Die Krise der Subprime-Darlehen für us-amerikanische Hauskäufer war aber nur der Auslöser einer ganzen Lawine. Einerseits, weil die Weitergabe der Risiken aus diesem Geschäft durch derart viele Hände gegangen waren, dass schier unglaubliche Forderungssummen aufgelaufen waren, die niemand mehr, schon gar keine Bank oder Bankengruppe mehr decken konnte. Einige der größten Investmentbanken waren de facto insolvent. Der Rest ist bekannt.

Die große Gefahr besteht nun darin, dass Unternehmen, die in Ressourcen, Maschinen und Personal investieren wollen oder müssen, keine Kredite bekommen, weil die Banken nicht über das nötige (fiktive) Kapital verfügen, dass die Unternehmen in reales Kapital umwandeln könnten. Das bedeutet: Rückgang der Produktion, Veringerung des Angebots bei gleichbleibender Nachfrage und damit Rezession.

Das andere Kreditwesen
Nein, nicht der Kapitalismus an und für sich ist am Ende, aber der Markt, auf dem fiktives Kapital gehandelt wird – und möglicherweise sogar final. Damit der Bedarf an realem Kapital aber gedeckt werden kann, müssen die Risiken anders verteilt werden. Die einzigen Instanzen, die nach dieser Krise in der Lage sein werden, dies zu tun, sind die Notenbanken der Nationalstaaten. Denn die können neues fiktives Kapital (Staatsanleihen sind grundsätzlich fiktives Kapital, weil Staaten nichts produzieren oder zirkulieren) nach Bedarf erschaffen, indem sie das Kapitalvolumen einer Volkswirtschaft vergrößern. Damit das Kapital aber in den Kreditkreislauf gespeist werden kann, braucht es Banken als Vermittler zwischen dem, der leihen will, und dem, der verleihen kann (der Staat). Investmentbanking wird so eine Staatsfunktion – die entsprechenden Institute finden sich im Besitz des Staates. Existierende Finanzinstitute – und genau diesen Prozess erleben wir gerade hautnah – werden mehr oder weniger sichtbar verstaatlicht.

Natürlich werden Staatsbanken das Risiko zu vergebender Kredite anders bewerten als privatwirtschaftliche. Und sie werden der Logik nicht folgen müssen, dass höhere Risiken mit höherem Zins belohnt werden. Eher werden sie riskanten Investitionen die Mittel verweigern und die Volkswirtschaft durch gezielte Vergabe bzw. Nichtvergabe von Krediten lenken. Kommt dann noch die langfristige Planung von staatlich kontrollierten Investitionen hinzu, haben wir eine Form der Planwirtschaft. Und dann ist der Kapitalismus mit seiner Marktwirtschaft vielleicht doch schneller am Ende als wir uns das heute vorstellen können.

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» Erklärungsversuch von Chefred am 07.08.11 um 12:00 » in Kategorien: Wirtschaft » 3.364 x gelesen » 3 x kommentiert
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  1. Das Dumme ist nur, dass keiner der abgestürtzen Turbokapitalisten – und schon gar nicht einer der von diesen abhängigen und gesteuerten Politiker – es wagen wird, eine Analyse, wie die vom ollen Kalle, für einen einigermaßen klaren Überblick der Abläufe in die eigene Analyse einzubeziehen. Kommenismus is baba, obwohl es diesen in realiter in keinem Staat der Welt je gegeben hat und damit auch keine realen Erkenntnisse/Erfahrungen vorliegen. Dabei haben die Analysen vom Kalle mit Kommenismus eigentlich nix zu tun, weil der höchstens in einem kleinen Lebensverbund praktizierbar ist. War nur jemand, der das Prinzip des “Pilotenspiels” oder wie die ganzen anderen Ableger davon heißen, schon lange erkannt hatte. Jetzt kommt die unvermedliche Kaste der “Experten”, die in einer virtuellen Welt lebt, jetzt durch alle Kalkschaus tingelt und sich eitel spreizend heißen Dampf von sich geben. Die Medienmaschine jedenfalls läuft wie geschmiert und hat Hochkonjunktur. Bedeutungsschwanger aus dem Hemd oder der Bluse blickende sich wohlig gruselnde Laien, wie Kerner, Beckmann, Maischberger und Konsorten, stellen Panikmacherfragen (Wie sicher ist unser Geld?) nur, um das Feld für ihre Bla-Bla-Runden zu bereiten.

    Kommt demnächst eh alles als Zweiteiler (natürlich mit Lauterbach, dann aber mit der unvermeidlichen Ferres dazu. Das wird der Knaller!!!). Und dann kommt das Musical:-)

     
    Kommentar von Raf am 08.10.08 um 01:06
  2. Doch, mein Lieber, plötzlich tauchen Finanzexperten, Banker und Konsorten auf, die öffentlich Marx zitieren – daran kann man erkennen, wie tief diese Krise wirklich geht. Es sind ja nicht nur die grinsenden Ackermänner, die plötzlich de-facto-Verstaatlichung fordern, sondern Leute, die sich im Haifischbecken getummelt haben und nun feststellen, dass es falsch war, was sie getan haben. Sozen-Dressler hat bei Anne Will gesagt, es müsse Schluss sein mit der Glorifizierung des Globalkapitalismus, denn die hätten Beteiligte, Politiker und Medienvertreter gemeinsam betrieben und damit erst die Grundlagen für den Zusammenbruch gelegt. Es ist an der Zeit, Marx mal ohne Ideologiezwang zu lesen …auch wenn’s schwerfällt.

     
    Kommentar von Rainer Bartel am 08.10.08 um 09:34
  3. Genau das finde ich auch das – man verzeihe mir hier die Wortwahl – reizvolle an dieser Finanzkrise, zumindest unter erkenntnistheoretischen Gesichtspunkten. In den Reihen der Akteure und Wegbereiter machen sich urplötzlich die Erkenntnisse breit, die warnende Stimmen bereits viel früher eingebracht haben. Man hört nun auf die, die man früher ignorierte. Mal sehen, wie lange.

    Insofern könnte es sich zu einem riesigen Lehrstück über Expertokratie, unterlassenen Wissenstransfer und Goldene-Kalb-Gläubigkeit für alle entwickeln, wenn es nicht so bitter wäre. Es wäre schön, wenn die Menschheit mal großflächig aus ihren Fehlern lernen würde, anstatt immer nur punktuell und temporär.

    Ich bin gespannt, wieviele dieser Kaptital-Fiktionen nun bei dieser Gelegenheit endlich gesellschaftsfreundlich entsorgt werden. Auf meiner persönlichen Wunschliste befinden sich im Grunde alle Derivate, da sie – wie oben bereits eingehend beschrieben – keine realen Gegenwerte haben.

    Und eigentlich halte ich sogar Aktien (die ja auch nur eine Spekulation sind) und Firmen (die nur eine Hülle sind) für nicht handelbare Güter. Sie sind eine Fiktion in unseren Köpfen, ein Konstrukt. Ihre weite Verbreitung erfuhren sie ja nur dadurch, daß so viele Menschen daran glauben, es wären reale Werte …

     
    Kommentar von Macsico am 08.10.08 um 10:29

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